Die Höhlen von Araña
Ein Beitrag von Paul Kuhn

Die Cuevas de la Araña befinden sich in der Nähe der Gemeinde Bicorp an der Schlucht Barranco de Hongares. Es handelt sich um drei Hohlräume, die im Jahre 1920 entdeckt wurden, und in denen sich Malereien in den Stilrichtungen Esquemático und Levantino befinden. Die levantinischen Malereien zeigen vor allem Jagdszenen, wie beispielsweise eine mit Bergziegen und einem großen Stier. An die Wände der Höhle Balsa de Calicanto sind Hunderte von Motiven gemalt, vornehmlich im schematischen Stil. 

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Die Höhle Abrigo de los Gineses ist relativ klein. In ihrem Inneren finden sich hauptsächlich Malereien, die menschenähnliche Gestalten zeigen. Die Höhle Abrigo de Lucio ist sehr groß und in ihr finden wir vor allem Figuren im levantinischen Stil.

Das Besondere an diesen Malereien sind Szenen mit weiblichen Figuren, beispielsweise Gruppen von Frauen mit Kindern und möglicherweise eine Tanzszene mit drei Frauen, die Röcke tragen und mit Armreifen und Bändern geschmückt sind. In die Höhle Charco de la Madera kann man nur zu den Malereien gelangen, wenn man klettert. An den Wänden sind ein Bogenschütze, mehrere Hirsche mit großen Geweihen und schematische Menschengestalten zu sehen.

Bei dem Bild links handelt es sich um eine steinzeitliche Felsmalerei aus der Zeit ca. 7000 v.Chr. . 
Diese Abbildung ist die bis dato älteste bekannte Darstellung der Honiggewinnung. Bereits zu dieser Zeit hat man dem Honig magisch-religiöse Eigenschaften zugeschrieben.

Spanien ehrte diese Zeichnungen am 28.04.1975 durch zwei Sondermarken:

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