Aus unserer Vereins-Chronik
Die Jahre 1901 - 1950

[ 1898-1900 ]  [ 1901-1950 ]  [ 1951 - 2000 ]  [ 2001 - heute ]


Schriftlich ist die Bienenzucht im Lungau erstmals von Kürsinger im Jahre 1853  erwähnt worden. Dort heißt es, dass der Dr. Lainer in St. Michael als Pomologe  (Obstbau) und als Bienenzüchter sehr bekannt war. Weiters erwähnte er auch den Pfarrherrn von Unternberg – Herrn Josef Kößler als „Ökonomen der im Garten vor dem Pfarrhof Obstbäume edelster Art züchtete und mehrere Bienenstöcke besaß“.

Der Pfarrer Kößler und der Stockerbauer in Neggerndorf sollten laut Kürsinger die ersten und eifrigsten Bienenzüchter gewesen sein.

 Aus den Protokollen des Landesvereins für Bienenzucht
(zusammengefasst – mit Schwerpunkt Lungau)

Schriftlich ist die Bienenzucht im Lungau erstmals von Kürsinger im Jahre 1853  erwähnt worden. Dort heißt es, dass der Dr. Lainer in St. Michael als Pomologe  (Obstbau) und als Bienenzüchter sehr bekannt war. Weiters erwähnte er auch den Pfarrherrn von Unternberg – Herrn Josef Kößler als „Ökonomen der im Garten vor dem Pfarrhof Obstbäume edelster Art züchtete und mehrere Bienenstöcke besaß“.

Der Pfarrer Kößler und der Stockerbauer in Neggerndorf sollten laut Kürsinger die ersten und eifrigsten Bienenzüchter gewesen sein.

Mitgliederzahl ist auf 600 gestiegen.

Mitgliedsbeitrag beträgt 2 Kronen. Da dies vielen zuviel ist, wollen etliche austreten.

Neue Ortsgruppen sind St. Johann und St. Georgen

Subvention: Krainervölker aus Hermagor werden zu 5 fl. angeboten. Wenn diese umgeschnitten auf Rähmchen sein sollen kosten sie 6 fl. 25kr. Die Subvention beträgt für den Bauernstock 2 Kronen für das umgeschnittene Bienenvolk 2,50 Kronen.

95 Originalvölker und 60 umgeschnittene Völker wurden bestellt.

Akazienbäumchen wurden bestellt – jedes Mitglied hat Anrecht auf 5 Stück die gratis abgegeben werden. Vom k.u.k. Agrarministerium bekommt die Sektion 800 Kronen Förderung

Um dem Kunsthonig einen Riegel vorzuschieben, tritt die Sektion „Zur Permanenten Sachverständigen Komission deutscher Bienenzuchtvereine“ in München bei.

Im Volksblatt werden Inserate geschalten und die Mitglieder namentlich genannt, welche Honig zu verkaufen haben.

WL Riedherr führt eine Bienenvolkzählung in Hallein durch:         1890      1496 Völker
   
                                                                                                    
1900        2108 Völker

In Zukunft soll es Zählungen für das ganze Land geben.

Wanderlehrer Riedherr´s Vortragshonorar wird von 8 auf 10 Kronen pro Vortrag erhöht.

Für die Reise in den Lungau beträgt das Honorar 105Kr. und 66h. Da der Wanderlehrer sehr aktiv ist muss um eine Erhöhung der Förderung um 200 Kronen beim k.u.k. Agrarministerium angesucht werden. Dies wird auch genehmigt!

Beim Volksfest mit Honigmarkt in Salzburg waren die Mitglieder der Sektion vertreten. Es wurden 271 Gläser im Wert von 536 Kronen (1K 98h) angeliefert und 140 Gläser verkauft. Mit dem Ergebnis ist man zufrieden. Verbesserungsvorschläge: kleinere Honiggläser, eine geschmackvollere Verpackung und außerdem sollten "junge hübsche Mädchen" den Verkauf übernehmen! 


1902

Pro Mitglied werden wieder 5 Akazien vergeben; weiters hat jedes Mitglied Anspruch auf 2 geförderte Bienenvölker und auf 2 Bienenwohnungen. Förderhöhe je 1 Krone für Volk oder Bienenwohnung.

Ausbezahlte Subventionen für 1901 betrug 1466K. und 8h. Bei der Abrechnung und Überreichung des Jahresberichtes an die k.u.k. Landwirtschaftliche Genossenschaft wird auf die „Unzulänglichkeit“ des  Landesvereins für Bienenzucht und Obstbau hingewiesen und die Forderung gestellt, dass sich dieser nur mehr auf den Obstbau beschränken soll.

Die Vertrauensmänner (Obmänner) erhalten kostenlos die Leipziger Bienenzeitung.

Ein Ansuchen an die Sparkasse um Unterstützung lohnt sich: 100 Kronen werden zugesagt.

Ortsgruppe Saalfelden nach 2 Jahren wieder belebt – die Ortsgruppe Embach hat sich wegen der vielen Raubbienen aufgelöst.

Wanderlehrer Riedherr unterrichtet in der landwirtschaftliche Lehranstalt in Kleingmain 6 Stunden über Bienenzucht.

Josef Rainer erwirbt die Wanderlehrer-Bestätigung.

Im Lungau soll Guggenberger als Wanderlehrer  gewonnen werden – dieser kann aber aus zeitlichen Gründen nicht. Guggenberger berichtet auch das seine Bemühungen um die Vereine erfolglos blieb und rät den Bienenvater für die Imker einzustellen.

Die Haftpflichtversicherung – gegen Unfälle, die aus einem Bienenstich entstehen können, wird eingeführt.


1903

Mitglieder: 644

Subvention bleibt gleich – 5 Akazienbäumchen pro Mitglied und 2 geförderte Völker und Bienenwohnungen um je 1 Krone.

Honigschleudern werden mit 15% gefördert

Seit 13 Jahren (ab Gründung) war das Vereinslokal immer das „Höllbrau“ in der Judengasse – jetzt wurde zum „Mödlhammer“ in die Getreidegasse gewechselt.

Wechsel des Kassierers: Hr. Fischer statt Hr. Krieger

Herr Alfonsus (Schriftleiter des Bienenvaters) hält in Salzburg einen Vortrag über die Faulbrut –  in Salzburg ist noch kein Bienenvolk an Faulbrut erkrankt !

Ein Vortrag im Lungau muss dieses Jahr entfallen, da der Wanderlehrer nach Wien zur internationalen Bienenzuchtausstellung entsendet wird.

Zur Obmännerkonferenz in Wien wird Herr Würtz entsand.


1904

Es gibt noch kein Landesgesetz das die Aufstellung von Bienenvölkern regelt – so galt es  für die Sektion immer wieder Streitereien zu schlichten.

Im Gegensatz zur Sektion Bienenzucht erhält der Landesverein für Bienenzucht und Obstbau keine Förderung.

Die Sektion bekommt 1000 Kronen Staatsdodation.

Förderung für die Imker ist wie im letzten Jahr – zusätzlich werden auch noch Wachsauslassapparate mit 15% gefördert.

Neu ist die Versicherung durch den Zentralvereins für die Imker. Abgedeckt werden Feuer, Einbruch, Diebstahl und Haftpflicht.

Die Sektion schafft einen eigenen Unterstützungsfond um zusätzlich noch Schäden durch  Hochwasser, Lawinen, Erdbeben und Faulbrut abdecken zu können.

Obmann Würtz wird mit der Silbermedaille des Zentralvereins geehrt. Auch aus Tamsweg kommt ein Glückwunschschreiben.

Neue Ortsgruppen: Pfarrwerfen, Zederhaus, Mariapfarr und Moosham durch Hans Müller (Schlossverwalter in Moosham)

Guggenberger verliert aus unbekannter Ursache 24 Völker über den Winter – fast der ganze Bestand. Die Sektion will Guggenberger 10 Kronen für das Mitbenützungsrecht der  Dezimalwaage geben; für 12,70 überlässt Guggenberger die Waage dann Müller. Eine Tischwaage würde 50 Kronen kosten.

Von 9.-16. August bereist Wanderlehrer Riedherr den Lungau und sucht dabei auch nach einem Wanderlehrer  für den Lungau.


1905

Neue Ortsgruppen: Unternberg, St. Margarethen, Ramingstein (Alex Jud, Oberlehrer), St. Martin (alle Lungau)

Der Schriftführer der Sektion erhält 250 Kronen für seine Tätigkeit.

100kg Honig kosten zurzeit 28 Kronen; eine Tischwaage 50 Kronen

Die Sektion erhält: Landessubvention 300 Kronen, Staatsdodation: 1200 Kronen

Förderung für Mitglieder wie in den vorigen Jahren -

50 Heller für die Versicherung werden für jedes Mitglied aus Subventionsmitteln an den Zentralverein in Wien bezahlt. Durch zu viele Versicherungsfälle bei Feuerschäden übernimmt der Unterstützungsfond der Sektion die Wiedergutmachung. Man überlegt auch ob es nicht besser wäre, die Generalversammlung auf Jahresanfang zu verlegen damit auch schon früher Versicherungsschutz hat, weiters wäre es für die Landbevölkerung leichter zur Versammlung zu kommen. Es bleibt aber weiterhin beim traditionellen Termin 19.März (bis nach dem 2. Weltkrieg).

Ein Antrag auf eine Verzollung des Kunsthonigs wird gestellt.

Herr Schichtl aus Thumersbach wird Wanderlehrer und Riedherr´s Stellvertreter.

Hans Meier (aus St. Margarethen), Vertrauensmann der Ortsgruppe Moosham, sendet 2 Fotorafien mit Beschreibung an die Sektion um für den „Müller-Stock“ (Zwei-Etager Lagerstock) auch die Förderung zu erhalten; - dies wird aber abgelehnt. Weiters wünscht er sich eine Subventionierung der Vorträge von Müller. Er möchte seine Vertrauensmannstelle auch an Egyd Binggl abgeben.

Müller gibt bekannt dass er 2 x in Fötschels Gastgarten am Moos, 2 x in Unternberg und auch in St. Martin und in Ramingstein Vorträge gehalten hat. Müller erhält als Entschädigung dafür 30 Kronen – er soll aber auch die Wanderlehrerprüfung ablegen.

In Tamsweg übergibt Guggenberger seine Vertrauensmannstelle an Egyd Binggl.


1906

Die Subvention für die Imker setzt sich wieder aus der Abgabe von je 5 Akazien pro Mitglied (gesamt werden 1875 Akazien abgegeben) und aus der Förderung von Bienenvölkern mit je 2 Kronen für 2 Völker pro Imker zusammen. Weiters werden Samen von Honigdistel und Borretsch abgegeben.

Für Wanderlehrer  werden 300 Kronen zur Verfügung gestellt – 90 Kronen erhält davon Müller für seine Tätigkeit im Lungau.

Müller wird vom Landesverein für seine Silbermedaille bei der Honigprämierung in Wien gratuliert.

Müller glaubt in Lessach und Mauterndorf Ortsgruppen gründen zu können. Weiters berichtet er über die Unkenntnis der Lungauer Imker über die Versicherung und das er die Erlaubnis seines Dienstherrn, des Grafen Wilcek bekommen hat, am Bienenzuchtkurs in Wien teilnehmen zu dürfen. Im Falle seines Erfolges werden Müller 30 Kronen Kostenbeitrag in Aussicht gestellt.

In Zell am See wird der erste Faulbrutfall gemeldet. Ein Bienenvolk wurde vernichtet – Faulbrut trat im Herbst wiederum auf.

Der Bienenzucker der Firma Rajsigl in Salzburg kostet heuer 60 Heller pro Kilo.

Riedherr tritt als Wanderlehrer  zurück, Schiechtl wird versetzt und will seine Wanderlehrer tätigkeit ebenfalls nicht mehr fortführen. Neuer Wanderlehrer  wird Georg Rendl aus Itzling.

Es werden im Lungau folgende Schadensfälle reguliert:

Egyd Binggl aus Tamsweg teilt mit, das sich die Ortsgruppe Tamsweg an Mauterndorf anschließen wird.

Müller bemängelt die Qualität der heurigen Akazien.

Der Schriftführer erhält für seine Tätigkeit 250 Kronen.

Der Pfarrer und Bienenforscher Dzierzon stirbt.


1907

Mitgliederstand 800 - eingezahlt haben aber nur 648

Neue Ortsgruppen: St. Veit, Kleinarl, Großarl, Goldegg, Köstendorf

Gesamtkassengebahrung: Einnahmen: 1905,86   Ausgaben: 1909,18

Hans Meier aus St. Margrethen und Alex Jud aus Ramingstein berichten darüber dass Boretsch eine ausgezeichnete Trachtpflanze sei.

Honigdistel und Akazien bewähren sich nicht überall.

Subvention: pro Mitglied 100 gr. Boretsch Samen; 2 Bienenvölker und 2 Bienenwohnungen werden pro Imker gefördert. Ein Bienenvolk kostet 10,50 und wird mit 1,50 – der Stock kostet 9.- und wird mit 1.-Krone gefördert.

15% werden wieder auf Geräte gewährt; 1900 Akazien werden abgegeben.

Die Pongauer und Pinzgauer Imker möchten gerne eine Vertretung im Ausschuß – dies ist wegen der weiten Anreise und den abendlichen Sitzungen zwar nur sehr schwer möglich – es wird dies aber für gut befunden. Es werden Habersatter aus Radstadt und Schneeberger aus Leogang in den Ausschuss gewählt. Auch kommt der Vorschlag dass in Zukunft jede 3. Generalversammlung im Pinzgau bzw. Pongau abgehalten werden möge – dies wird noch überdacht.

Abgelehnt werden auch die Vorschläge für ein Stimmrecht der Wanderlehrer  im Ausschuss und ein Fixpreis für Honig.

Der Zentralverein in Wien wird ersucht, verstärkt gegen Kunsthonig vorzugehen.

Rendl erhält 40 Kronen Zuschuss für Wanderlehrerprüfung.

Über den Winter gab es zahlreiche Schäden:

Ansuchen um Entschädigung durch den Unterstützungsfond vom Josef Kamina aus Pfarrwerfen:

Dieser verlor 5 Völker dadurch, dass ein Fuchs durch „ständiges Kratzen und Hineinhauchen“ die Völker zu Grunde richtete und durch nichts zu vertreiben war. Dies wird zur Schadensregulierung nach Wien weitergegeben. Die Vergütung erfolgte mit einem Bienenvolk das sich Herr Kamina im Wert bis zu 14.- Kronen selbst kaufen durfte.

Die Ortsgruppe Moosham ersucht um Schadenregulierung für folgende Mitglieder: Johann Wind aus St. Margarethen verlor alle Völker bis auf eines wegen eines Brandes – erhält 20 Kronen.

Matthäus Lüftenegger, Andrä Pritz und Hans Meier verloren viele Völker an der Ruhr – dies wurde dem Unterstützungskuratorium weitergeleitet.

Schulleiter Josef Achleitner in Muhr wird für die Gründung eines Schulbienenstandes ein Krainervolk und ein doppelwandiger Vereinsständer mit 30 Rähmchen zugesagt. Die Aufnahmeerklärung der Bienenwohnung ins Inventarverzeichnis der Schule ist beizubringen.

Oberlehrer Alex Jud beantragt Subvention für Schulbienenstand an der Volsschule Ramingstein mit dauerhafter Bienenhütte. Es werden 40 Kronen bewilligt.

Müllers WL-Tätigkeit wir mit 65.- Kronen für 8 Vorträge honoriert: 2xMauterndorf, 2xMoosham, Ramingstein, Muhr, Zederhaus und Lintsching.


1908

Staatssubvention: 1800.- ; Landessubvention : 400.- Kronen

Für die Mitglieder bleiben die Förderungen gleich. Zusätzlich gilt die Förderung auf Bienenwohnungen für alle Stöcke – auch für den Müllerstock. Dieser wird in Ramingstein beim Tischlermeister Schwarz gefertigt. Auch in Mariapfarr bietet Josef Kasser Mobillagerstöcke um 4 Kronen an. Matthäus Eder in Mauterndorf bietet Zwei-Etager um 10Kronen an.

Ortsgruppe Thomatal wird am 16. März gegründet. Die neue Ortsgruppe  sucht um Akazien und Ahornbäumchen an. Landesweit werden wieder 1220 Akazien und 820 Ahorn an die Mitglieder verteilt.

Versammlungen müssen immer angemeldet werden. Das Nichtanmelden einer Ortsgruppenversammlung in Köstendorf hatte eine 30.- Kronen Strafe zur Folge. Die Hälfte der Kosten übernimmt die Sektion.

Der berühmte Weiselzüchter E.L.Pratt aus Nordamerika hält in Wien einen eineinhalbtägigen Kurs ab. Themen: Zucht in weiselrichtigen Völkern; Zuchtzeitpunkt ist beim ersten Schwarm; Schwarmweiselzellen in kleine Weiselzuchtableger aufteilen; Handhabung beim Umlarven; Zusetzen der Königin und jährlicher Königinenwechsel.

Der Zentralverein gibt bekannt, dass Bienenzucker zukünftig nur mehr denaturiert angeboten wird. Das heißt dass dem Zucker etwas beigemischt wird das ihn nur mehr für Fütterungszwecke verwendet werden kann. Paprika hat sich wegen erhöhter Stechfreudigkeit der Bienen nicht bewährt. Versuche mit Lysol und auch mit blauen Farbstoff ist für die Bienen nicht gut.  Der Antrag auf steuerfreien Zucker wurde abgelehnt.

Wegen Ausschreitungen in Krain gegen deutsche Volksangehörige, entschließt sich die Sektion aus dieser Region keine Völker mehr zu kaufen – man will sich in Kärnten umsehen.

Neuer Wanderlehrer für den Pinzgau:  Winner Wilhelm, Lehrer aus Alm.

Wanderlehrer Rendl unterrichtet auch in Oberalm – in der Landesackerbauschule Winkelhof.

Müller erhält für seine Vorträge im Lungau 80.- Kronen.

Müller und Oberlehrer Otto Dengg ersuchen um Unterstützung für den Schulbienenstand in Unternberg – es werden 2 Völker bereitgestellt, für Bienenwohnung und Bienenhaus kommt die Gemeinde auf.

Der Schriftführer erhält für seine Arbeit 300.- Kronen.


1909

Die Subventionen und Förderungen bleiben gleich. Die Völker kommen aus Hirt von Franz Neunteufl um 14 K.

Es werden 1050 Akazien, 1140 Bergahorn und 250 Spitzahorn an die Mitglieder abgegeben.

Herr Würtz tritt als Obmann ab. Er wird Ehrenmitglied des Zentralvereins und erhält im Oktober das goldene Verdienstkreuz.

Neuer Obmann ist Herr Moritz Schreyer, Stellvertreter Herr Krieger.

Der Zentralverein regt an Bienenzucht-Sachverständige zu suchen. In Salzburg übernehmen diese Aufgabe Hr. Würtz und Herr Krieger.

In Oberalm tritt die Faulbrut auf – 2 Völker werden vernichtet.

Erstmals werden Etiketten und ein Vereinshoniglas erwähnt. Das Vereinsglas für das Kronland Salzburg wird von den Gebrüder Stockhammer in Salzburg vertrieben.

Neu vorgestellt wird der österreichische Breitwabenstock.

Josef Achleitner in Muhr teilt mit das sich die Ortsgruppe auflöst, weil Muhr eine Gegend ist, wo die Bienenzucht nie mehr als bloße Liebhaberei werden könnte. Wanderlehrer Müller ist da anderer Ansicht, den der verstorbene Förster Seebacher pflegte mit Erfolg 40 Mobilvölker.

Die Vertrauensmannstelle in der Ortsgruppe Thomatal ist auf Gemeindevorsteher Martin Jobst übergegangen.

Für den Schulbienenstand in Ramingstein wird ein Volk genehmigt.

Hans Meier, Schulleiter und Vertauensmann der Ortsgruppe St. Margarethen ersucht um Beitrag für eine Bienenhütte. Dies wird abgelehnt – im Falle eines Schulbienenstandes wird ein Volk und eine Bienenwohnung genehmigt. Beim nochmaligen Ansuchen werden im Jahre 1910 werden  25.- Kronen genehmigt.


1910

Förderungen wie in den letzten Jahren – auf Wachspressen und Honigschleudern gibt es nur mehr 13%. Bienenvölker kosten 14.- Kronen. Bei Bienenweide wird in diesem Jahr auch die Linde gefördert.

Jahresbeitrag wird mit 2 Kronen für die Mitglieder festgesetzt.

Am 5. April werden die Funktion des Schriftführers und des Kassiers zusammengelegt und heißt nun Geschäftsführer. Erster Geschäftsführer ist somit Herr Paul Groher, Uhrmacher in Salzburg.

10 Meterzentner „untersteuerter“ Zucker wurde an die Mitglieder verteilt (1 Meterzentner =100kg). Für eine Notfütterung im Frühjahr sollte auch noch Zucker zu bekommen sein. Der Zucker wird „charakterisiert“ ausgegeben: 100% Zucker + 4% Sand + 1% Sägespäne. Wegen dem sehr schlechten Bienenjahr wurde spät im Herbst noch Zucker abgegeben – Jahresbedarf: 15.200 kg

Gründung bzw. Wiederbegründung der Ortsgruppe Seekirchen und Tamsweg - letztere nach Vortrag von Müller.

Von 22.-23. Mai hält Müller einen Kurs mit 56 Teilnehmern ab. Ein Foto davon wird der Sektion übermittelt. Insgesamt hält er 16 Kurse und bekommt dafür 120 Kronen.

Im September übersiedelt Hans Meier, Ortsgruppe Moosham, nach Niedernsill – seine acht Völker überleben diese Übersiedelung nicht. Neuer Vertrauensmann wird Herr Leonhard Wieland, Kaufmann in Unternberg. Dieser legt dieses Amt jedoch bald zurück und es wird von Wanderlehrer Hans Müller übernommen.

Simon Gral, Wagnermeister in Unternberrg/Voidersdorf ersucht um Subventionierung seiner (privaten) Bienenhütte – wird abgelehnt.

Thomas Wieland in Zederhaus ersucht um Unterstützung bei Ankauf einer Kunstwabengussform und kaufte zwei subventionierte Völker (Schwärme)

Für die Versicherung werden 626 Mitglieder und 6298 Völker gemeldet.


1911

Mitglieder 675; Völker: 6913

Erhaltene Staatsdotation: 2x800.-  +   Sparkasse: 100.- Kronen

Durch die schlechte Tracht werden auch heuer wieder 50 Meterzentner charakterisierten Zucker vom k.uk. Finanzministerium zugesagt.

Der Zucker konnte aber erst Anfang 1912 geliefert werden, da er zur Zeit ausverkauft ist. Der Preis für 100kg beträgt 58,25 . Es wurde auch in den Lungau geliefert, da ein Dankschreiben der Ortsgruppe Mariapfarr vorliegt.

Linden werden nicht mehr gefördert – zu teuer.

Juli 1911 Neugründung der Ortsgruppe St. Michael durch Tischlermeister Albert Koller aus Oberweissburg.

Müller erhält 130 Kronen für Vorträge. Für den Schulbienenstand in Ramingstein werden 15 Kronen für eine Erweiterung bereitgestellt.

Der Geschäftsführer erhält 550 Kronen.


1912

Die Mitgliedsbeiträge sollen durch die Vertrauensmänner eingezahlt werden. Wegen des Fehlschlagens jeglicher Honigtracht wird wieder um steuerfreien Zucker angesucht.

Die Wanderlehrer erhalten für ihre Vorträge statt 8.- nun 10.- Kronen .

In Wien findet eine Wanderlehrerkonferenz statt, an der auch der Wanderlehrer Müller teilnimmt. Dafür werden ihm 50.-Kronen Spesenersatz zugesichert.

Aus dem Lungau liegen Ansuchen um Subventionserteilungen vor:

Dr. Franz Mayer, Vertrauenmann der Ortsgruppe Mariapfarr bringt die Rechnungen von Tischlermeister Rupert Hutegger in Bruckdorf wie folgt: Josef Moser, Bürstel in Bürstelmoos; Johann Feichter, Sterner in Weißpriach. Für dieses Jahr stehen keine Mittel zur Verfügung und die genannten sollten es nächstes Jahr nochmals probieren.

Müller hält wieder 8 Vorträge und erhält dafür 130 Kronen.

Remutation für den Geschäftsführer: 700 Kronen


1913

Wanderlehrer Müller berichtet über das schlechteste Honigjahr überhaupt. Landesweit tritt die Nosema verstärkt auf. Altobmann Würtz verstirbt im 76. Lebensjahr.

Subventionen werden wieder wie gehabt ausgezahlt – Tracht: neu ist die Abgabe von Goldruten.

Ortsgruppe Wagrein wird gegründet.

Wanderlehrer Müller hält im Lungau 21 Vorträge in den 9 Ortsgruppen.

Verschiedene Personalwechsel:

In Moosham bekommt Müller für Studienzwecke unentgeltlich einen Breitwabenstock samt Frachtspesen zur Verfügung gestellt.

Der Geschäftsführer erhält 800.- Kronen für das Jahr 1913


1914

Der Jahresbeitrag wird auf 2,40 erhöht

Subventionen für Mitglieder:  Für Bienenvolk: 1,50; Bienenwohnungen: 10%; auf Geräte 15%; bei der Bienenweide vermehrt Sträucher abgegeben; neu: symphoricarpus racemosa (Schneebeere)

Für die Wanderlehrer  werden 6 Lehrtafeln zum Ausleihen angekauft.

H. Müller plant in Moosham am 24. Mai einen Zuchtkurs – sein gewünschtes Lehrmittel, ein Schwarmfangkisterl, wird von der Sektion bereit gestellt.

Ab kommenden Jahr sollen auch Völker die nicht über die Sektion vermittelt werden eine Förderung erhalten. 179 Völker werden von Hr. Neunteufl aus Hirt geliefert. Thomas Wieland aus Zederhaus reklamiert sein schwaches Volk.

In der Tauernpost ruft Müller um Honigspenden für die Verwundeten auf – die Sektion beschließt ebenfalls einen Aufruf  in einem Rundschreiben.

Die Zuckerabgabe erschwert sich durch den Krieg zusehends.

Müller erhält 180 Kronen für seine Vorträge.

Der Geschäftsführer erhält 1000 Kronen.


1915

Trotz des Krieges sind bei der Hauptversammlung am 19. März über 150 Mitglieder anwesend. Vorher waren es meist um die 200 Mitglieder. Subventionen wie letztes Jahr außer Bienenweide.

Es werden um 350 Meterzentner steuerfreien Zucker angesucht. Pro Volk wird dann 5 kg charaktarisierten Zucker zur Verfügung gestellt.

Die Sektion erreicht bei der Gemeinde Salzburg ein Verbot über das Feilhalten blühender Obstzweige. Im Spital an der Andräschule werden für Kriegsverwundete deren Zustand es später erlaubt, Bienenzuchtkurse abgehalten. Honigernte war sehr gering – kein Blütenhonig, wenig Waldhonig – im Lungau war es ein totales „Fehljahr“.  Wanderlehrer Müller hält in 6 Ortsgruppen 7 Vorträge und bekommt dafür 100 Kronen. Die Imker werden angeregt wenigstens 3 Kronen für ein kg Honig ohne Glas zu verlangen.

Honigpreise: im Gebirge (Lungau, Pinzgau, Pongau): 4 Kronen und mehr, Flachgau und in der Stadt oft nicht einmal 30 Kronen, 1 kg Fett oder Magarine kostet 7-8 Kronen.

Geschäftsführer erhält eine Remutation von 1200 Kronen


1916

Bienenzuchtgeräte sind bis zu 100% teurer geworden – Honig soll nicht mehr unter 4 Kronen verkauft werden.

Honigangebote liegen aus Ungarn mit 390 Kronen für 100 kg und aus Böhmen, in 4,5kg Postdosen mit 26 Kronen vor.

Außer Pflanzen wird auch dieses Jahr wieder wie gehabt die Förderung gewährt.

Bei der Hauptversammlung waren 180 Mitglieder anwesend. Der Mitgliedspreis muss im nächsten Jahr von 2,40 auf 3,40 erhöht werden.

Erstmalig wird allen Ausschussmitgliedern außer den Fahrtkosten auch ein Taggeld von 5 Kronen zuerkannt. Das Honorar für die Vorträge der Wanderlehrer wird um 100% erhöht - beschränkt auf die Zeit der außergewöhnlichen Teuerung.

Es wird um 45.000 kg Zucker angesucht – durch die kriegerischen Ereignisse konnte der Zucker erst am 13. Oktober in Salzburg abgefertigt werden. Der Preis für ein Kilo charakterisierten Zuckers war 60 Heller.

Faulbrutfall in Mühlbach.

Jeder Gau sollte einen Wachsauslassapparat haben.

Hans Müller ist zur Zeit als k.u.k. Gendarm in Tamsweg eingesetzt und konnte deshalb keine Vorträge abhalten. Ortsgruppe Muhr löste sich wegen der schlechten Bienenjahre auf.

Neue Ortsgruppen: Hintersee, Werfen, Mandling

Der Geschäftsführer bekommt 1800 Kronen.


1917

Es gibt keine Landessubvention und keine Unterstützung durch die Sparkasse mehr. Staatssubvention wird zugeteilt.

Für die Mitglieder gibt es je 2 Stück Förderung: 10% auf Mobilwohnungen; 15% auf Honigschleudern und Wachsauslassapparat; auf Bienenvölker und Schwärme 15%; keine Bienenweide-Pflanzen.

Es gibt zurzeit 1.366 Mitglieder und 9.120 Völker. Es wird wieder viel zu wenig Zucker geliefert und auch erst wieder Ende Oktober. Für ein Volk stehen 3 kg Zucker zur Verfügung.

Ungarischer Honig wird in den Geschäften um 22 Kronen pro Kilo angeboten.

Die k.u.k. Zentralpreisprüfungskomission in Wien legt Preise für ganz Österreich fest: Schleuderhonig: 8 Kronen; Stampf oder Presshonig 5,50;  Seimhonig (durch erhitzen gewonnen) 4 Kronen;

Hans Müller berichtet von einem guten Bienenjahr, aber es waren leider sehr wenig Völker vorhanden. Für Vorträge hatte er auch dieses Jahr wegen seines Dienstes als k.u.k. Gendarm keine Möglichkeit.

Für 1917 erhält der Geschäftsführer 2400 Kronen.


1918

Staatsdotadion: 1600.- Landesförderung: 650.-

für Mitglieder gibt es gleiche Förderung wie 1917.

Die Generalversammlung des Reichvereins ernennt den Geschäftsführer Paul Groher zum Ehrenmitglied.

Es wird für 13.765 Völker um 64225kg Zucker angesucht – es werden 45.000 genehmigt. Zucker erhalten nur jene Imker die Mitglied in der Sektion sind und pro Volk ein Kilo Honig an eine Sammelstelle abliefern. Für diese Kilo Honig erhält man vom k.u.k. Amt für Reichsernährung 16 Kronen.

Trotz gesetzlicher Richtpreise schreitet die Teuerung fort – Honig wird bis zu 30 Kronen pro Kilo gehandelt.

Vorgegebene Preise durch Zentralpreisprüfungskomission: Schleuderhonig: 16 Kronen im Kleinhandel:  20 Kronen, Stampf und Presshonig: 11 Kronen im Kleinh.: 14 Kronen, Seimhonig: 8 Kronen im Kleinh.: 12 Kronen

Landesweit war das Jahr ein sehr schlechtes Bienenjahr – Müller berichtet von viel Hagel im Lungau. Er konnte wegen seiner Tätigkeit nur 2 Vorträge (Tamsweg und St. Michael) halten. Deswegen wird auch um eine Aufhebung der Honiglieferpflicht angesucht – dieser wird auch stattgegeben – freiwillig soll jedoch wer kann Honig liefern. Sammelstelle in Salzburg: Linzergasse 72, ebenerdig, hofseitig – wird auch zur Zuckerabgabe verwendet.

Durch die steigenden Honigpreise interessieren sich immer mehr für die Bienenzucht. Es gibt 1815 Mitglieder, der Zentralverein hat über 20 000.

Der Geschäftsführer erhält 3000 Kronen.


1919

Es gibt 2076 Mitglieder; der Mitgliedsbeitrag steigt um 1,20 auf 5,50 Kronen;

Während des Krieges gab es keine Wahlen; bei den Neuwahlen bleibt Hr. Schreyer weiterhin Obmann und Hr. Groher weiterhin Geschäftsführer. Neuer Obmannstellvertreter wird Hr. Georg Rendl.

In diesem Jahr gibt es keine Subventionen mehr vom Staat – auch bei der Jahreshauptversammlung, bei der 200 Mitglieder anwesend sind, gibt es keine Verlosung von (wie in früheren Jahren sehr zahlreichen) Sachpreisen. Schleuderhonig soll auf Wunsch der Sektion in ganz Deutsch-Österreich mit 40 Kronen reglementiert werden.

Kunstwaben (Mittelwände) kosten zwar nur 30 Kronen – sind aber nicht erhältlich, ebenso sind keine Gussformen dafür aufzutreiben.

Über Zuckersirup aus Zuckerrüben zur Einfütterung der Bienen wird diskutiert; ein weiteres Thema ist das Blechabsperrgitter – dies ist schlecht, aber Holzabsperrgitter sind zur Zeit auch nicht erhältlich.

Wanderlehrer Hans Müller erhält für 9 Vorträge im Lungau 90 Kronen Honorar.

Der Geschäftsführer erhält 4000.- Kronen


1920

Der Mitgliedbeitrag sollte laut Mitteilung des Reichsverein im November auf 7 Kronen festgesetzt werden – im Jänner wird vom Reichsverein schon eine Erhöhung auf 12 Kronen beschlossen.

Zur Zeit sind 1497 Mitglieder versichert – durch ständige Inflation sind Schäden aber nicht mehr gedeckt. Ein Änderung wird angestrebt: Die Haftpflicht wird von einem Versicherungsunternehmen übernommen (Angebot von der „Zürich-Versicherung“ liegt vor) und alle anderen Schäden wie Einbruch, Diebstahl, Elementarereignisse und Faulbrut sollen durch den Unterstützungsfond gedeckt werden. Oberösterreich hat mit der Kosmos-Versicherung abgeschlossen. Dieser Versicherungsvertrag wird auf 10 Jahre abgeschlossen.

Derzeit gibt es ca. 800 Ortsgruppen.

Neu ist Anif und Lessach. Der Obmann in Lessach ist Wilhelm Lassacher, Platzer.

Pfarrer Johann Herzog, Ortsgruppe St. Michael übergibt die Vertrauensmannstelle an Tischlermeister Simon Keuschl.

Es gibt dieses Jahr wieder eine Landessubvention von 325.- und eine Staatsdotation von 2500.- Kronen.

Der Honigpreis wird mit 80 – 100 Kronen festgesetzt, es werden aber schon 150 – 200 Kronen bezahlt.

Bei der Zuckerlieferung gibt es wieder große Probleme – es können z.B. keine Waggons zur Verfügung gestellt werden.

Für dass nächste Jahr hofft man wieder für jedes Mitglied „zeitgerecht“ Anfang September 3kg Zucker pro Volk zur Verfügung stellen zu können.

Der Geschäftsführer erhält 8000 Kronen.


1921

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 40 Kronen.

Als neuerstandene Ortsgruppe gibt es Dürnberg.

In Ramingstein übergibt Alex Jud die Obmannstelle an Thomas Kocher, Heinererbauer in Dörfl; in Tamsweg übergibt Ägyd Binggl an Valentin Kandolf;

Müller erhält für 9 Vorträge 3000 Kronen

Es wird über eine gemeinschaftliche Belieferung mittels einer Verwertungsstelle für Geräte, Zucker und Honig diskutiert.

Die Sektion gibt den Zucker zum Selbstkostenpreis an die Mitglieder ab.

Im Frühjahr wurden 74 Meterzentner Zucker genehmigt. Im Herbst fehlten 160 Meterzentner (16.000kg). Der Preis pro kg beträgt 108 Kronen – Reichverein verkauft Zucker um 116 Kronen.

Der Honigpreis sollte mindestens das dreifache des Zuckerpreises sein.

Der Geschäftsführer erhält 40 000 Kronen.


1922

Mitgliedsbeitrag beträgt 250 Kronen, davon sind 10 Kronen für Vertrauensmann, da dieser für Papier und Porto aufkommen muss.

Der Reichsverein in Wien stellt ein Ansuchen an den Nationalrat mit sieben Forderungen: steuerfreier Zucker, Steuerfreiheit auf Einkommen aus der Bienenwirtschaft, Frachtermäßigungen und Fahrtbegünstigungen.

Die Landessubvention ist immer noch bei 300 Kronen angesetzt – es wird um Erhöhung auf

 60 000 K. angesucht – genehmigt werden 20 000 Kronen. Weiters wird um ein „Kanzleilokal“ angesucht.

Johann Zinnreich übernimmt von Paul Groher (seit 1894) den Geschäftsführerposten.

Der Reichsverein fordert die Mitglieder zu freiwilligen Spenden für den Erhalt des „Bienenvaters“ auf – es sollte mindestens 250 Kronen gespendet werden.

Für die Frühjahrsnachfütterung konnte kein Zucker aufgetrieben werden.

Bei den Neuwahlen werden Schreyer als Obmann und Zinnreich als Geschäftsführer bestätigt.

Herr Wirth in Puch gibt bekannt, dass er Bienenwohnungen nach „Sortiment Lüftenegger“ herstellt.

Es gibt im Pongau große Verluste durch Nosema. Sogar Prof. Zander wird zu Rate gezogen, aber auch dieser kann nicht mit Sicherheit die großen Verluste klären.

Es werden Fachausschüsse gegründet: 

Weiters wird eine Beitrittsgebühr von 500 Kronen eingeführt.

Durch den Preisverfall kommt es zu großen Problemen beim Zuckereinkauf. Die Versicherung ist ebenfalls zwecklos geworden – 5 Mitglieder sind derzeit im Versicherungsausschuss.

Zucker wird schließlich um 13 000 Kronen pro kg abgegeben. Eine Preisbeschwerde bezüglich Zucker langt von Valentin Kandolf aus Tamsweg ein.

Mitgliedsbeiträge werden halbjährlich kassiert – für das zweite Semester werden 1000 Kronen eingehoben.

Müller erhält für 8 Vorträge 250 000 Kronen.

Für Vorträge von Wanderlehrern wird ein Honorar von 80 000 Kronen beschlossen. Der Geschäftsführer erhält 2 Millionen Kronen.


1923

Mitgliedsbeitrag beträgt monatlich 2000 Kronen - daraufhin treten 10 Ortsgruppen aus – die übrigen liefern keinen Jahresbericht ab. Die Sektion protestiert gegen große Honigimporte – 160 000kg aus Chile und 120 000kg aus Kalifornien.

In Elsbethen soll ein Pflanzgarten für honigende Gewächse entstehen und die erste Belegstelle geht  in Betrieb.

Josef Lüftenegger wird zu seinem 50. Geburtstag gratuliert und es werden seine Verdienste um die Bienenzucht hervorgehoben.

In der Schweiz grassiert eine Milbenkrankheit die in die Luftgefäße der Bienen eindringt (Tracheenmilbe).

Die Sektion tritt der in Wien neu gegründeten Imkergenossenschaft bei, die sich auf die Organisation und Beschaffung von Zucker spezialisiert hat.

Weiters erhält die Sektion ab Oktober ein Geschäftslokal in der Schwarzstraße Nr. 11. zur Zuckerverteilung, aber auch die Sitzungen werden nun dort abgehalten. Bisher traf man sich meist im Vereinslokal „Zum Mödlhammer“ in der Getreidegasse, aber auch in der „Hölle“ (Judengasse), oder in der „Ente“ in der Goldgasse. Auch beim „Sternbräu“ hat man sich getroffen.

Wanderlehrer Müller hielt 3 Vorträge.

Der Geschäftsführer erhielt 2,5 Mill. Kronen.


1924

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 30 000 Konen. Für Minderbemittelte 20 000 Kronen – Subventionen werden nur für minderbemittelte gewährt wenn diese eine Bestätigung der Gendamerie vorweisen können.

Am 27.1.1924 wird in Wien der Imkerbund gegründet – die Sektion tritt bei.

Eine Salzburger Firma bietet offiziell Kunstblütenhonig an – Die Sektion erwirbt ein Verkaufsverbot für dieses Produkt.

Durch Gesetzesänderung muss die Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft und somit auch die Sektion aufgelöst werden – dies geschieht am 14. Dezember 1924 und es wird beschlossen einen neuen Landesverband für Bienenzucht zu gründen. Ebenso wird die Gründung von „Imkergauen“ erforderlich. Der Name „Sektion für Bienenzucht“ soll aber doch auch beibehalten werden – der Name „Landesverband für Bienenzucht“ soll nur als Untertitel verwendet werden. Der Schadensfall-Unterstützungsfond wird beibehalten.

Neuer Obmann wird Georg Rendl.

Die Imkergenossenschaft (Zuckergenossenschaft) ist in Zahlungsschwierigkeiten.

Durch den Preisverfall ändern sich sogar Tagespreise. Dadurch sind schon 150 Mitglieder „abgefallen“. Wanderlehrer Müller ersucht um Frachtermäßigung von 50% für Zuckerlieferungen in den Lungau. Die Sektion stellt eine diesbezügliche Bitte an die Direktion der Murtalbahn.

Am 15. Mai treffen sich alle Wanderlehrer  um fachliche Tätigkeiten und Betriebsweisen abzustimmen.

Die Wanderlehrer werden wie folgt eingesetzt: 

Es gibt Probleme mit der neuen Milbenseuche – es gibt eine Entschädigung für schwerstverseuchte Völker die abgeschwefelt werden müssen.

Es erfolgt der Beitritt zur Königinnenzüchter Vereinigung.

Neue Wanderlehrer : Hermann Pointner und Alexander Waagner.

Neu gegründete Ortsgruppen bzw. wiedergegründetete sind: Lessach, Alm bei Saalfelden, Piesendorf, Morzg, Maxglan, St. Gilgen.

Hr. Wieland aus Zederhaus berichtet das er seit 1918 keinen Zucker zugefüttert hat und die Völker dadurch gesund sind und keine Probleme mit der Milbe haben.

Der Geschäftsführer bekommt 5 Millionen Kronen für das Jahr 1924 für 1925 sollen es 10 Millionen Kronen sein. WL-Vorträge sollen mit 150 000 Kronen honoriert werden.


1925

Ab 1.1.1925 sind 10 000 Kronen ein Schilling

Die Imkergenossenschaft ersucht den Landesverband um Zeichnung von Anteilen. Es werden sechs Anteile im Wert von je 100 000 Kronen gezeichnet.

Zur Trachtverbesserung sollen Gärtner und Förster kontaktiert werden.

Etiketten, Verschlussmarken und Garantiestreifen werden angeschafft. Ebenso Gau und Ortsvereinsstempel.

Subventionen: 250 Schilling Land und 800 Schilling vom Staat

Fachreferenten werden bestimmt:

Beim Kassenbericht über das vergangene Jahr wird über Vereinsvermögen, den Unterstützungsfond und über die Subventionskassa berichtet.

Hauptaufgabe ist steuerfreien Zucker zu beschaffen und dies an die organisierten Imker abzugeben (nur 500kg zur Verteilung erhalten); weiters ist man bestrebt die Warenumsatzsteuer (3%) für Imker aufzuheben.

Zur Zeit sind wenig Imker organisiert – z. B. berichtet Oberndorf das „von 20 Imkern nur 2 im Verein sind“

Man überlegt ob es sinnvoll wäre, wenn man  wegen der Milbenseuche die Imker zwangsweise zur Mitgliedschaft verpflichten könnte. Dies wird aber doch nicht angestrebt.

An die Stadtgemeinde wird appelliert den Hausierhandel mit Honig einstellen zu lassen.

In jedem Gau wird eine Gau-Ausstellung durchgeführt. Im Lungau musste der Termin 16.-17. August wegen einer Missernte abgesagt werden.

Die Wanderlehrerprüfung soll „verstaatlicht“ werden.


1926

Subvention: 1500.- Schilling

Jahresbeitrag: 4,50 incl. Fachzeitschrift und für Funktionäre zusätzlich einen Imkerkalender; 30 Groschen davon erhält der Imkerbund, 30 Groschen sind für den Gau und 30 Groschen für den „Zweigverein“ (Ortsgruppe). Weiters sind davon 20 Groschen für den Schadenfallunterstützungsfond. Je weitere 3 Völker sind 20 Groschen zusätzlich einzuzahlen. Für die Haftpflichtversicherung bei der „Zürich“ werden 8000 Völker zur Berechnung angenommen. Pro Volk sind 50 Groschen zu bezahlen – dies ist ebenfalls schon im Jahresbeitrag enthalten.

Der Zuckerpreis ist bei 77 Groschen pro Kilo. Es sollen vermehrt Standschauen und Kurse angeboten werden – für Anfänger und Wanderlehrer . Auch Seuchenkurse sollen abgehalten werden.

Beim Imkertag (19. März) erwähnt der Vertreter des Gauobmannes vom Lungau – Herr Förster Waibl - die schlechte Verbindung nach Salzburg. Weiters berichtet er, dass es im Lungau außer der Ruhr keine  Bienenkrankheiten gibt.                                                                                

Waibl dankt dem abwesenden Gauobmann Müller für seine unermüdliche Arbeit und lädt den Landesverband in den Lungau ein.

Eine Gau-Ausstellung sollte dieses Jahr möglich sein.

Bei dieser Versammlung wurde auch der Vorschlag gemacht Vereinsabzeichen anfertigen zu lassen – dies ist auch schon vom Imkerbund angedacht worden.

Es referierte Theodor Weippel zum Thema Volksbienenzucht – die Bauern haben keine Zeit für die Bienen, weiters führt er aus das er die Schwarmbienenzucht bevorzuge, da die umgelarvten Königinnen nicht alt würden – und die Königinnen sollten regional bezogen sein, da auch die 47er von Sklenar nicht überall passen würde. Weippl ist der Meinung das die Königinnen-Züchtergemeinschaft wieder verschwinden wird.

Herr Ortner, Bienenzuchtmeister aus Wagrain führte noch den „Muchstock“ vor.

Im Lauf des Jahres werden über 1000 verendete Völker gemeldet, die von der „Milbenseuche“ betroffen sind. Um dies in den Griff zu bekommen wird vom Ministerium ein Betrag von 3000.- Schilling zur Verfügung gestellt.


1927

Es gibt sehr wenig Aufzeichnungen – es hat größere Differenzen im Landesverein gegeben, denn es gibt plötzlich einen neuen provisorischen Vorstand und der ausgeschiedene Obmann wird aufgefordert die 3000.- Schilling zurückzuzahlen. Das Inventar der Kanzlei war zur Versteigerung gestellt – doch der Landeskulturverband kauft das Inventar und bewahrt es vor einer Versteigerung. Der Rückkauf kann vom Landesverband getätigt werden.

Neuer Obmann ist Herr Georg Schlager, Stellvertreter Herr Neuberger.

Die Landesgruppe des freien Verbandes der Bienenwirte Österreich wird aufgelöst.


1928:

Durch die Turbulenzen im Landesverein treten auch etliche Ortsgruppen aus.

Beim Imkertag sind von 72 Ortsvereinen 40 anwesend und es wird der Mitgliedsbeitrag auf 3.- Schilling festgelegt. Bei der Neuwahl wird Schlager als Obmann gewählt, Stellvertreter ist Herr Haas;

Geschäftsführer Herr Zinnreich und Stellvertreter Herr Kugler;

Der Beitrag an den Imkerbund wird nicht abgeführt, sondern muss zur Schuldenabdeckung verwendet werden.

Neu ist das der Landeskulturverein in Zukunft einen Vertreter zu den Hauptausschusssitzungen entsendet und zur Jahreshauptversammlung des Landesobstbauvereins ist ein Vertreter zu entsenden, ansonsten ist eine Gutschrift zu entrichten.

Man versucht Lehrer als Wanderlehrer  zu gewinnen. Weiters werden Seuchenwarte für jeden Gau gewünscht. Als Seuchenreferent wird Herr Arbeiter dazu verpflichtet.

Honigverkauf ist weiterhin steuerpflichtig: 3% Warenumsatzsteuer


1929

Geschäftsführer Zinnreich verstirbt und als neuer Geschäftsführer wird Herr Neuberger eingesetzt. Sein Stellvertreter ist Herr Arbeiter.

Frühjahrszuckeraktion: in der Stadt: 79 Groschen, im Lungau 81 Groschen


1930 – 1937 

Von 1930 – 1937 sind keine Protokolle vorhanden !


1937

Gründung der Imkergenossenschaft

Landesverband bezeichnet Geschäftsgang als befriedigend

Für den Obmann gibt es monatlich eine Entlohnung von 100.- Schilling ab Oktober 1937


1938

Am 12. März findet die kontituierende Aufsichtsratssitzung statt. Für den ersten Aufsichtsrat der Genossenschaft wurden gewählt: 

Kirchner Ferdinand, Gauomann Pongau

Burger Daniel, Gauobmann Pinzgau und sein Stellvertreter Furthmüller Johann

Kalbschmid Alfred, Gauobmann Tennengau

Rudolf Heinrich, Gauobmann Flachgau


1939

Es gibt auch Entschädigung für Vorstandsmitglieder:


1940

Erstmalig taucht der Begriff „Landwirtschaftliche Genossenschaft der Bienenzucht Salzburg“ in einem Protokoll auf. Der Geschäftsgang war sehr gut und es wurden sogar im Nachhinein die Gehälter erhöht.

Mit 7. Mai war der Honig gänzlich ausverkauft – trotz beschränkter Abgabe an die Konsumenten und dem zugekauften Sonderaktionshonig. So wurde die Verkaufsgenossenschaft einstweilen geschlossen und die Verkäuferin beurlaubt. Nach einigen Wochen fand dann wieder Geräteverkauf statt. Aktionshonig war erst wieder im Herbst erhältlich.

Dieser Honigeinkauf war nur mit einem Zwischenkredit der Spängler Bank möglich (15 000 RM).

Geschäftsführer Köpplinger scheidet aus. Neu ist Herr Alois Arbeiter ab 29.01.1940

Monatslohn ist 100 RM; für den Lagerhalter werden 40 RM bezahlt. Die Entschädigung für den Obmann wird von 66,67 auf 50 RM reduziert.

Es gibt nun auch Sitzungsgelder: 7.- RM Taggeld plus Fahrtkosten plus eventuell für Nächtigung.

In der Genossenschaft wird nun auch Wein verkauft. Die Genossenschaftskanzlei wird räumlich getrennt und vermietet.


1941

Bei der Aufsichtsratsitzung scheint Theo Pfitzer aus St. Magarethen als Stellvertreter des Lungaus auf.


1942/43

Die Genossenschaft soll umstrukturiert oder aufgelöst werden – der Beschluss dazu wird schließlich wieder aufgehoben.

Schlager ist bis Ende 1942 Obmann. Er hat bei der Genossenschaft noch Schulden von über 650 RM. Neu ist Aufsichtsratsvorsitzender Rudolf, auch Raiffeisen ist nun mit dabei.


1944

Honigablieferung beträgt 25 500kg, davon kamen 1956kg aus dem Lungau – 450 werden noch von dort erwartet.

Es hat sich auch die „Notwendigkeit“ ergeben, einen 2. Vertragsbeamten (Herr Mayer/Hallein) anzustellen.


1946

Man plant eine Trennung in eine Genossenschaft und in einen Landesverein  – 1947 wird die Durchführung durch die Landesregierung bestätigt.

Pro Volk sind 2kg Honig abzuliefern und man bekommt dafür 1,37 kg Zucker.

Jahresbeitrag: 5,60 Schilling ohne Fachzeitschrift bzw. mit "Alpenländischer Bienenzeitung" um 1,80 Schilling mehr. Davon erhält der Landesverband 2,50; 1,50 ist Bundesbeitrag, 1.- für Unterstützungsfond und 60 Groschen für Haftpflichtversicherung.

Der Honigpreis beträgt 6,10 und wurde vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft festgelegt. Da der Butterpreis 7,20 Schilling beträgt wird der Imkerbund aufgefordert im Verhandlungswege mit dem Ministerium, hier wieder einen gleichen Preis herzustellen.

Obmann ist Herr Fürst, die Kanzlei befindet sich in einem Kelleraum beim Torbogeneingang zum Marionettentheater in der Dreifaltigkeitsgasse Nr. 15

Herr Lechner aus Mauterndorf könnte Beuten für 32.- Schilling liefern. Dies wird als zu teuer abgelehnt. Aufsichtsrat Huber soll mit Lechner nochmals verhandeln und Lechner soll dann liefern. Lechner liefert aber nur mehr Lüftenegger-Beuten für den Lungau.


1947

große Bienenverlust im Flach- und Tennengau

bei der General-Versammlung wird der Beitritt zum österr. Imkerbund beschlossen und als Fachzeitschrift wird der „Bienenvater“ gewählt. 


1948

Imkergenossenschaft erhält einen Teil des gesperrten Vermögens vom Bundeskanzleiamt zurück.

Das Vermögen des Landesvereins bleibt auch weiterhin bei der Genossenschaft.

Es erfolgt die Anstellung eines Lager bzw. Buchhalters und die Genossenschaft verkauft auch Wein.

In Oberalm beginnt der Wiederaufbau der „Lehranstalt Winkelhof“.

In Bischofshofen soll eine Niederlassung entstehen: 10% des Verkaufspreises sind Entlohnung – für den Transport muss selbst gesorgt werden.

Bei einer Vorstands-/Aufsichtsratssitzung scheint der Name Lassacher (für Lungau) auf. 


1949

Das Geschäftslokal in der Dreifaltigkeitsgasse Nr. 15 wurde wegen eines Umbaues gekündigt (wie alle anderen „Lokale“) – man erhebt Einspruch gegen diese Kündigung und plant ich mit 50 000 Schilling am Umbau zu beteiligen.

Beim Honig unterscheidet man Schuldhonig, Tauschhonig und Kaufhonig.

Schuldhonig: Zuckerschuld der Imker an die Genossenschaft beträgt 3054 kg

Tauschhonig: Honigtausch für günstigen Zucker (a 3,20 Sch.) –  30 820 kg sind vorhanden

Kaufhonig: in der Genossenschaft wird Honig um 30.- Schilling verkauft

Preise allgemein: Zuckerpreis: 6.- Honigpreis: 32.-

Für Alte und Kranke werden dem Ernährungsamt 1000 kg Honig ermässigt abgegeben.

Da auch große Mengen Auslandshonig eingeführt werden und dieser zum Preis von 23.- Schilling zu haben ist, erwägt man den heimischen Honig auf 28.- Schilling zu senken. Dies wird erst für 1950 beschlossen. Der Ankaufspreis von den Imkern beträgt 25.- und wird auf 23.- gesenkt, da die Verdienstspanne 5.- betragen soll. Für 1950 wird Ankaufspreis auf 20.- Schilling gesenkt.

Zuckerbestellungen werden für das gesamte Land weiterhin durchgeführt. Auch Für die Frühjahrsfütterung kann pro Volk 1,5kg Zucker bereitgestellt werden. Einkaufspreis beträgt 5,49 für 138 000 kg Zucker – dies ist fast die Hälfte des Gesamtumsatzes von 1 609324.- Schilling. Geräteverkaufsumsatz: 111 000.- und Rest ist Honigverkauf (22 660kg Honig). Reingewinn: 75 264.- dies sind ca. 4,5% - die Verwaltungskosten sind nur 3% des Umsatzes und das bei drei Angestellten. (1948 waren es 5%)

Neu ist das Milbenbekäpfungsmittel Nuto A2 –„ jeder Gau erhält 25 Gratisfläschen zur Besichtigung“ – der Flachgau erhält 50.

Bei der Vorstand/Aufsichtsratssitzung wird Aufsichtsrat Huber von Herrn Lüftenegger/Tamsweg vertreten. Der Ortsgruppe Tamsweg wird ein zinsenloses Darlehen für 2 Jahre von 2000.- für den Bau eines Wanderstandes gewährt. Bei der Sitzung im September ist der Lungau von Herrn Lassacher vertreten. 


1950 

Am 11. März gibt es eine gemeinsame Sitzung von der landwirtschaftlichen Genossenschaft und dem Landesverein der Bienenzüchter;

Die Jahreshauptversammlung wird am 19. März in Bischofshofen im Gasthof „Alte Post“ abgehalten;

Zucker kostet 5,80 ; Wachs pro kg 38,50 und Mittelwände kosten 50.- Schilling pro kg.

Der Jahresbeitrag beträgt 7.- Schilling; davon bekommt der Landesverein 4.- und der Imkerbund 1,50 Schilling. Für Haftpflichtversicherung wird 0,50 und für den Unterstützungsfond 1.- Schilling eingezahlt.

Es sollen in jeden Bezirk ein bis zwei Wanderlehrer tätig sein. 


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