Monaco: Der Bienengott Aristaeus

Aristaios (lat. Aristaeus) ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Gottes Apollon und der Nymphe Kyrene. Er gilt als derjenige, der den Menschen beibrachte, den Ölbaum zu nutzen, Imkerei zu betreiben, Käse herzustellen, richtig zu jagen und die Felder zu bebauen. Daher kommen auch seine zwei Beinamen Agreos (ich jage) und Nomius (ich weide).

Für die alten Griechen waren alle Naturerscheinungen göttlichen Ursprungs. Bienen übten große Faszination aus und ihre Herkunft ist sagenumwoben: Aristeus, Sohn des Gottes Apollo, besaß einen Bienenstock. Doch er wollte Euridike, die Gattin des Orpheus, verführen, diese wies ihn zurück und starb an einem Schlangenbiss. Um sich zu rächen, zerstörte Orpheus den Bienenstock von Aristeus. Die Götter waren über das Fehlverhalten von Aristeus sehr entzürnt.

 

Zu ihrer Besänftigung opferte er ihnen vier Stiere und vier Färsen: ihren Eingeweiden entflogen Bienenschwärme, mit denen Aristeus seinen Bienenstock wieder aufbauen und die Menschen die Imkerei lehren konnte.

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