Geschnitzte Klotzbeuten

Als man in Osteuropa damit begann von der Zeidlerei (= Waldimkerei) zur Hausimkerei über zu gehen, nutze man aus Stämmen ausgesägte Hohlräume, in denen sich bereits Bienen angesiedelt hatten.

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In einigen Regionen, besonders im Erzgebirge und im Riesengebirge wurden diese Art der Bienenhaltung, in den sogenannten Klotzbeuten, über viele Generationen beibehalten. Und in diesen Regionen began man auch die Klotzbeuten mit geschnitzten Gesichtern zu verzieren. Später hat sich dieser Brauch weit verbreitet.

Das Schnitzen war alles andere als einfach: wohnte doch gewöhnlich schon ein Volk in dem zu verzierenden Werkstück. Erst später war man in der Lage Völker in fertig gestaltete Baumstücke umzusiedeln.

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Geschnitzter Bär mit einer Klotzbeute auf dem Rücken; Polnischer Sonderstempel, Swarzedz 01.09.1976.

Besonders der Markensatz aus der
Tschechoslowakei (Ausgabedatum 29.09.1999) zeigt wunderbar die Kunstfertigkeiten der Holzschnitzer: zwei Marken haben ein folkloristisches und eine Marke ein religiöses Motiv. 


Der Wert 4,60 Kc stellt eine Frauenfigur dar (Original im Etnographischen Institut von Brno)


Der Wert von 5,00 Kc zeigt den Hl. Josef mit dem Jesuskind (Original im tschech. Landesmuseum in der Burg Kacina)


Der dritte und letzte Wert über 7,00 Kc zeigt einen fahrenden Händler mit Wanderstock und großer Tasche (Original im Stadtmuseum von Mnichovo Hradiste)

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