Bienenstempel auf Kriegsgefangenenpost
Briefe von und an Kriegsgefangene der beiden Weltkriege unterlagen in der Regel einer genauen Zensur. Sehr oft wurden nach der Durchsicht der Inhalte Stempel mit Bienenmotiven aufgebracht.

So war beispielsweise im ersten Weltkrieg in Osnabrück ein Lager für gefangene Offiziere aus Russland. 

Auf der Post der russischen Gefangenen wurden einheitliche Abdrucke angebracht. Diese Aufdrucke trugen noch rote Unterscheidensmerkmale. 

Der hier abgebildete Beleg zeigt einen Bienenstock mit Bienen.

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Der nachfolgende Beleg von 1917
aus dem Lager Rastatt ist eine Empfangsbestätigung für
„Kleidung eines Kriegsgefangenen“. 

Der grüne Stempel zeigt eine Biene in einem Dreieck.

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Vorderseite

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Rückseite

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Aber auch im Zweiten Weltkrieg wurden ähnliche Zensurstempel verwendet, wie der Beleg aus dem Lager „
Stalag VII“ (bei Bocholt) beweist. 

Auch hier waren gegen Kriegsende vornehmlich russische Kriegsgefangene unter  erbärmlichen Bedingungen inhaftiert.


Weitere Belege aus dieser Ära:

pow.ht5.jpg (65717 Byte)   pow.ht6.jpg (63336 Byte)

pow.ht76.jpg (48062 Byte)

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