Lettland: Baron von Münchhausen


Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen, (* 11. Mai 1720 in Bodenwerder; † 22. Februar 1797 ebenda) war ein deutscher Adliger aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Ihm werden die Geschichten vom Baron Münchhausen zugeschrieben. Mit 18 trat er im Gefolge des Prinzen Anton-Ulrich in dessen russisches Kürassierregiment in Riga ein, wo er 1740 zum Leutnant und 1750 zum Rittmeister ernannt wurde.

Die dem Baron zugeschriebenen Erzählungen gehören in die Tradition der Lügengeschichten. Obwohl man nur von vier Lügengeschichten mit Sicherheit weiß, dass Münchhausen sie tatsächlich erzählt hat, werden dem Baron von den verschiedenen Autoren insgesamt weit über hundert zugeschrieben.


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Die am meisten bekannteste Autorenversion stammt von dem in England lebenden deutschen Gelehrte Rudolf Erich Raspe. Er erstellte im Sommer bzw. Herbst 1785 ein eigenes Münchhausen-Buch das zunächst anonym erschien. In späteren Auflagen wurde das Buch kräftig erweitert. Besonders die Geschichten um den "Türkenkrieg" erfreuten sich großer Beliebtheit.


Lettland ehrt den "großen" Erzähler zum 01.04.2005 mit einer Sondermarke (Michel 634). 

Diese Geschichte findet man im sechsten Kapitel des Buches von Raspe. Münchhausen war ein Kriegsgefangener und wurde als Sklave verkauft. Als solcher hatte er sich sehr sorgfältig und gewissenhaft um die "Bienen" des Sultans zu kümmern. Die Doppeldeutigkeit des Begriffes "Biene" ist sehr schön in der Marke erkennbar ...

aus "The Postal Bee" 2/2006 

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