Österreich: Tierschutzmarke 2009

Mit der Honigbiene und dem Bienenfresser wird die beliebte Serie „Tierschutz.Post“ Ende August fortgesetzt.

Die Gattung der Honigbiene existiert wissenschaftlichen Studien zufolge bereits seit etwa 100 Millionen Jahren. Das älteste Indiz ist ein Bernstein-Fossil in Form einer in einem versteinerten Harztropfen eingeschlossenen nur drei Millimeter großen „Ur-Biene", das einst in einer Mine im Norden von Myanmar entdeckt wurde.

Die Honigbiene nimmt eine wichtige Rolle innerhalb des Ökosystems ein, ist sie doch für die Bestäubung einer Vielzahl von Pflanzen verantwortlich. Schon vor zirka 7.000 Jahren begann die gezielte Haltung von Bienen in Zentralanatolien, und auch die Ägypter kannten eine hoch entwickelte Bienenzucht. Die Hieroglyphenschrift beweist:  Das Zeichen  der Pharaonen-Herrsch ist durch die Bienenkönigin symbolisiert.

Im Bienenstock gibt es drei verschiedene Arten von Bienen: Die Königin, das einzige voll entwickelte Weibchen im ganzen Stock, gewissermaßen die Mutter des gesamten Bienenstaates, die Arbeiterinnen, zigtausend kleinere Weibchen, deren Ovarien im Vergleich zur Königin kleiner und weniger leistungsfähig sind, und schließlich die männlichen Drohnen. In den von den Bienen gebauten Waben aus Wachs ziehen sie ihren Nachwuchs auf und lagern Honig und Pollen darin. 

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Zur Verständigung bedienen sich die Tiere unter anderem des so genannten „Schwänzeltanzes". Hierbei werden neue Futterquellen mitgeteilt bzw. beim Schwarmvorgang Informationen über geeignete Nistplätze kommuniziert.

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Die Selbstklebemarke hat einen Nennwert von 0,55 Euro, Ersttag ist der 28. August 2009. Die Entwürfe der Bildmotive stammen von Hannes Margreiter, gedruckt wurden die Wertzeichen von der Österreichischen Staatsdruckerei. Die Auflagen wurden mit jeweils 650.000 festgesetzt.

Quelle: Austria Philatelie - Juli / August 2009 / III

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