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Persönlichkeiten auf Api-Marken
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Immer wieder sind in unserer
Homepage mehr oder weniger bekannter Personen auf Marken abgebildet, die meist auf den
ersten Blick keinen direkten Zusammenhang mit der Imkerei aufweisen. Daher eine kleine
„Einführung“ in die bekanntesten Namen: |
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Heiliger
Ambrosius |
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Der Heilige Ambrosius ist der Schutzheilige der Wachszieher, Bienenzüchter, Bienen und Haustiere. Wie die Legende erzählt, flog ein Schwarm Bienen daher, als der kleine Ambrosius in der Wiege lag und schlief. Die Bienen ließen sich auf seinem Gesicht nieder und drangen sogar in seinen Mund ein, ganz so als handle es sich um einen Bienenstock - ohne dem Kind etwas zuleide zu tun. |
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Johann
Dzierzon |
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Johann Dzierzon entstammte einer oberschlesischen Bauernfamilie. Nach dem Besuch des Breslauer Gymnasiums, das er 1830 als Primus verließ, studierte er Katholische Theologie an der Universität Breslau und wurde 1834 zum Priester geweiht. Schon während seines Studiums interessierte sich Dzierzon für das Bienenleben. Die nachfolgende Kaplans- und Pfarrertätigkeit erlaubte es ihm, sich auch als praktischer Landwirt und Bienenzüchter zu betätigen. 1835 gelang ihm die Entdeckung der eingeschlechtlichen Fortpflanzung bei Bienen, indem er die Samenbehälter befruchteter und unbefruchteter Königinnen gegen das Licht hielt und Aussehen und Inhalt mit bloßem Auge miteinander verglich. Durch Vorträge, Ausstellungen und Veröffentlichungen gab Dzierzon seine Erfahrungen weiter und gründete Bienenzüchtervereine und -gesellschaften. Seine Bienenstände in Karlsmarkt und Lowkowitz durften von lernbegierigen Imkern besichtigt werden. 1848 revolutionierte Dzierzon die Bienenhaltung als er die entnehmbare Rahmen für Bienenwaben erfand. Diese Technik der Bienenhaltung ist heute noch gängige Praxis. |
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Aristeus |
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Für die alten Griechen
waren alle Naturerscheinungen göttlichen Ursprungs. Bienen übten große
Faszination aus und ihre Herkunft ist sagenumwoben: Aristeus, Sohn des
Gottes Apollo, besaß einen Bienenstock. Doch er wollte Euridike, die
Gattin des Orpheus, verführen, diese wies ihn zurück und starb an
einem Schlangenbiss. Um sich zu rächen, zerstörte Orpheus den
Bienenstock von Aristeus. Die Götter waren über das Fehlverhalten von
Aristeus entzürnt.
Zu ihrer Besänftigung opferte er ihnen vier Stiere und vier Färsen: ihren Eingeweiden entflogen Bienenschwärme, mit denen Aristeus seinen Bienenstock wieder aufbauen und die Menschen die Imkerei lehren konnte. |
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Vergilius |
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Diese Legende wird auch vom großen römischen Dichter Vergil in seinem berühmten Lehrgedicht Georgica erzählt. Wie die Griechen glaubte auch er, dass Bienen spontan aus Tierkadavern entstehen. In seinem Werk „Georgica“ hebt er in seinem 4. Band: ‚Welt der Bienen’ die moralische Einzigartigkeit der Bienen hervor. Vergil ist neben Horaz der bedeutendste römische Dichter der „Augusteischen Zeit“. |
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Napoleon
Bonaparte
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| Napoléon Bonaparte) war
französischer Feldherr und Kaiser. Er war General der französischen
Revolutionsarmee, von 1799 bis 1804 Erster Konsul der Französischen
Republik, von 1804 bis 1814 und erneut 1815 als Napoleon I. Napoleon gibt der Praxis der Bienenzucht einen neuen Impuls. Am 16. Mai 1806 veröffentlichen die englischen Behörden ein Dekret, das die Meeresblockade Europas befiehlt. Napoleon erwidert dies 1807 durch die kontinentale Blockade. Der Handel zwischen dem europäischen Kontinent und seinen Kolonien wird unmöglich. Der Preis für den halben Zentner Rohrzucker wird zwischen 1805 und 1811 versiebenfacht. Um die Honigproduktion zu fördern befiehlt Napoleon in 1804 eine jährliche Zählung der Anzahl der gegenwärtigen Bienenstöcke im Imperium. Jeder Eigentümer erhält von der Kasse des Staates eine Prämie von zwei Francs pro Bienenvolk. Bienen sind außerdem als Zeichen der Macht auf seinen Prachtgewändern eingewoben bzw. aufgestickt. |
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Henri
Fabre |
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Er war größtenteils Autodidakt und ist berühmt für seine Studien über Insekten. Er schrieb viele Bücher über die Anatomie und das Verhalten von Insekten. Berühmt machten ihn seine 'Souvenirs Entomologiques'. Da er auch Lieder und Gedichte verfasste, wurde er 1904 für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen. |
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Anton
Jansa
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| Der Bauernsohn aus Breznica
in Slowenien war der erste Lehrer an der von der Erzherzogin
Maria-Theresia gegründeten Schule für die Kaiserliche und königliche
Bienenzucht in Wien.
Durch seine Lehre und besonders durch seine Schriften z.B. ''Abhandlung vom Schwärmen der Bienen" (1771), und sein ''Vollständige Lehre der Bienenzucht'' (1775) hat er bedeutend zur Entfaltung der Bienenzucht beigetragen. |
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Artemis |
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Artemis ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Mondes, Waldes und die Hüterin der Frauen und Kinder. Als Abbild der Seele spielt die Biene auch eine kultische Rolle. Sie ist eines der wichtigsten Attribute der Göttin Artemis, deren jungfräuliche Priesterinnen "Melissai" (Biene) genannt wurden. |
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Heiliger
Bernhard
von Clairvaux |
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| Bernhard von Clairvaux wird wie der Hl. Ambrosius u.a. als Schutzpatron der Imker verehrt | |
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Sebastian
Kneipp |
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Mit einem wohldurchdachten naturheilkundlichen System heilte Sebastian Kneipp die Krankheiten seiner Zeit. Heute sind die Regeln des Pfarrers, die Lebens- und Heilweise so aktuell wie damals, da sie sich optimal zur Vorbeugung und Heilung der Zivilisationserkrankungen unserer Zeit eignen. Weitläufig weniger bekannt sind allerdings seine Forschungen als "schwäbische Bienenvater" aus dem Bereich der Imkerei. Eine ausführliche Darstellung seiner Imker- und Forschungstätigkeit finden Sie hier. Das von Kneip verfasste „Bienenbüchlein“ können Sie als PDF-Datei downloaden [ Teil 1 ] [ Teil 2 ] |
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Petr
Ivanovitch Propokovitch |
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| Der Ukrainer Petr
Ivanovitch Propokovitch gründete 1828 die erste Lehranstalt für
Bienenzucht in Russland und arbeitet
als erster mit Absperrgitter und Pfundrähmchen.
Er ist der erste geschichtlich bekannte Mobil-Großimker und hatte 2.800 (!) Bienenvölker unter seiner Obhut. Für die damalige Zeit überaus bemerkenswert. Aufgrund seiner Forschungen und Experimente war er ein guter Kenner erfolgreicher Betriebsweisen. |
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Carl
von Linné
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Carl von Linné hat in seinem Werk „Systema naturae“ (System der Natur, 1735 veröffentlicht) zum ersten Mal eine Systematik der Lebewesen entwickelt, und gilt somit als einer der Urväter der Taxonomie. Er teilte Pflanzen, Tiere und Mineralien in Klassen ein, die er weiter in Ordnungen, Gattungen und Arten untergliederte. Wale und verwandte Wassertiere zählten für ihn bereits zur Klasse der Säugetiere. Linné legte fest, wie neuentdeckte Arten beschrieben werden müssen. |
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