Plublius Virgilius Maro


Vergil (* 15. Oktober 70 v. Chr. in Andes bei Mantua; † 21. September 19 v. Chr. in Brindisi), eigentlich Publius Vergilius Maro (nach einer in der Spätantike entstandenen Schreibweise auch Publius Virgilius Maro oder Virgil), ist neben Horaz der bedeutendste römische Dichter der „Augusteischen Zeit“. Als Autor der Aeneis, eines Versepos in zwölf Büchern, gilt er als Verfasser des Nationalepos der Römer. 

Überliefert ist auch seine Freundschaft zu einem weiteren bedeutenden Dichter, nämlich Publius Ovidius Naso. Sie pflegten stets einen regen Briefwechsel, der jedoch nur in Form weniger Fragmente erhalten ist.

  

Für uns ist sein Werk "Georgica" von Bedeutung. Es handelt es sich hierbei um ein Lehrgedicht in vier Büchern, dass sich mit der Thematik "Landwirtschaft" beschäftigt. Der letzte Band beschäftigt sich ausschließlich mit "Bienen und die Bienenhaltung".

Vergil schätzt die Bienen, weil er ihnen Eigenschaften wie Loyalität, Fleiß und künstlerische Qualitäten zuschreibt. Im Bienenstaat spiegle sich die menschliche Rechtsordnung wieder, der ja wie der Staat des Mensch auch ein großes Maß an Organisiertheit besitzt. Des Weiteren lobt er den Kampfesmut der Bienen, der gemäß Vergil an den tapferen Römer erinnere. 

Im Staatswesen der Bienen sieht er eine Vorbild für den römischen Staat, an welches dieser sich durch die augusteischen Staatsreformen angenähert habe. Die Bienen sieht der Dichter als Erben des Goldenen Zeitalters.

Verschiedene Postverwaltungen (Frankreich, Tunesien und Vatikanstaat) haben bisher Marken mit dem Abbild Virgilius´ herausgegeben.

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