Die Bienen von Alderney
Ausgabedatum 26.02.2009

Die kleine Kanalinsel Alderney gibt einen Satz von 6 Bienenmarken heraus um auf die Bedeutung der Bestäubungsleistungen der geflügelten "Damen" hinzuweisen:
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Wert 36p: Andrena fulva - Rotpelzige Sandbiene 

Die rotpelzige Sandbiene lebt in Mitteleuropa, im Osten bis auf die Balkanhalbinsel, im Norden bis nach Südskandinavien. Sie leben in lichten Wäldern und auf Trockenrasen, aber auch in Parks und Gärten. Sie fliegen von März bis Mai und sind weit verbreitet, kommen aber eher in geringen Populationsdichten vor.


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Wert 43p: Bombus pratorum: Wiesenhummel 

Die Wiesenhummeln gehören zu den kleineren Hummelarten. Wiesenhummeln kommen in ganz Europa, außer auf der Iberischen Halbinsel, vor. Hoch im Norden bilden sie allerdings keine Staaten. Man findet sie in lichten Wäldern, auf Wiesen, in Parks und Gärten.


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Wert 51p: Colletes daviesanus - Gemeine Seidenbiene

Die Gemeine Seidenbiene ist eine häufige, aber nur mittelgroße und eher unauffällige Bienen-Art. Die Art kommt in Europa und Sibirien vor. Man findet sie besonders in der Nähe von besonnten Steilflächen wie z.B. in Kiesgruben, Sandsteinbrüchen, Sandsteinmauern oder an lehmverputzten alten Häusern.


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Wert 54p: Nomada goodenlana - Wespenbiene 

Die Wespenbienen bilden eine Gattung innerhalb der Bienen (Apoidea), die ihren Namen der Ähnlichkeit der Nomada-Arten mit Wespen verdankt. Alle Wespenbienen sind Brutschmarotzer und werden daher zu den Kuckucksbienen gezählt. Sie legen ihre Eier in die Brutzellen anderer Bienenarten. Ihre Larven fressen das Ei der Wirtsbiene oder töten deren Larve und ernähren sich dann vom angesammelten Vorrat an Pollen und Nektar.


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Wert 56p: Halictus scabiosae - Furchenbiene 

Diese seltene Furchenbiene liebt die Wärme und ist daher in Norddeutschland nicht verbreitet. Ungewöhnlich für eine Wildbiene, aber durchaus typisch für ihre Gattung ist ihre soziale Nistweise: Begattete Weibchen überwintern zusammen in ihrem Geburtsnest.

Im Frühjahr (Mai) legt nur eines der Weibchen, die "Königin", Eier und bewacht den Nesteingang, während die anderen als "Hilfsweibchen" die Brut versorgen ("polygyne Nestgründung"). Noch vor dem Schlüpfen ihrer Arbeiterinnen vertreibt die Königin die Hilfsweibchen, die nun eigene Nester gründen, indem sie selbst Gänge graben oder die Nester anderer Arten nutzen; dabei können sie schon verproviantierte Zellen übernehmen und die Nesteigentümerin sogar töten (Parasitismus). Die Arbeiterinnen können es je nach geografischer Lage auf mehrere Bruten bringen.


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Wert 77p: Apis mellifera: die Honigbiene

Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera), früher auch Europäische Honigbiene genannt, ist eine Vertreterin der Gattung der Honigbienen. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war nur Europa, Afrika und der Nahe Osten. Da sie für die Imkerei aber große Bedeutung hat, ist sie weltweit verbreitet worden, so beispielsweise bereits im Zuge der Eroberung (Kolonialisierung) anderer Kontinente durch die Europäer.

Es gibt etwa 25 Unterarten, man spricht hier von Bienenrassen, der Apis mellifera. Die Rassen Europas haben sich in der heutigen Form, entsprechend den Klimaverhältnissen, erst nach der letzten Eiszeit bei der Neubesiedlung herausgebildet.


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Wert 3,17 £: Kleinbogen

Dieser Kleinbogen fasst noch einmal alle sechs Marken zusammen.

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