Api-Phila - Lexikon
Buchstabe "B"

BA
Briefmarkenausstellung

Badakhshan 
Badakhshan (sprich Badachschan) ist eine Provinz im äußersten Nordosten Afghanistans. Die Provinz hat eine Fläche von 44.059 km². Die Provinzhauptstadt ist Faizabad. Die Einwohnerzahl liegt bei 1.112.227 (2007) , wovon die Mehrzahl in den Distrikten Faizabad und Kishim lebt. Im Norden grenzt Badakshan an Tadjikistan, im Osten an China und im Südosten an Pakistan.
Die Marken dieses Landes werden von der -> UPU nicht anerkannt und gehören somit zu den -> Cinderellas. 

Baden
Bis 1918 deutsches Großherzogtum mit eigenen Briefmarkenausgaben zwischen dem 1. Mai 1851 und dem 31. Dezember 1871.

Baden-Fehldruck
Die 9-Kreuzer-Marke des Großherzogtums Baden auf blaugrünem anstelle rosa Papier. Von dieser Marke sind drei Stück bekannt.

Baden-Handbuch
Titel eines Handbuchs über vorphilatelistische Stempel (Bd. 1) und Stempel der Markenzeit (Bd. 2) dieses altdeutschen Sammelgebietes, wobei der Einsatz der bekannten Badenstempel nicht nur beschreiben, sondern auch eine Bewertung für Orts- und Nummernstempel in verschiedenen Varianten - nach Postorten geordnet - vorgenommen wird. Das von Siegfried Simon erstellte Handbuch erschien 1935/36 in Leipzig und ist bis heute ein Klassiker der Baden-Philatelie.

Baden-Nummernstempel
Fünf Ringe mit einer Nummer in der Mitte.

Baden-Uhrrad-Stempel

Dieser Stempel diente der Entwertung der in den Landpostbriefkästen vorgefundenen Postsachen.

BAEC
Abkürzung für "Bayrischer Aero-Club" auf blauer halbamtlicher 25-Ph-Flugmarke und entsprechendem Wertstempel einer Ganzsache von Bayern aus dem Jahre 1912. Die Ganzsache gibt es in zwei verschiedenen Typen, die sich durch die Ansichtsseite unterscheiden. Außerdem kommt die Ganzsache, die regulär zwei Wertstempel im Muster der 5-Pf-Luuitpold-Marke und der halbamtlichen BAEC-Marke trägt, auch mit fehlendem Luitpold-Wertstempel vor.

BAG
Abk. für Betriebsarbeitsgemeinschaft (Philatelie) des Philatelistenverbands im Kulturbund der DDR.

Bahnhofspostamt
Postamt mit Postannahmebefugnissen und zum Teil Umschlagfunktionen, das in oder neben einem Bahnhof untergebracht ist. Ein Bahnhofspostamt ist oft auch ein Leitpostamt für den umliegenden Landpostbereich und führt einen Bahnhofsstempel.

Bahnhofssendung
Hierbei handelt es sich um eine gewöhnliche Briefsendung bis zu 5 kg Höchstgewicht, die mit vom Absender vorgeschriebener Postverbindung befördert wird, zu vereinbarter Zeit an einer bestimmten Postdienststelle einzuliefern und vom Empfänger unmittelbar nach Eingang am verabredeten Ort abzuholen ist. Die Sendung muss einen breiten roten Rand und einen deutlich sichtbaren Vermerk "Bahnhofssendung" aufweisen.

Bahnhofsstempel
Bezeichnung für Stempel mit Ortsnamen und zusätzlicher Inschrift "Bahnhof" in der Landessprache. Derartige Stempel fanden Verwendung in Bahnhofspostämtern und trugen deshalb eine Zusatzinschrift zur Unterscheidung von den Ortspostämtern. Als der Postverkehr zunahm und immer mehr Postämter gebaut wurden, ging man dazu über, die Postämter zu nummerieren, so dass der Zusatz "Bahnhof" wegfiel.

Bahnpost

Abkürzung "BP". Postdienststelle in einem Eisenbahnzug die meist in besonderen Bahnpostwagen zu finden war, um während der Fahrt in den Zügen die Post zu bearbeiten.
Erstmals am 06.01.1838 zwischen London und Birmingham betrieben, wurden Bahnposten bald auch in Deutschland, ab dem 01.04.1848 zunächst in Baden (ab Heidelberg), in den deutschen Kolonien zuerst in Ostafrika auf der Usambarabahn zwischen Tanga und Neumoschi und ab dem 01.05.1849 in großem Maßstab in Preußen, eingesetzt, nachdem Post bereits ab 1839 mit der Bahn befördert worden war.

Bahnpostamt

Bezeichnung für eine Postdienststelle (Postamt), die für den Einsatz des Begleitpersonals in der Bahnpost und die Beförderung von Postsendungen und Presseerzeugnissen in Eisenbahnzügen verantwortlich ist.

Bahnpoststempel

Tagesstempel der Bahnpost, der sich durch seine Form und Inschrift von den Tagesstempeln der meisten Postämter unterscheidet. Er diente zur postalischen Entwertung von frankierten Postsachen und wurde im Bahnpostwaggon verwendet. Er enthielt die Strecke und das Datum des Zuges, durch den die Beförderung erfolgte.

lexiko379.jpg (73617 Byte) Ganzsache mit Bahnpoststempel

Bahrain 
Bahrain ist ein Inselstaat auf einem Archipel im Persischen Golf, östlich von Saudi-Arabien und besteht aus 33 Inseln, darunter der gleichnamigen Hauptinsel und den vorgelagerten Inseln Muharraq, Sitra, Hawar und Umm Nasan. Hauptstadt: Manama
Briefmarkenausgaben seit 1933

lexiko292.jpg (27548 Byte) Marke aus Bahrain

Bajar Posta
Inschrift auf Portomarken von Indonesien, wobei die Marken keine Landesbezeichnung tragen.

Balkanphila
Bezeichnung für Briefmarkenausstellungen der Balkanländer, die seit 1965 veranstaltet werden und zu denen zum Teil auch Sondermarken verausgabt wurden.

Balkenaufdruck
Aufdruck zum Verdecken einer Inschrift, Landesbezeichnung, Wertangabe oder eines Markenbildteiles. Meist erfolgt dabei auch die Angabe eines neuen Landesnamens oder eines neuen Nennwerts.

Balkenaufdruck (Süd-Karsei)

Balkenstempel
Hierbei handelt es sich um einen Poststempel mit dicken balkenförmigen Strichen (Balken, Gitter, Kasten, Punkte, Rauten) ohne Orts-, Datums- und Nummernangabe. Er kam vor allem im 19. Jh. vor. Aufgrund des Stempelbildes mit seinen groben Linien und Strichstärken werden manche dieser Balkenstempel auch Killerstempel genannt, da nach dem Abstempeln vom Markenbild kaum noch etwas zu sehen war. Bei den meisten Sammlern sind sog. "Killerstempel" nicht sehr beliebt.

Ballonkarte
Postkarte, die vom Ballonfahrer abgeworfen wird. Diese Karte soll vom Finder mit Datum, Uhrzeit und Fundort versehen werden und an die als Empfänger angegebene Anschrift weiter geleitet werden. Ballonkarten waren früher als Meldeformulare bei Wettfahrten vorgeschrieben. Der Abwurf dieser "Meldekarten" war entsprechend dem jeweiligen Reglement in regelmäßigen Zeitabständen Vorschrift.


Ballonpost
Mit Ballonen beförderte Post. In Österreich überwiegend von der Pro Juventute veranstaltet.

lexiko30.jpg (52343 Byte) Ballonpost (Österreich)

Ballonpostkarte
Während der Belagerung von Paris durch preußisch-deutsche Truppen im Jahre 1870/71 wurden diese Karten zur Beförderung durch Ballonpost hergestellt.

Ballonpostzettel

Klebezettel für Ballonpost (z. B. in Österreich mit der Inschrift "BALLONPOST").

Baltische Philatelist, Der
in der Zeit von 1920 bis 1933 erscheinende philatelistische Fachzeitschrift.

BaMSt
Abkürzung für Handmaschinenstempel

Barnard, Joseph Osmond 
Graveur der berühmten Mauritiusmarken. Er stellte eine Druckplatte für jeden Wert her und konnte nur eine Marke pro Arbeitsgang drucken.

lexiko27.jpg (9288 Byte) Joseph Osmond Barnard

Bandaufdruck
Bezeichnung für die Marken der Kontrollratsserien anlässlich der Währungsreform von 1948. Daneben gab es noch gleiche Marken mit Netzaufdruck.

Bando-Lagerpost
Im japanischen Lager Bando bei Tokushima während des 1. Weltkriegs für deutsche Kriegsgefangene eingerichtete interne Lagerpost, die den Austausch schriftlicher Mitteilungen innerhalb des Lagers unter Ausgabe von Lagerpostmarken zu 2 und 5 Sen ermöglichte. Sendungen von deutschen Kriegsgefangenen aus dem Lager nach Deutschland zählen nicht zur Bando-Lagerpost.

Bangladesh
Bangladesch ist ein Staat in Südasien. Er grenzt im Süden an den Golf von Bengalen, im Südosten an Myanmar und wird sonst von Indien umschlossen. Er nimmt den östlichen Teil der historischen Region Bengalen ein, der 1947 auf Grund der muslimischen Bevölkerungsmehrheit von Indien abgespalten und unter der Bezeichnung „Ostpakistan“ zum Bestandteil Pakistans wurde. 1971 erlangte Ostpakistan als Bangladesch seine Unabhängigkeit. Bangladesch bedeutet in der Landessprache „Land der Bengalen“. Hauptstadt: Dhaka
Briefmarkenausgabe seit 1971


lexiko107.jpg (8688 Byte) Marke aus Bangledesh

Barbados 
Barbados ist ein unabhängiger Staat im Commonwealth und östlichste Insel der Westindischen Inseln, nördlich von Saint Vincent gelegen. Barbados gehört zum Teilbereich der Südlichen Inseln über dem Winde. Die Insel ist 34 Kilometer lang und maximal 23 Kilometer breit, mit einer Gesamtfläche von 430 Quadratkilometern. Hauptstadt: Bridgetown
Briefmarkenausgaben seit 1852

Marke aus Barbados

Barbuda 
Antigua, Barbuda und Redonda sind Inseln der Kleinen Antillen in der Karibik. Barbuda gehört zum Staat Antigua und Barbuda und wird von Antigua verwaltet. Barbuda gab von 1922 bis 1924 und von 1968 bis 2000 eigene Briefmarken heraus, die international anerkannt wurden.

lexiko294.jpg (24658 Byte)
Marke aus Barbuda (Biene im Schnabel)

Barrenstempel
Philatelistische Bezeichnung für einen spanischen Poststempel, der Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt wurde und aus drei breiten Balken besteht.

Bar verrechnet
Wurde im Stempelweg unter Hinzufügung der Frankatursumme ab Freimachung von Postsendungen in der Inflationszeit 1920/12 und vereinzelt auch 1945 angegeben.

Barfreimachung
Hierbei handelt es sich um eine besondere Form der Entrichtung der Postgebühren für am Schalter eingelieferte Sendungen, die nicht mit Postwertzeichen freigemacht sind. Barfreimachung wird vor allem bei Masseneinlieferungen gleichartiger Sendungen angewandt. Die Barfreimachung wird durch einen handschriftlichen Vermerk (z. B. "Gebühr bezahlt") oder Abdruck eines Barfreimachungsstempels kenntlich gemacht.

Barfreimachungsstempel
Maschinen- oder Handstempel zur postamtlichen Bestätigung der Postgebührenentrichtung für eine Postsendung, die nicht oder nur zum Teil mit Briefmarken freigemacht ist. Ein Barfreimachungsstempel trägt meist eine entsprechende Inschrift ("Gebühr bezahlt", "paid" oder "Taxe payée", "Taxe percue").

Barmer Fälschung
Die sogenannte Barmer Fälschung wurde 1882 in Barmen zum Schaden der Post gefälscht. Es wurden ca. 140.000 Stück in den Verkehr gebracht, wovon nur noch wenige Exemplare erhalten sind

Barnard, J.
Stecher der wohl berühmtesten Briefmarke der Welt, der "Blauen Mauritius".

lexiko129.jpg (22926 Byte) Blaue Mauritius

Baschkortostan 
Baschkortostan oder auch (seltener) Baschkirien ist eine Republik im östlichen Teil des europäischen Russland. Das Land liegt am äußersten Ostrand Europas westlich des Uralgebirges im Föderationskreis Wolga.
Die Marken dieses Landes werden von der -> UPU nicht anerkannt und gehören somit zu den -> Cinderellas. 

Basler Taube
Die Basler Taube, in der Schweiz auch Basler Dybli (ursprüngliche Bezeichnung in Baseldeutsch) genannt, ist die erste und einzige Briefmarke, die vom Schweizer Kanton Basel herausgegeben wurde.
Die Ausgabe der Basler Taube erfolgte am 1. Juli 1845. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch kein einheitliches Postwesen für die gesamte Schweiz. Jeder einzelne Kanton war für den eigenen Postdienst verantwortlich. Erst am 1. Januar 1849 erfolgte die Gründung eines eigenen Schweizer Postwesens, welches ab 1850 allgemeine Briefmarken für die gesamte Schweiz ausgab. Bis dahin wurden eigene Briefmarken, neben Basel, nur von den Kantonen Zürich und Genf herausgegeben.
Der Postwert der Basler Taube betrug 2½ Rappen. Die Gestaltung übernahm der Architekt Melchior Berri. Er wählte als Motiv eine weiße Taube, die von der Inschrift Stadt-Post-Basel umgeben ist. Das Besondere der Briefmarke liegt jedoch in der Farbe. Das Briefmarkenmotiv wurde in den drei Farben schwarz, blau und karmin hergestellt und ist somit die erste mehrfarbige Briefmarke der Welt.
Die Briefmarke wurde im Buchdruckverfahren hergestellt. Die Taube wurde geprägt. Sie steht daher aus dem Briefmarkenpapier etwas hervor. Die Basler Taube wurde geschnitten herausgegeben. Dies bedeutet, dass sie keine Perforation besitzt und daher mit der Schere aus dem Bogen geschnitten werden musste. Die seltene Briefmarke konnte bis 30. September 1854 verwendet werden.
Der hohe Sammlerwert der Basler Taube setzt sich einerseits aus ihrer Seltenheit und ihrer hohen Beliebtheit zusammen.

lexiko31.jpg (21881 Byte) Basler Taube (Schweiz)

Basler Taube, Die
Schweizerische philatelistische Fachzeitschrift. Hauszeitung der Ernst Müller AG.

Bauer, Carl Franz
Österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren am 13. Juli 1879 in Wien.

Baumwollpapier
Baumwollpapier ist ein Spezialpapier, das auf der Basis von Linters, den kurzen, nicht spinnbaren Fasern der Baumwolle hergestellt wird. Es wird auch für Banknoten verwendet.

Baurat-Luce-Medaille
Zu Ehren von Alfred Luce gestiftete philatelistische Auszeichnung.

Bauschke, Gustav
Erfinder des nach ihm benannten Schaubek-Albums. Der Name "Schaubek" wurde durch Umstellung der Silben des Namens Bauschke gewonnen.

Bautenserie
Bezeichnung für die deutsche Markenserie vom 1.9.1948 nach einem Entwurf von Max Bittrol aus Frankfurt am Main. Wegen der vielen Typen, Zähnungs- und Wasserzeichen-Unterschiede ist es ein interessantes Spezial-Sammelgebiet.

Bayern
bis 1918 Königreich, anschließend Republik mit eigenen Briefmarken- und Ganzsachenausgaben zwischen dem 1. November 1849 und dem 1. April 1920.
Die erste Ausgabe im Königreich Bayern erschien am 1. November 1849: der schwarze "Bayern-Franco" zu 1 Kreuzer war die erste deutsche Briefmarke überhaupt. Im gleichen Jahre wurden noch die braune 6-Kreuzer- und die blaue 3-Kreuzer-Marke verausgabt. Die drei Marken waren nur im Königreich Bayern gültig. Briefe in angrenzende Staatsgebiete oder nach Übersee mußten weiterhin bar freigemacht werden, wie dies vor Ausgabe der ersten Briefmarken üblich war.
Insgesamt katalogisiert der Michel-Katalog (in den Hauptnummern) 195 Ausgaben. Neben den (ersten) Ausgaben mit Wertziffer sind die Wappen und Luitpold-Jubiläums-Ausgabe zu nennen, sowie die Marken mit dem Motiv von König Ludwig II. und die Abschiedsserie aus 1920. Der Vollständigkeit halber müssen noch die beiden Ausgaben aus 1919/20 mit dem Aufdruck "Volksstaat Bayern" auf den Luitpold-Marken und den Germania-Ausgaben (des Dt. Reiches) erwähnt werden. Bayern wartet außerdem mit den ersten deutschen Sondermarken (25 Jahre Regentschaft aus 1911) und einer halbamtlichen Flugmarke (aus 1912) auf. Neben 51 Dienstmarken gibt es noch 13 Portomarken.

stempe207.jpg (32015 Byte)   Michel 6 - Mühlradstempel "224" Immenstadt

Bayernbrüchig
Da bei bayrischen Briefmarken sich zwischen den einzelnen Druckstöcken Linien befanden, die beim Druck stark in das Papier gedrückt wurden, kann das Papier brechen.

Bayern-Einser
Bezeichnung für die erste deutsche Briefmarke, die in Bayern nach dem englischen Vorbild am 1.11.1849 im Wert zu 1 Kreuzer (schwarz) verausgabt wurde.

lexiko61.jpg (15483 Byte) Bayern-Einser mit Mühlrad-Stempel 

BB
Abkürzung für Berliner Bahnhof im Tagesstempel von Leipzig 2 in der Zeit von 1898 bis 1906.

BB
Briefmarkenbörse

BDB
Abkürzung für "Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer e.V."

BDPh
Bund Deutscher Philatelisten e.V., Dachorganisation der Briefmarkensammlervereine in der Bundesrepublik Deutschland.

Bedarfsbrief
Brief der dem privaten Gedankenaustausch, geschäftlicher Korrespondenz oder ähnlichem tatsächlichem Bedarf dient. Ein Bedarfsbrief entsteht unbeeinflußt von philatelistischen Belangen, im täglichen Leben.

Bedarfsentwertung
Bezeichnung für die Entwertung eines Postwertzeichens, das tatsächlich zur Freimachung eines Bedarfsbriefs gedient hat. Diese hat besonders Bedeutung bei Ausgaben, die sehr häufig oder überwiegend mit Gefälligkeitsstempelung vorkommen.

Bedarfspost
Zur Bedarfspost zählt man Poststücke, die portogerecht frankiert und tatsächlich verschickt worden sind, oft auch als "echt gelaufen" bezeichnet. Zudem sollten die Versendung nicht philatelistisch motiviert gewesen sein.
Echt gelaufene Stücke werden allgemein immer als authentischer eingestuft und erreichen dadurch oft einen höheren Wert als vergleichbare Sammlerpost.


Bedarfspostkarte
Postkarte, die dem privaten Gedankenaustausch, geschäftlicher Korrespondenz oder ähnlichem tatsächlichem Bedarf dient. Eine Bedarfspostkarte entsteht unbeeinflusst von philatelistischen Belangen (Sammlerbrief), im täglichen Leben.

Beethoven-Block
Deutsche Blockausgabe. Der Block wurde anlässlich der Einweihung der Beethoven-Halle am 8.9.1959 in Bonn herausgegeben. Die Auflage betrug 4.771.000 Exemplare und er war bis zum 31.12.1961 frankaturgültig.

lexiko62.jpg (43669 Byte) Beethoven-Block (Deutschland-Bund)

Befreiungsmarken
Sammelbezeichnung für Freimarken, die zu einem bestimmten Anlass nach einem Krieg verausgabt werden. Derartige Marken gab es z. B. in Österreich oder der CSR im Jahre 1945 nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus, von Einheiten der französischen Widerstandsbewegung im 2. Weltkrieg, nach der Befreiung Frankreichs 1944 von faschistischer Besetzung, 1918/19 in Polen auf Marken des Generalgouvernements (Warschau) bzw. ab dem 12.2.1945 mit Befreiungsdaten polnischer Städte oder nach Befreiung von Kolonialherrschaft (z. B. Algerien 1962.

Begleitadresse
Blatt Papier mit Anschrift, Signatur, postalischen Vermerken, Briefmarken u.a., das vor der Ausgabe besonderer Formblätter (ab 1874) als Paketkarte diente.

Behiè
Ein auf türkischen Marken vorkommender Aufdruck, der besagt, dass es sich bei der Marke um eine Massenlieferung der Post an den Verbraucher unter Gewährung von Mengenrabatt handelt.

Beiderseitiger Aufdruck
Doppelseitiger Aufdruck, Druck des gleichen Aufdrucks auf Vorder- und Rückseite derselben Marke. Er entsteht in Folge eines zweimaligen Durchlaufens des Druckbogens durch die Maschine, wobei der betreffende Bogen beim zweiten Durchlauf umgewendet wird.

Beiderseitiger Druck
Dieser passiert durch ein technisches Versehen oder Versagen der Druckmaschinen. Er entsteht, indem bereits einseitig bedruckte Bogen kehrseitig nochmals durch die Maschine laufen.

Belarus
siehe Weißrussland

Beimarken
Diese besitzen keinen Frankaturwert und dienen staatlichen oder privaten Zwecken. Amtliche Marken müssen u. U. mit verwendet werden, wie etwa das "Notopfer Berlin" oder die "Württemberg-Hohenzollersche Wohnungsbauabgabe".

lexiko108.jpg (7845 Byte) Beimarke "Notopfer Berlin"

Beirat
Er berät bei der künstlerischen Formgebung und Auswahl von neuen deutschen Briefmarken.

Beisteuermarken
Synonym für Zusatzmarken.

Beiwerk
Hinzugefügte, nichtphilatelistische Elemente auf Blättern selbstgestalteter Sammlungen (z. B. Zeichnungen, grafische Darstellungen, Fotos, Abbildungen oder Zeitungsausschnitte) zur Erweiterung der Aussage. Es besteht die Gefahr des Überbetonens gegenüber tragenden philatelistischem Material, weshalb heute derartiges nur in der Offenen Klasse erlaubt ist.

Behelfsausgabe
Postwertzeichenausgabe, die zeitweilig bei Markenmangel verwendet wird. Oft ist eine derartige Ausgabe mit einem Aufdruck oder einer entsprechenden Abstempelung gekennzeichnet.

Behelfsstempel
Poststempel, der zeitweilig verwendet wird, meist bei Reparatur, vorübergehender Unbrauchbarkeit, etc. des eigentlich eingesetzten Poststempels.

Belagerungspost
Sammelbezeichung für Postbeförderung auf ungewöhnlichen Wegen von oder nach eingeschlossenen Festungen und Gebieten sowie von abgeschnittenen militärischen Verbänden.

Beleg
Gesamtheit aus Briefmarke(n), Stempel(n) und Kuvert oder Karte. Z.B. Ersttagsbriefe, Ganzsachen, Maximumkarten, Ausstellungskarten, ...

Belegstück
Jede Postverwaltung muss von neu erscheinenden Marken eine Anzahl Belegstücke beim Weltpostverein in Bern hinterlegen. Oft wurden diese Marken auch mit dem Aufdruck "Specimen" versehen.

lexiko98.jpg (54375 Byte) Marken mit "Specimen"-Aufdruck (Belgien)

Belgien
Belgien, offiziell Königreich Belgien, ist eine föderal organisierte parlamentarische Monarchie in Westeuropa. Es grenzt an die Niederlande, Deutschland, Luxemburg, Frankreich und an die Nordsee. Mit den Niederlanden und Luxemburg zusammen bildet Belgien die Beneluxstaaten. Belgium, Belgique oder Belgie findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken. Hauptstadt: Brüssel
Briefmarkenausgaben seit 1849


lexiko109.jpg (10468 Byte) Marke aus Belgien

Belgisch-Kongo
Briefmarkenausgaben von 1886 bis 1960 (weitere Ausgaben s. Kongo Kinshasa)

lexiko352.jpg (10480 Byte) Marke aus Belgisch Kongo

Beliebtheitsstatistik
Diese dient zur Feststellung, welche Postwertzeichen bzw. welche Länder bei den Sammlern besonders beliebt sind. Hierzu können Verkaufstatistiken, aber auch Umfragen herangezogen werden. In Deutschland sind - neben deutschen Sammelgebieten - besonders die Marken von Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, dem Vatikan und der UNO sehr beliebt.

Bell, Charles
Schöpfer der dreieckigen Marken des Kaps der Guten Hoffnung, dessen Generalpostmeister er war.

Benin 
Benin ist ein Staat in Afrika. Benin grenzt an Nigeria, Niger, Burkina Faso, Togo und im Süden an den Golf von Guinea, genauer die Bucht von Benin. Bis 1975 hieß das Land Dahomey, nach dem historischen Königreich Dahomey, das bis zur Eroberung durch die Franzosen Ende des 19. Jahrhunderts etwa den südlichen Teil des modernen Staates und des Nachbarstaates Togo umfaßte. Dann wurde es in Benin umbenannt - der Name bezieht sich auf das vom 13. bis zum 19. Jahrhundert existierende schwarzafrikanische Königreich Benin, das allerdings zum größten Teil auf dem Gebiet des heutigen Nigeria lag. Hauptstadt: Porto Novo, Regierungssitz: Cotonou
Briefmarkenausgaben von 1892 bis 1899 (frz. Kolonie, dann Umbenennung in Dahomey) und wieder seit 1976 nach erneuter Umbenennung. Leider gibt es viele illegale Marken aus Benin.

lexiko295.jpg (37817 Byte) Maximumkarte aus Benin

Bergkarabach 
Die Republik Bergkarabach ist ein De-facto-Regime in Bergkarabach, das von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt wird. Die Vereinten Nationen und der Europarat betrachten das Gebiet Bergkarabach als integralen Bestandteil Aserbaidschans. Die Unabhängigkeit wurde am 2. September 1991 erklärt.
Immer wieder erscheinen illegale Ausgaben, hergestellt von "geschäftstüchtigen" Agenturen weltweit. Diese Ausgaben werden von den staatlichen Stellen im Land selbst nicht als Postwertzeichen anerkannt, gehören somit zu den Cinderellas und werden aus eben diesen Grund in den offiziellen Katalogen nicht gelistet.

marken576.jpg (52398 Byte)

Berdjansk (Semtswo - Russisches Empire)
In Rußland bestanden zwischen 1864 bis 1917 zahlreiche Postdienste unter lokaler Behördenverwaltung. In der Gesamtmenge wurden ungefähr 3.400 unterschiedliche Marken von diesen Postdiensten herausgegeben.
Berdjansk (auch Berdyansk) ist das Zentrum des gleichnamigen Rajons im Oblast Saporischschja in der jetzigen Ukraine. Die Stadt befindet sich im Süden der Oblast am Asowschen Meer. Berdjansk stellt mit seinen verschiedenen Kombinaten (Kombinate "Asowkabel", "Juschgidromasch", "Azovselmasch" u. a.) ein wichtiges Industriezentrum, und wegen seines Hafens auch einen wichtigen Verkehrsknoten dar. 1827 wurde die Stadt unter dem Namen Berdy gegründet. 1835 erhielt sie die Stadtrechte und wurde 1841 in Berdjansk umbenannt. Zwischen 1939 und 1958 hieß die Stadt Ossipenko.
Für den Verwaltungsbereich Berdjansk wurden von 1870 bis 1882 insgesamt drei verschiedene Marken verausgabt, die alle einen Bienenkorb enthalten. Typisch für diese Ausgaben sind die verschiedenfarbige Testdrucke, die in verschiedenen Variationen immer noch reichlich am Markt erhältlich sind.

Marke aus Berdjansk

Bergedorf
Bergedorf ist unter den altdeutschen Sammelgebieten eine philatelistische Besonderheit: der im Osten Hamburgs gelegene Ort war gemeinsamer Besitz der beiden Hansestädte Hamburg und Lübeck, bis Hamburg 1868 das Territorium durch Kauf erwarb. Die ersten Ausgaben erschienen 1861 und wurden schon 1867 wieder außer Kurs gesetzt.
Insgesamt katalogisiert der Michel-Katalog (in den Hauptnummern) nur 5 Ausgaben. Da das Postaufkommen sehr gering war, sind die Marken (auch auf Belegen) sehr selten. Als Motiv wurde ein Halbwappen gewählt: Hamburgs Turm, der Lübecker Adler und die Buchstaben "L-H-P-A" (= "Lübeck-Hamburg-Post-Amt") drückten den gemeinsamen Besitz von Hamburg und Lübeck auch auf den Marken aus.

Marke aus Bergedorf

B
erger-Levrault, Oscar
Er verschickte als Buchhändler in Straßburg als erster Markenlisten und wird - zusammen mit Dr. John Edward Gray, Beamter des Brit. Museums in London - als Begründer der Philatelie als Wissenschaft und Handel angesehen.

Berlin
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde die ehemalige Deutsche Reichshauptstadt Berlin von den Siegermächten in vier Sektoren aufgeteilt. Die drei westlichen Sektoren (der britische -, amerikanische -, französische) bildeten West-Berlin und waren der Bundesrepublik Deutschland angeschlossen. (West-) Berlin erhielt einen Sonderstatus. Auf Grund dieses Sonderstellung war (West-) Berlin berechtigt, von 1948 bis zur Wiedervereinigung 1990 eigene Briefmarken herauszugeben. 
Briefmarkenausgaben von 1948 bis 1990

Marke aus Berlin

Bermuda 
Bermuda ist eine Inselgruppe im Atlantik, die als Britisches Überseegebiet Teil des Vereinigten Königreichs ist. Es liegt östlich des US-Bundesstaats North Carolina. Die Bermuda-Inseln sind vor allem für das Bermudadreieck, für die Bermuda-Shorts und das Bermuda-Rigg bekannt geworden. Hauptstadt: Hamilton
Briefmarkenausgaben seit 1848

lexiko296.jpg (12562 Byte)
Marke aus Bermuda

Berner Ausgabe
Die 2. Auflage der 50-Pfennig-auf-5-Mark-Marke des Abstimmungsgebietes Oberschlesien (Nr. 12 II). Die Auflage wurde erforderlich, da die erste sofort vergriffen war und durch ein Versehen keine Belegexemplare an den Weltpostverein geliefert worden waren.

Bernera Island 
Schottland ist ein Land im Nordwesten Europas und Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Schottland besteht aus dem nördlichen Teil der größten europäischen Insel Großbritannien und mehreren Inselgruppen, nämlich den Shetlandinseln, Orkney und den inneren und äußeren Hebriden. (Great) Bernera ist eine Insel der Äußeren Hebriden von Schottland. 
Diese kleine Insel besitzt keine postalische Unabhängigkeit. Briefmarken, die mit diesem Landesnamen erschienen sind, sind rein private Erzeugnisse. Sie sind weder anerkannt noch besitzen sie irgendeinen Frankaturwert. Sie werden im MICHEL-Katalog nicht gelistet.
Die Marken dieses Landes werden von der -> UPU nicht anerkannt und gehören somit zu den -> Cinderellas. 

Berner Briefmarken Zeitung
Schweizerische philatelistische Fachzeitschrift.

Bernhard von Clairvaux, Heiliger
1090-1153. Bernhard von Clairvaux wird wie der Hl. Ambrosius u.a. als Schutzpatron der Imker verehrt

lexiko251.jpg (36502 Byte) Heiliger Bernhard (Belgien)


Berufsphilatelist
Im Gegensatz zu Hobby-Sammlern, Fachleute, die sich hauptberuflich mit Briefmarkenkunde beschäftigen. Sie verkaufen nicht nur nach Katalog oder Neuheitenliste Briefmarken, sondern verfügen über umfangreiche philatelistische Kenntnisse. Zum Teil sind sie selbst Sammler und können ihre Kunden im philatelistischen Sinne beraten.

Berührt
Bezeichnung für eine geschnittene Marke mit beschädigter Randlinie oder angeschnittenem Markenbild.

Beschädigt
Marken mit fehlenden Zähnen, Bug, Einriß, Verfärbung, dünner Stelle und/oder nachgummiert. Marken sind im allgemeinen wertlos. Bei sehr teuren Marken können bis zu 10 % vom Michelpreis angesetzt werden.

Besetzungsausgabe
Postwertzeichen, die von einer Besatzungsmacht für das von ihr besetzte bzw. annektierte Territorium, in dem sie die oberste Gewalt ausübt, verausgabt werden. Bei derartigen Marken kann es sich a) um Postwertzeichen der Besatzungsmacht mit einem entsprechenden Aufdruck, b) um Postwertzeichen des besetzten Landes (mit einer entsprechenden Kennzeichnung), c) um besondere Postwertzeichen, die von der Besatzungsmacht im besetzten Gebiet oder im eigenen Land hergestellt wurden, oder d) um Postwertzeichen der Besatzungsmacht ohne besondere Kennzeichnung handeln.

Bestätigungsstempel
Auch Cachet, amtlicher aber nicht der Markenentwertung dienender Stempel, der entweder auf eine besondere Beförderungsart oder die Teilnahme an einer Ausstellung hinweist.

Bestellgeld
Bei verschiedenen Posten im 18. bzw. 19. Jahrhundert hieß so die zu zahlende Gebühr, da ursprünglich Briefe nicht zugestellt wurden, sondern die Karte der eingegangenen Briefpost öffentlich im Postamt aushing. Das Bestellgeld diente der Entlohnung der Briefträger.

Bestellgeld-Frei
Die Inschrift BESTELLGELD-FREI wurde im 19. Jahrhundert auf Umschlägen der Hannoveranischen Stadtpost verwendet, da mit Erwerb dieser Umschläge gleichzeitig auch das Bestellgeld für den Ortsverkehr entrichtet wurde.

Bestimmungspostamt
In der Anschrift angegebenes Postamt, in dessen Amtsbereich der Wohnsitz des Empfängers liegt und das in der Regel auch für die Zustellungen zuständig ist.

Betriebsarbeitsgemeinschaft
Eine Betriebsarbeitsgemeinschaft (BAG) war ein Organisationsglied des Philatelistenverbands im Kulturbund der ehemaligen DDR, das sich vorwiegend oder ausschließlich aus Philatelisten eines Betriebs zusammensetzte. Sie konnte auch aus Angehörigen verschiedener Betriebe bestehen bzw. in kleineren Orten auch alle Philatelisten ohne Rücksicht auf Betriebszugehörigkeit umfassen. Die Betriebsarbeitsgemeinschaft war Bestandteil einer Ortsgruppe des Kulturbundes. Die Leitung wurde für 2 1/2 Jahre gewählt.

Beutemarken
Bezeichnung für Briefmarkenbestände, die in Folge militärischer Ereignisse einer kriegsführenden Macht in die Hände fallen und ggf. als Besetzungsausgabe verwendet oder aber nach Beschlagnahme außer Kurs gesetzt bzw. vernichtet werden, um eine Weiterverwendung zu verhindern.

Bewertung von Briefmarken
Hierbei geht es um die Einschätzung bzw. Festlegung des Wertes von Briefmarken als Sammelobjekt. Zu unterscheiden ist dabei zwischen dem Katalogwert und dem Handelswert.
Bei der Bewertung spielen Kriterien wie Auflagenhöhe, Nennwert und Häufigkeit des Vorkommens der Marke eine Rolle. Maßgeblich Bewertungskriterium kann (besonders bei älteren Ausgaben) auch der Grad der Erhaltung sein. Ursprünglich stellten die Wertangaben in Katalogen den angeblich zu erzielenden (Wieder-)Verkaufspreis dar.

Beyrouth-Provisorium
Am 17.1.1905 herausgegebene Marken der französischen Post in der Levante 1 Piastre Beyrouth aur 15 C. in Hellrot.

Bezirksaufdruck
Kommt auf Mexiko-Marken von 1856 bis 1884 vor und diente zur Kontrolle. Er enthält außer dem Bezirksaufdruck oft auch noch eine Kontrollnummer und das Jahr (z. B. Mexico 209 1864).

Bezirksstempel
Auf Postanweisungen und Zahlkarten, enthalten die Nummer der Oberpostdirektion und das Aufgabepostamt. Bezirksstempel wurden in der Sowjetzone Deutschlands bei Aushilfsausgaben verwendet.

Bezirksstempelaufdrucke
Bezeichnung für die ersten Währungsreformprovisorien der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland. Am 20.6.1948 wurde das bis dahin noch einheitliche Währungssystem aller Besatzungszonen durch separate Währungsreform der westlichen Alliierten abgelöst. Darauf gab es auch in der Sowjetischen Besatzungszone eine Währungsreform, die am 24.6.1948 durchgeführt wurde. Bei den Briefmarken wurden die alten Marken durch Schräg-Aufdrucke als umgewertet gekennzeichnet.

BF
Briefmarkenfreunde

B.H.G.
Abkürzung für "Briefmarken-Handels-Gesellschaft". Die drei Buchstaben finden sich auf der Rückseite der Spitzenwerte der Jubiläumsausgabe Österreichs 1910 zu Kennzeichnung, dass es sich um Nachdrucke der gen. Gesellschaft handelte.

Bhutan 
Bhutan ist ein unabhängiges Königreich in Südasien grenzt im Süden an die indischen Bundesstaaten Sikkim, Westbengalen, Assam und Arunachal Pradesh (von Westen nach Osten), sowie im Norden an Tibet (China). Die Oberflächengestalt Bhutans ist vom Himalaya geprägt. Hauptstadt: Thimphu
Briefmarkenausgaben seit 1955 - Das Land kannte bis 1955 überhaupt keine Marken und kam angesichts des geringen Postaufkommen mit den ersten vier Marken sieben Jahre aus. Dann wurde Bhutan  von einer auf den Bahamas-Inseln (!) ansässigen Agentur "entdeckt". Seitdem kommen pausenlos neue Marken und Blocks zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen, die mit dem Land überhaupt nichts zu tun haben - was nur die Motivsammler freut ... 

 
Marke aus Bhutan

Biafra 
Die Republik Biafra war ein westafrikanischer Staat im Osten Nigerias mit lukrativen Ölvorräten, der von 1967 bis 1970 existierte, aber nur von wenigen Staaten anerkannt wurde. Das Land wurde schließlich wieder Nigeria eingegliedert.
Briefmarkenausgaben von 1968 bis 1970  

 
Marke aus Biafra

B.I.E.
Abkürzung für "Bureau Internatione d' Èducation". Der Aufdruck findet sich auf schweizerischen Marken von 1944.

Biella
Die vielleicht einzige bedeutende schweizerische Albenfirma für schweizerische Briefmarken

Bienen-
Hieroglyphe
  und  
Diese Hieroglyphen stehen für "Biene" (aber auch für "Honig") und finden sich sehr oft auf alten Inschriften, weil diese Hieroglyphen als Symbol für Unterägypten zusammen mit der Binse, dem Symbol für Oberägypten, die Herrschaft des Pharaos über Unter- und Oberägypten unterstreicht. Folgende Länder haben Marken mit Hieroglyphen herausgegeben: Königreich Ägypten, Arabische Republik Ägypten, Frankreich, Großbritannien und die Malediven.

aktuel21.jpg (38919 Byte)  Marke aus Frankreich Hieroglyphen auf Marken aus Ägypten und Frankreich

Bienen-Marken
siehe Api-Phila

lexiko66.jpg (12871 Byte) Bienenmarke (Sultanat Oman)

Bienenkorb-Marken
In den Jahren 1886 bis 1900 gab es mehr als 250 Privatpostanstalten in etwa 170 Städten und Orten des Deutschen Reichs. Bienenkörbe waren seinerzeit ein beliebtes Motiv für Briefmarken. Symbolisieren "Bienen" doch wohlorganisierten Fleiß, Ordnung und Strebsamkeit. Alles Attribute mit denen sich z.B. in Düren, Dresden oder Bockenheim Privatpostanstalten gerne schmückten.

lexiko67.jpg (21536 Byte) Bienenkorbmarke von 1894 (Aachener Stadtbriefbeförderung MERKUR)

Bi-Fri-Klubben
Club schwedischer Bienenbriefmarken-Sammler; Ansprechpartner ist Hans-Olov Andersson

Bildaufdruck
Aufdruck von Symbolen auf eine Briefmarke, um einen neuen Ausgabeanlass zu dokumentieren (z. B. Aufdruck einer Erdkugel auf eine Österreich-Marke von 1946 zum "Tag der UNO") oder um den Verwendungszweck einer Marke zu ändern (z. B. Aufdruck eines Flügelrads auf eine Dauermarke von Belgien aus dem Jahre 1929, wodurch diese nun als Dienstmarke für die Eisenbahnverwaltung verwendet werden konnte).

Bildpostkarte
postamtlich verausgabte Postkarte mit zusätzlichem Bild. Das Bild dient meist werblichen Zwecken und wird durch einen kurzen Text ergänzt. In Österreich sehr beliebt.

specia244.jpg (24107 Byte) 
specia245.jpg (25923 Byte) Bildpostkarte und Wertstempel mit Biene (Nord-Korea)

Birobidschan 
Birobidschan ist die Hauptstadt des Jüdischen Autonomen Gebietes in Fernost, Russland. Sie liegt 172 km westlich von Chabarowsk. Gegründet 1915 unter dem Namen Tichonkaja (Тихонькая) und eine städtische Siedlung seit 1928, wurde der Ort 1931 in Birobidschan umbenannt und erhielt 1937 die Stadtrechte.
Die Marken dieses Landes werden von der -> UPU nicht anerkannt und gehören somit zu den -> Cinderellas. 

Bishop, Henry
Henry Bishop (1605-1691) verwendete als englische Hauptpostmeister um 1660 erstmals Stempel, um die Beförderungsstrecke und die Beförderungsdauer von Briefen festzuhalten.

Bishop-Stempel
Bezeichnung für den durch den englischen Hauptpostmeister Henry Bishop erstmals eingeführten Poststempel. Es handelte sich um einen einfachen Kreisstempel von 13 mm Durchmesser, der durch einen waagerechten Strich in zwei Hälften geteilt wurde, wodurch in der oberen Hälfte durch zwei Buchstaben der Monat und in der unteren Hälfte durch arabische Ziffern der Tag angegeben wurde. Ab 1673 kamen auch Stempel mit 14 mm Durchmesser zum Einsatz, wobei später auch oben das Datum und unten der Monat vorkommen konnte.

B.I.T.
Abkürzung für "Bureau International du Travail"; kommt auf Marken von Belgien, der Schweiz und der Tschechoslowakei anlässlich von Tagungen des Internationalen Arbeitsamtes vor.

Black Penny
Die erste Briefmarke überhaupt erschien am 1. Mai 1840 in England.

lexiko111.jpg (10203 Byte) Black Penny

Bladet
Mitteilungsblatt des Schwedischen -> Bi-Fri-Klubben

lexiko82.jpg (80455 Byte)  lexiko81.jpg (100213 Byte)  Das "Bladet"

Blankoblatt
Bezeichnung für ein Albumblatt ohne Vordruck von Markenfeldern, mit oder ohne Randlinie, ohne oder mit schwachen Punkt- oder Netzdruck. Aus Blankoblättern kann man vordrucklose Alben zusammenstellen und sie dienen als Grundlage für selbstgestaltete Sammlungen.

Blanko-Kuvert
Brief-Kuvert zur weiteren Verwendung durch Sammler.

Blaue Karte
andere Bezeichnung für die Ausstellungskarten der UNO-Genf, die auf blauem Karton gedruckt werden. Die Ausstellungskarten der UNO-Wien sind weiß, die der UNO-New York grün.

Blaue Liste
eingebürgerter Begriff für vorgedruckten Fehllisten von Österreich und der UNO-Wien.

Blaue Mauritius
Bezeichnung für die wahrscheinlich berühmteste Briefmarke der Welt, die Mauritius-Marke Michel-Nr. 2 (Two Pence), von der nur noch sechs ungebrauchte und sechs gestempelte (davon drei auf Brief) Exemplare erhalten sind. Ihren Ruhm verdankt die blaue Mauritius dem Irrtum ihres Schöpfers, des Amateurstechers und Entwerfers Jules Barnard, der neben dem Kopf der Königin Viktoria 1847 "Post Office" statt richtig "Post Paid" stach.

lexiko112.jpg (22926 Byte) Blaue Mauritius (England)

Blauer Hirsch
Bezeichnung für die 4-Pf-Freimarke von Mecklenburg-Vorpommern (OPD Schwein) von 1946 mit Hirsch-Motiv in graublauer Farbe (1. Auflage) bzw. in rotbraun (2. Auflage). Die Auflagenzahlen betrugen 212.400 für die 1. und 434.400 für die 2. Auflage.

Blecha, Mag. Wilhelm
Zweiter und letzter Präsident der Postdirektion Salzburg. Seine Amtszeit als Präsident in Salzburg begann am 1 September 1997. Am 1. Juli 2000 trat Mag. Wilhelm Blecha nach 41 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand ein. Als Förderer der Philatelie weit über die Grenzen Salzburgs bekannt, haben die Salzburger Briefmarkensammlervereine am 10. November 2000 ein Sonderpostamt mit Sonderstempel für ihn iniziert.

Blechner
Heinrich, österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren am 7. März 1895 in Wien.

Blindprägung
Ein verhältnismäßig selten angewendeter Effekt bei der Herstellung von Briefmarken zur reliefähnlichen farblosen Hervorhebung bestimmter Motivmerkmale.

Blindensendung
Bezeichnung für eine Briefsendung, die ausschließlich in Blindenschrift hergestelltes Schriftgut oder unbeschriebenes Blindenpapier enthält. Die Sendung muss entsprechend gekennzeichnet sein und wird in vielen Ländern gebührenfrei oder zu einem geringeren Entgelt befördert.

Blindzähnung
Diese entsteht, wenn die Perforationsmaschine infolge ungenauer Einstellung die Löcher nicht durchstanzt, sondern nur so weit andrückt, dass sie Spuren des Eindruck hinterlässtt, ohne diese wirklich durchzuzähnen.

Block
Mz. Blocks (nicht Blöcke!) "Briefmarke im Sonntagskleid", Briefmarkenbogen mit breitem Rand, der verziert sein kann. Blocks werden am Schalter nur im Ganzen verkauft. Für Blocks wird fast ausschließlich Kastenzähnung angewandt.

lexiko33.jpg (53865 Byte) Block (Ukraine)

Blockgröße
Format Blocks und Kleinbogen in Millimetern, wobei die Blockbreite zuerst genannt wird.

Blockadebrecher-Post
Hierbei handelt es sich um Postsendungen, die an Bord von Schiffen durch eine feindliche Blockade geschleust wurden.

Blockpaar
Hierbei kann es sich um zwei in gleicher Zeichnung und aus gleichem Anlass ausgegebene Blocks, die allerdings herstellungstechnische Unterschiede aufweisen können (z. B. ein Block geschnitten, ein Block gezähnt bzw. jeweils mit und ohne Wasserzeichen oder jeweils fallendes oder steigendes Wasserzeichen), handeln.
Alternativ können die beiden Blocks verschiedene, aber zum gleichen Ausgabeanlaß gehörende Bilder zeigen (z. B. die beiden Karl-Marx-Block der DDR von 1953).

lexiko113.jpg (22088 Byte)  lexiko114.jpg (12539 Byte) Blockpaar - mit und ohne Zähnung (Montenegro)

B.L.P.A.
Abkürzung für Bergedorfer Landpostamt. Hierbei handelt es sich um einen sehr seltenen Nebenstempel von Bergedorf, der auif allen Sendungen aus dem Landpostbezirk als Nebenstempel in der Zeit zwischen 1855 und 1867 angebracht wurde.

BM
Abkürzung für Boite Mobile (französisch), womit ein fahrender Briefkasten bzw. ein fahrbares Postamt gemeint ist.

BMA
Abkürzung für British Military Administration (englisch). Dieser Aufdruck findet sich auf Ausgaben britischer Militärverwaltungen nach 1945 in während des 2. Weltkriegs japanisch besetzt gewesenen britischen Kolonialgebieten (z. B. Birma, Malya, Sarawak) und britisch besetzten, bis 1945 italienischen Kolonialgebieten (z. B. Eritrea, Ital.-Somaliland, Tripolitanien, Cyrenaika).

BM-Stempel
Ovaler Kennbuchstabenstempel, der ab 1852 in Frankreich auf Postsendungen, die vom Absender in den Briefkasten eines Postwagens der Landpostlinien oder der Bahnpost eingeworfen wurde, angebracht wurde.

Bophuthatswana (Südafrika)
Bophuthatswana war ein Homeland in Südafrika. Es bestand aus sieben Enklaven, verstreut über die ehemaligen südafrikanischen Provinzen Kapprovinz, Transvaal und Oranje Freistaat, und umfasste etwa 40.000 km². Die Hauptstadt Mmabatho lag in einem unmittelbar an Botswana grenzenden Landesteil. Von der südafrikanischen Regierung wurde Bophuthatswana 1971 die Selbstverwaltung übertragen. 1977 wurde das Homeland in die Unabhängigkeit entlassen. Alle Einwohner Bophuthatswanas mussten die südafrikanische Staatsangehörigkeit aufgeben. Dieser Status wurde international jedoch nicht anerkannt.  Am 27. April 1994 wurde Bophuthatswana zusammen mit den anderen Homelands wieder mit Südafrika vereinigt. Hauptstadt: Mmabatho
Briefmarkenausgaben von 1977 bis 1994

Bodenseeschiffspost
Diese nahm die Marken aller fünf Anrainerstaaten (Baden, Bayern, Österreich, Schweiz und Württemberg) als Inlandsporto an, da der Bodensee bis zur Grenzfestlegung ein internationales Gebiet war.

Bogen

Kurzbezeichnung für Schalterbogen.

lexiko89.jpg (30242 Byte) Bogen (PM; Österreich)

Bogenabstempelung
Hierbei handelt es sich um die Entwertung eines ganzen Bogen, wobei kursgültige Briefmarken im kompletten Schalterbogen zwecks Verkauf für Sammelzwecke abgestempelt werden

Bogenecke
Marke mit an 2 Seiten erhaltenem Bogenrand.

lexiko115.jpg (27960 Byte) Bogenecke (Brasilien)

Bogenfeld
Ausgewählte Stelle in einem Schalterbogen, an der sich eine bestimmte Marke befindet. Philatelistisch wird waagerecht links oben mit der ersten Querreihe beginnend gezählt. Viele Postverwaltungen zählen schon mal aus Zweckmäßigkeitsgründen anders, und zwar rechts, links oben mit der ersten senkrechten Reihe beginnend. Die Angabe des Bogenfeldes ist besonders bei Abarten wichtig, da Besonderheiten auf einer Marke im Bogen nur bei einer bestimmten Marke vorkommen können.

Bogengröße
Umfang des Schalterbogen, gemessen an der Anzahl der im Bogen enthaltenen Markenfelder.

Bogenpreis
Der Handelspreis kompletter Schalterbogen von Briefmarken wird wesentlich beeinflusst von der Häufigkeit der betroffenen Marken und ihrem vorkommen in Bogen. In der Regel ist der Bogenpreis etwas niedriger als Preisnotierungen für eine entsprechende Anzahl einzelner Marken. Bei Verwendung des Bogenrandes für Zierzeichnungen (z. B. bei den 10er Bogen der Dt. Post AG), für Reklamezwecke oder Markenerläuternde Texte, kann der Bogenpreis auch ggf. höher sein als die Bewertung von einzelnen Stücken.

Bogenrand
Er befindet sich meist an allen 4 Seiten eines Bogens, besteht aus Ober- und Unterrand. Bei den deutschen Marken kann man am Bogenart die Druckart feststellen (Platten- oder Walzendruck). In der Inflationszeit trug die rechte Seite noch einen Reklameaufdruck. Gesucht sind Oberrandstücke der OPD-Drucke, denn zwischen den Marken in der Mitte steht die sogenannte HAN-Nummer (= Hausauftragsnummer), die gerne gesammelt wird.

Bogenrandreklame
Häufig wurde der Bogenrand auch für kommerzielle Zwecke genutzt und dort Reklame angebracht. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen der Verwendung des gesamten Bogenrandes für eine einheitliche Werbung oder eine Aufteilung des Bogenrandes in einzelne Werbeflächen.

Bogenrandsignatur
Bogenrandsignaturen sind Signaturen, die auf den Randstreifen der hergestellten Briefmarkenbögen weitere Informationen zur Auflage, Herstellungsweise, Kontrolle, Rationalisierung oder zum Künstler aufweisen.
Bogenrandsignaturen werden als Besonderheit ebenfalls gesondert gesammelt, das Vorhandensein eines entsprechenden Randes an einer Briefmarke bewirkt oft auch eine Wertsteigerung.

Bogenreihe
Reihe eines Markenbogens, wobei philatelistisch die Bogenreihe waagerecht von oben nach unten gezählt wird. Im Postbetrieb kann aber auch schon mal senkrecht von links nach rechts gezählt werden.

Bogenrest
Noch nicht verkaufter Teil eines Schalterbogens zum Zeitpunkt der Abrechnung am Postschalter bzw. andere Bezeichnung für einen Bogenteil.

Bogensammeln
Sehr spezielle Art des Briefmarkensammelns, wobei an Stelle einzelner Stücke oder Viererblocks ganze Markenbogen gesammelt werden. Komplette Bogen werden meist gesammelt, um Bogenrandvermerke zu erfassen, Bogenfelder auf Abarten zu untersuchen oder an bestimmten Eigentümlichkeiten des der Bogen Auflagenunterschiede festzustellen.

Bogensatz
Philatelistische Bezeichnung für Briefmarkenausgaben, die geschlossen in vollständigen Schalterbogen vorliegen.

Bogensignatur
Kennzeichnung am Rand eines Bogen zu betrieblichen Kontrollzwecken.

Bogenumschlag
Hierbei handelt es sich um einen während der Briefmarkenherstellung auftretenden Mangel, wobei eine Bogenecke umgeschlagen und deshalb auf dem Bogen rückseitig gedruckt wird, wobei der Vorderteil des Bogens unbedruckt bleibt. Ein Bogenumschlag kann mehrere Markenfelder oder Teile von ihnen betreffen. Beim Perforieren der Markenbogen vorkommender Bogenumschlag verursacht schräge Fehlzähnungen.

Bogenware
Bestände von Marken, die sich als komplette Schalterbogen auf dem Markt befinden.

Bogenwasserzeichen
Im Gegensatz zum Einzelwasserzeichen liegt dieses Wasserzeichen über die ganze Fläche des zur Verwendung gelangenden Druckpapiers. Je nach Zeichnung des Wasserzeichens kann es vorkommen, dass einzelne Marken gar nicht davon betroffen sind oder nur kleine Striche des Wasserzeichens aufweisen.

Bogenzähler
Dieser kommt bei deutschen Marken meist auf dem linken Bogenrand vor und ist eine fortlaufende Nummerierung der Bogen.

Böhmen und Mären
Das Reichsprotektorat Böhmen und Mähren war von 1939 bis 1945 ein Besatzungsareal des Deutschen Reiches. Es wurde am 15. März 1939 aus den übrig gebliebenen Gebieten der Tschechoslowakei gebildet, die weder zur Slowakei noch zum schon vorher an das Deutsche Reich angeschlossenen Sudetenland, noch zu den an Polen und Ungarn abgetretenen Landesteilen gehörten. Die Hauptstadt war Prag. Briefmarkenausgaben von 1939 bis 1945

lexiko28.jpg (26961 Byte) Freistempelabdruck mit Bienenkorb

Bordpoststempel
Poststempel, der vom Bordpostamt eines Luftschiffs benutzt wurde, wobei es sich um einen Entwertungsstempel mit Datumsangabe handelte.

Bordstempel
Zusätzlicher Stempel an Bord von Luftschiffen oder Schiffen, der die Beförderungsart bestätigt (z.B. "An Bord LZ Graf Zeppelin").


lexiko116.jpg (20528 Byte) Bordstempel (Deutsches Reich)

Borek

Der Verlag Richard Borek mit Sitz in Braunschweig ist eine der bedeutendsten Firmen für Briefmarken und Zubehör.

Borkengummi
Philatelistischer Begriff für unregelmäßig dick oder stark streifig aufgetragenen Klebstoff auf der Briefmarkenrückseite, der in seinem Aussehen an Baumrinde erinnert.

lexiko501.jpg (30615 Byte) Borkengummi

Borisoglebsk (Semtswo - Russisches Empire)
In Rußland bestanden zwischen 1864 bis 1917 zahlreiche Postdienste unter lokaler Behördenverwaltung. In der Gesamtmenge wurden ungefähr 3.400 unterschiedliche Marken von diesen Postdiensten herausgegeben.
Borisoglebsk ist eine russische Stadt in der Oblast Woronesch. Sie liegt rund 200 km östlich von Woronesch und rund 600 km südöstlich von Moskau. Die Stadt liegt am Südrand der Oka-Don-Ebene entlang der Eisenbahnlinie Moskau–Wolgograd.
Für den Verwaltungsbereich Borisoglebsk wurden von 1872 bis 1880 insgesamt 10 Marken verausgabt, die alle u.a. einen Bienenkorb abgebildet haben.

lexiko479.jpg (15753 Byte) Marke aus Borisoglebsk


Bosnien und Herzegowina
Die Republik Bosnien und Herzegowina bzw. Bosnien-Herzegowina grenzt im Osten und Südosten an die Staatenunion Serbien und Montenegro, im Norden, Westen und Südwesten an Kroatien sowie auf wenigen Kilometern bei Neum an das Mittelmeer. Sie ging aus dem ehemaligen Jugoslawien hervor, hat heute aber wieder die Grenzen, die dem Land noch 1878 auf dem Berliner Kongress zugeteilt worden waren.
Hauptstadt: Sarajevo
Briefmarkenausgaben während der österreichischen k. u. k. Okkupation von 1879 bis 1918 und wieder seit der Unabhängigkeit ab 1993

lexiko299.jpg (20351 Byte) Block aus Bosnien-Herzegowina

Botswana 
Botswana ist ein Land im südlichen Afrika. Der Name leitet sich von der Bezeichnung des Volkes der Tswana ab. Botsuana grenzt im Südosten an Südafrika, im Westen an Namibia, im Norden an Sambia und im Nordosten an Simbabwe. Bis zu seiner Unabhängigkeit, am 30. Sep. 1966, war Botswana britisches Protektorat. Hauptstadt: Gaborone
Briefmarkenausgaben seit 1966

lexiko300.jpg (17510 Byte) 
Block aus Botswana 

Botenbrief
Ein nicht durch die Post, sondern durch einen Boten beförderter Brief. Ihn gab es in früheren Jahrhunderten oder bei einem Poststreik.

Botenposten
Diese gingen dem geregelten staatlichen Postwesen voraus. Es gab gehende, reitende und fahrende Boten. Bekannt geworden sind z. B. die Boten des Dt. Ritterordens, die Klosterboten und Stadtboten.

BP
Abkürzung für 1. Bahnpost bzw. 2. Boite postale (französisch für Postschießfach, Postfach).

BPA
Abkürzung für Bahnpostamt.

BPM
Abkürzung für das (ehemalige) "Bundespostministerium", offiziell Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen.

BPP
Abkürzung für Bund Philatelistischer Prüfer e. V..

Brandkasten-Marken
Diese wurden von der Niederländischen Postverwaltung 1923 für Wertsendungen nach Niederländisch-Indien ausgegeben. Die "Brandkästen" besaßen eine vollautomatische Einrichtung, die sie im Falle des Unterganges des sie befördernden Schiffes an die Oberfläche der See trieb und gleichzeitig Signale gab.

Brasilien 
Brasilien (portugiesisch Brasil) ist der flächenmäßig gesehen fünftgrößte Staat der Erde und der bevölkerungsreichste Südamerikas. Er nimmt über die Hälfte des Kontinents ein und grenzt (von Nordosten gegen den Uhrzeigersinn gesehen) an Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien, Uruguay und den südlichen Atlantik und hat so mit jedem südamerikanischen Land außer Chile und Ecuador eine gemeinsame Grenze. Hauptstadt: Brasilia
Briefmarkenausgaben seit 1843

lexiko301.jpg (22718 Byte)
Marke aus Brasilien

Bratislava-Blocks
Bezeichnung für die beiden Sonderblocks der Tschechoslowakei, die anlässlich der Briefmarkenausstellung 1937 in Bratislava erschienen. Hierbei handelte es sich um einen Freimarkenblock sowie um einen Zeitungsmarken-Kleinbogen. Es waren die ersten Blockausgaben überhaupt, die anlässlich einer Briefmarkenausstellung gedruckt wurden.

Braunschweig
Das Herzogtum Braunschweig trat am 1. Januar 1852 dem Deutsch-Österreichischen Postverein bei und gab zu diesem Zeitpunkt die ersten Marken zu 1, 2 und 3 Silbergroschen heraus.
Insgesamt katalogisiert der Michel-Katalog (in den Hauptnummern) 20 Ausgaben. Alle Marken zeigen in unterschiedlicher Darstellung das Landeswappen.

Braunschweiger Druck
Bezeichnung für den 1945/46 bei der Fa. Westermann in Braunschweig durchgeführten Offsetdruck der in den damaligen Westzonen verwendeten AM-Post-Marken. Daneben gibt es noch den Amerikanischen Druck und den Englischen Druck.

Braunschweiger Pferdchen
Bezeichnung für die Freimarkenausgabe von 1852/65 des Herzogtums Braunschweig mit Abbildung des Landeswappens, das ein nach rechts springendes, bekröntes Pferd zeigt.

Bremen
Die Freie und Hansestadt Bremen gehörte zum Deutschen Bund und besaß ein eigenes Postrecht, das auch für die Enklaven Bremerhaven und Vegesack galt. Die erste Ausgabe erschien im April 1855. Das Markenbild enthielt die Inschrift "STADT POST AMT", das Stadtwappen, den Stadtnamen "BREMEN" und die Wertangabe "3-Grote". Der "Grote" war eine niederländische und nordwestdeutsche Silbermünze, die schon seit dem 14. Jahrhundert in Bremen üblich war und bis 1859 galt.
Insgesamt katalogisiert der Michel-Katalog (in den Hauptnummern) 15 Ausgaben. Da es bei den Bremer Marken Drucktypen, Papierverschiedenheiten und Wasserzeichenstellungen zu beachten gibt, ist die Beschäftigung mit diesem Sammelgebiet zwar sehr interessant, aber auch schwierig, weil einiges an Spezialwissen erforderlich ist.

Brewer
Der englische Buchhändler Brewer erfand 1835 den sog. "Cover"-Briefumschlag.

Brezina, Robert
Österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren am 20. Mai 1878 in Wien.

Briefbewertung
Nach Grundsätzen einer katalogmäßigen Bewertung vorgenommene Einschätzung des Werten von Marken auf Briefen, wobei besonders bei klassischen Ausgaben sowie bestimmten Perioden (Inflation, Währungsreform etc.) ein Brief mit Marken häufig wesentlich höher bewertet wird, als wenn es sich bei den Marken um Einzelstücke handelt. Bei einer Briefbewertung wird nach Einzelfrankatur, Mehrfachfrankatur, Mischfrankatur, Zusatzfrankatur und Zweifachfrankatur unterschieden.

Briefeinwurf
Postamtliche Einrichtung in Form eines Schlitzes in oder an Postämtern, Bahnhöfen oder anderen öffentlichen Gebäuden zum Einwerfen von Briefsendungen, wobei oft mit dem Briefeinwurf eine Beförderungseinrichtung verbunden ist, so dass eingeworfene Sendungen sofort zu einem Sammelkorb oder zu einer Sortiervorrichtung gelangen.

Briefkarte
Vordruck, in dem alle die Briefkarte begleitenden Poststücke summarisch oder individuell zu vermerken waren.

Briefkasten
Briefkästen dienen der Einlieferung gewöhnlicher Briefsendungen. Bereits im 17. Jahrhundert nutzten Seefahrer gravierte Steine als "Steinbriefkästen" zur Übermittlung von Nachrichten. Mit dem Ausbau des Postnetzes in Europa und dem steigenden Briefaufkommen wurde nach der Liegnitzer "Post Capsell" als Vorläufer ab 1824 durch königlichen Erlaß die Aufstellung von Briefkästen in Preußen angeordnet.

Briefkastenstempel
Poststempel, der bestimmten Landpostboten zugeteilt bzw. in bestimmten Briefkasten deponiert war und durch Abdruck auf der Sendung die Entnahme aus dem Briefkasten nachwies.

Briefmarke, Die
Verbandszeitschrift des VÖPH.

Briefmarke
Umgangssprachliche Bezeichnung für ein aufklebbares Postwertzeichen zum Freimachen von Postsendungen und zur Verrechnung postalischer Gebühren. von ihrer bildlichen und textlichen Gestaltung her hat eine Briefmarke eine bestimmte inhaltliche Aussage, die stets die herrschende Kultur und häufig auch politische Grundhaltung des Herkunftslandes widerspiegelt.
Die erste Briefmarke erschien am 6.5.1840 in England, 1843 folgten die Kantone Zürich und Genf (Schweiz) sowie Brasilien, 1845 der Kanton Basel (Schweiz), 1847 die USA, 1848 die Schweizer Bundespost, 1849 Frankreich, Belgien und Bayern, 1850 Spanien, Neusüdwales (Australien), Victoria (Australien), Österreich, Sachsen, Preußen, Schleswig-Holstein und Hannover.

lexiko117.jpg (11176 Byte) Marke von 1850 mit Bienenkorb im Hintergrund (Australien - Neusüdwales)

Briefmarkenalbum
Sammelalbum zum Einkleben bzw. Einstecken von Briefmarken in verschiedener Ausstattung und zu verschiedenen Zwecken. So gibt es z. B. ein Vordruckalbum mit eingedruckten Markenfeldern, ein Einsteckalbum mit Streifen zum Einstecken der Marken oder ein Spezialalbum z. B. für Blocks, Ganzsachen, Luftpost etc.
Das erste Briefmarkenalbum in Deutschland erschien um 12862 bei Wuttig in Leipzig, wobei die erste Auflage weiße ungebundene Blätter mit Karreevordruck ohne Text und Landesnahmen hatte und die Albumblätter im Karton aufbewahrt wurden. Um 1864 kamen fest gebundene Alben mit beidseitig bedruckten Blättern auf, wobei der Text meist links stand und rechts Feldervordruck war oder umgekehrt. Derartige Alben gab es von Wuttig, Leizig bzw. Calvary & Co., Berlin. 1870 erschien das erste "Schaubek-Album" von G. Bauschke.

Briefmarkenauktion
Öffentliche Versteigerung philatelistischen Materials durch einen zugelassenen Auktionator. Der Zuschlag der Lose erfolgt an den Meistbietenden, der außer dem Zuschlagpreis auch noch ein Aufgeld (oft 10 - 15 Prozent des Zuschlags) zu zahlen hat.
Die erste Briefmarkenauktion in Deutschland fand 1868 in Dresden als amtliche Versteigerung mehrerer Zentner Briefumschläge durch die Sächsische Postverwaltung statt. Die erste Händlerauktion gab es 1870 in den USA und 1872 in Großbritannien.

Briefmarkenausstellung
Öffentliche Ausstellung von Sammlungen mit Briefmarken und anderen postalischen Belegen und Dokumenten. Unterschieden werden Werbeschauen ohne Jurybewertung sowie Leistungsschauen mit Bewertung und Auszeichnung der Sammlungen. Je nach Bedeutung gibt es örtliche, regionale, nationale und internationale Briefmarkenausstellungen. Die erste Briefmarkenausstellung in Deutschland wurde 1870 von Alfred Moschkau in Dresden organisiert. Später veranstalteten philatelistische Vereinigungen besonders Werbeschauen, aus denen sich mit der Zeit Wettbewerbsaustellung und echte philatelistische Leistungsvergleiche entwickelten. Die ersten internationalen Briefmarkenausstellungen fanden um die Jahrhundertwende statt.

Briefmarkenautomat
Apparat, der Postwertzeichen gegen Münzeinwurf abgibt. Er gehörte lange Zeit zum Postwesen.

lexiko118.jpg (9563 Byte) Verschiedene Briefmarkenautomaten - heute alles Geschichte

Briefmarkenbörse
Hierbei handelt es sich um eine philatelistische Veranstaltung, auf der handelsüblich aufgemachtes philatelistisches Material aus Sammlerhand angeboten wird, oder aber um eine interne Verkaufsveranstaltung des Briefmarkenfachhandels.

Briefmarkenformat
Form und Größe der Briefmarke. Bei Abmessungen unter 18 * 15 mm spricht man vom Kleinformat, bei Abmessungen über 40 * 22 mm vom Großformat. Am häufigsten kommen rechteckige Formen (im Hoch- oder Querformat) vor. Allerdings gibt es auch Achtecke, Sechsecke, Fünfecke, Dreiecke und Rhombenformen.

lexiko119.jpg (9920 Byte) Sechseckige Briefmarke (Frankreich)

Briefmarkenhandbuch
Spezialliteratur für den Philatelisten.

Briefmarkenhandel
Zwecks Gewinnerzielung betriebener An- und Verkauf philatelistischer Sammelgegenstände und Bedarfsartikel. Der erste bekannte Briefmarkenhändler war T. H. S. Smith, der sein Geschäft ab 1851 in Birmingham betrieb. Für Belgien sind 1860 J. B. Moens, 1861 für Frankreich A. Maury in Paris und für Deutschland ab 1862 Zschiesche & Köder in Leipzig zu nennen.

Briefmarken-Herausgeber
Herausgeber der deutschen Briefmarken ist der Bundesminister für Finanzen.

Briefmarkenkatalog
Zusammenhängendes Verzeichnis von Briefmarken, wobei bestimmte Grundsätze berücksichtigt werden. Die Briefmarken werden hier nach Erscheinungsdatum und -land geordnet und einer Bewertung unterzogen. Berücksichtigt werden Varianten wie Druckverfahren, Zähnung, Papiersorte, Wasserzeichen und Gummierungsart. Es gibt Kataloge nur für Briefmarken, aber auch für Ganzsachen, Luftpost, Thematik, Stempel usw. Der erste Katalog erschien 1861 in Frankreich bei Potiquet in Paris, der erste in deutscher Sprache 1861 von Ber-Levrault in Straßburg sowie als Preiskatalog 1862/63 in Hamburg bei Tramburgs Erben und 1863 in Leipzig von Zschiesche & Köder sowie Wuttig. Heute bekannte Kataloge stammen von Michel (Deutschland), Yvert (Frankreich), Stanley-Gibbons (Großbritannien), Zumstein (Schweiz) und Scott (USA).

Briefmarkenkrieg
Philatelistische Bezeichnung für einen außenpolitischen, der durch Postwertzeichen eines Staates ausgelöst wird, die durch ihre Darstellung oder Motivwahl bewußt gegen die Interessen eines anderen Staates gerichtet sind. Dies kann beispielsweise eine fehlerhafte Grenzdarstellung im Markenbild sein oder aber eine politische Aussage, die zur Verstimmung führt.

Briefmarkenkunde
Übliche Bezeichnung für Philatelie bzw. auch Freimarkenkunde im Sinne des systematischen Sammelns, Auswerten und Erforschen von Postwertzeichen.

Briefmarkenkünstler
jeder Mensch, der jemals eine Briefmarke für eine Postverwaltungen entworfen und/oder gestochen hat.

Briefmarkenmesse
Veranstaltung des Fachhandels mit Angeboten an Briefmarken und Bedarfsartikeln.

Briefmarken-Notgeld
Postwertzeichen, das aushilfsweise amtlich angeordnet oder geduldet an Geldes Staat verwendet wird. Meist war ein Mangel ein Kleingeld der Grund. so wurden 1862/65 in den Nordstaaten der USA in der Zeit des Sezessionskrieges die 1 bis 90 Cent Briefmarken in runde Metallrahmen eingelegt, deren Rückseite kommerzielle Werbung enthielt.

Briefmarkenpaket
Sammlerbegriff für ein unter Klarsichtfolie untergebrachte Zusammenstellung von 25, 50, 100 oder mehr verschiedenen Marken eines Landes oder eines Motives.

lexiko120.jpg (12386 Byte) Briefmarkenpaket mit Bienenmarken aus aller Welt

Briefmarkenpapier
Für die Herstellung von Briefmarken verwendetes Spezialpapier, das z. B. mit Wasserzeichen oder Fluoreszenz zum Schutz vor Fälschungen versehen sein kann.

Briefmarkenspiegel
Beliebte philatelistische Fachzeitschrift, die einmal im Monat erscheint.

Briefmarkensprache
Die Briefmarkensprache macht aus der Art, in der eine oder mehrere Briefmarken auf Poststücke aufgeklebt werden, eine Art der versteckten Verständigung zwischen zwei Personen.
Die Anordnung, in der die Briefmarken aufgeklebt werden, beispielsweise kopfstehend oder überlappend schräg, trägt eine Botschaft in sich, wie zum Beispiel "Dein ist mein Herz" oder "Nur du machst mich glücklich". Die Verwendung war jedoch nicht immer eindeutig, so dass sich einige parallele "Dialekte" herausbildeten.
Die Briefmarkensprache wurde hauptsächlich von Liebespaaren verwendet, aber auch zum Zwecke der Spionage eingesetzt. Sie war um die Jahrhundertwende in Mode bis in die Zeit des 2. Weltkriegs hinein, und fand nicht nur Verwendung in Deutschland, sondern auch in Österreich, Rumänien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Schweden und der Schweiz.

Briefsammlung
Philatelistische Sammlung, die sich nur aus Ganzstücken und Ganzsachen zusammensetzt. Eine derartige Sammlung kann spezialisiert sein, da es sich z. B. um eine Heimatsammlung oder ein bestimmtes Thema wie "Brustschilde des Dt. Reiches auf Brief" handeln kann.

Briefsendung
Sammelbegriff für bestimmte Postsendungen wie verschlossene Briefe, offene Briefe, Drucksachen, Postkarten, Postwurfsendungen etc.

Briefstempel
Stempel (meist aus Gummi, seltener aus Metall) einer staatlichen Stelle (Behörde, Postamt) oder militärischen Einheit etc., der zur Angabe des Absenders auf der Postsendung dient. Oft hat der Stempel einen siegelähnlichen Charakter. Briefstempel kamen Ende des 19. Jahrhunderts auf, nachdem vom Norddeutschen Bund die Portofreiheiten im wesentlichen abgeschafft worden waren und bei der Portoablösung die beteiligten Behörden neben dem Ablösungsvermerk den Abdruck des Dienststempels zu setzen hatten. Mit dem Anwachsen der Behördendienstpost traten Briefstempel immer mehr an die Stelle allgemeiner Dienststempel.

Briefstempelmaschine
Postbearbeitungsmaschine zum mechanischen Abstempeln von mit Freimarken versehenen Briefsendungen.

Briefstück
Aus einem Brief breitrandig ausgeschnittene Marke mit vollständigem Stempel.

Brieftaubenpost

Zur Zeit der Ballonpost 1870/71 wurde die Post in Frankreich auch mit Brieftauben befördert. Die Tauben wurden aus Paris durch Ballonpost mitgenommen.

lexiko4.jpg (50802 Byte) Beleg der Brieftaubenpost

Brieftaxe
Bezeichnung für die Briefbeförderungsgebühr gegen Ende des 19. bzw. zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Österreich, aber auch Bezeichnung für Übersichtstabellen zur Gebührenberechnung für Briefsendungen, Kleingutsendungen und Personenbeförderung (Passagier-Taxe) bei früheren deutschen Postverwaltungen im 18. und 19. Jahrhundert.

Briefträger
Bezeichnung für Postboten, die die Briefsendungen zustellen. Ursprünglich erfolgte die Zustellung gegen "Botenlohn" oder "Bestellgeld", das zur Entlohnung der Briefträger verwendet wurde. Mit der Einführung regelmäßiger Postzustellung durch die Post wurde Briefträger zu meist fest besoldetem Beamten der unteren Laufbahn.

Briefträgerstempel
Besondere Poststempelart der klassischen Zeit zur Angabe des Zustellgangs und -datums auf Postsendungen. Der Stempel wurde auch auf Postsendungen, die vom Briefträger aus Briefkästen entnommen und auf dem gleichen Zustellgang wieder zugestellt wurden, angebracht.

Briefumschlag
Ein Briefumschlag - auch Kuvert genannt - ist verschließbare rechteckige Papierhülle in die der Briefinhalt, meist eine Nachricht, eingelegt wird.

Briefverteilmaschine
Maschine zur Verteilung von Postsendungen. Bei halbautomatischen Briefverteilmaschinen werden die Sendungen lesegerecht eingeführt, so dass die Verteilung entsprechend der Kennung (meist Postleitzahlen) der am Verteilplatz vorbeilaufenden Sendungen in die Verteilfächer erfolgt. Bei automatischen Briefverteilmaschinen ist das Anbringen eines Codes (Striche, Punkte etc.) mit fluoreszierenden Farben auf die Sendungen erforderlich.

Briefverteilung
Bearbeitung der aufkommenden Briefpost in der Briefabfertigung. Bei einer Grobverteilung werden Sendungen für große Orte und Sendungen im grenzüberschreitenden Verkehr sortiert, bei einer Feinverteilung werden Sendungen nach verschiedenen Landpost- und Bahnpoststrecken verteilt.

Briefzentren
Die Deutsche Post weist die folgenden Briefzentren aus, wobei die nachfolgenden Größenangaben gelten:

Größenangaben Größe Sendungen pro Tag

  • S 450 000–750 000
  • M 750 000–1 500 000
  • L 1 500 000–2 250 000
  • XL 2 250 000–3 000 000
  • XXL 3 000 000–4 500 000

BZ Ort Größe Start

  • 01 Dresden L 12.01.1996
  • 02 Bautzen S 30.04.1997
  • 03 Cottbus S 27.11.1998
  • 04 Leipzig XL 17.04.1996
  • 06 Hohenthurm (bei Halle) L 31.08.1995
  • 07 Gera M 18.11.1997
  • 08 Zwickau M 17.04.1997
  • 09 Chemnitz M 17.08.1995
  • 10 Berlin XXL 26.11.1997
  • 12 Berlin- Schönefeld Xl 12.01.1996
  • 13 Berlin- Hennigsdorf L 12.01.1996
  • 14 Berlin- Südwest XL 02.05.1996
  • 17 Neubrandenburg M 29.04.1998
  • 18 Rostock M 02.05.1996
  • 19 Schwerin M 03.11.1997
  • 20 Hamburg XXL 13.05.1997
  • 21 Hamburg-Süd L 22.04.1996
  • 23 Lübeck M 12.01.1996
  • 24 Kiel L 25.04.1996
  • 25 Elmshorn M 13.11.1997
  • 26 Oldenburg M 22.11.1996
  • 28 Bremen XL 19.04.1996
  • 29 Celle S 25.04.1997
  • 30 Hannover XXL 27.11.1996
  • 32 Herford XL 25.04.1996
  • 34 Kassel M 24.08.1995
  • 35 Gießen M 12.11.1997
  • 36 Fulda M 13.11.1998
  • 37 Göttingen M 27.11.1997
  • 38 Braunschweig L 29.11.1996
  • 39 Magdeburg M 25.04.1996
  • 40 Düsseldorf XXL 20.11.1997
  • 41 Mönchengladbach M 29.11.1996
  • 42 Wuppertal L 04.05.1998
  • 44 Dortmund L 24.04.1997
  • 45 Essen XL 07.05.1997
  • 46 Duisburg XL 12.01.1996
  • 48 Greven L 26.10.1994
  • 49 Osnabrück M 25.04.1996
  • 50 Köln-West XXL 30.04.1997
  • 51 Köln-Ost L 12.01.1996
  • 52 Aachen M 18.11.1996
  • 53 Bonn L 04.12.1996
  • 54 Trier M 30.04.1998
  • 55 Mainz M 16.11.1998
  • 56 Koblenz M 12.01.1996
  • 57 Siegen M 08.04.1998
  • 58 Hagen L 17.11.1997
  • 59 Hamm M 10.11.1997
  • 60 Frankfurt am Main XXL 27.11.1996
  • 63 Offenbach am Main L 26.05.1997
  • 64 Darmstadt M 11.05.1998
  • 65 Wiesbaden L 02.12.1996
  • 66 Saarbrücken L 26.04.1996
  • 67 Ludwigshafen L 12.12.1997
  • 68 Mannheim L 18.11.1996
  • 70 Stuttgart XXL 23.05.1997
  • 72 Reutlingen L 14.05.1997
  • 73 Göppingen L 28.11.1997
  • 74 Heilbronn M 09.12.1997
  • 75 Pforzheim M 30.11.1998
  • 76 Karlruhe M 22.11.1996
  • 77 Offenburg M 20.11.1998
  • 78 Villingen- Schwenningen M 07.05.1997
  • 79 Freiburg L 12.01.1996
  • 80 München (2 Standorte) XXL 26.06.1998
  • 82 Starnberg M 22.04.1998
  • 83 Rosenheim M 17.04.1998
  • 84 Landshut S 07.05.1998
  • 85 Freising M 24.04.1998
  • 86 Augsburg M 12.01.1996
  • 87 Kempten S 12.11.1998
  • 88 Ravensburg M 05.05.1997
  • 89 Ulm M 08.06.1998
  • 90 Nürnberg XXL 20.05.1997
  • 92 Amberg M 29.11.1996
  • 93 Regensburg M 04.12.1998
  • 94 Straubing M 29.08.1994
  • 95 Bayreuth M 24.10.1996
  • 96 Bamberg M 24.11.1997
  • 97 Würzburg L 12.01.1996
  • 98 Suhl S 23.04.1998
  • 99 Erfurt L 22.11.1996


Britania-Muster
Bezeichung eines alten britischen Kolonialmarkenmusters für Barbados 1852/82, Trinidad 1851/53 und Mauritius 1854, das in modernen Formen nochmals für Trinidad 1896/1913 und Trinidad & Tobago 1813/22 verwendet wurde.

British-Guiana 1 Cent
Seltenste Briefmarke der Welt. Von dieser Ausgabe (schwarz auf karmin) ist nur noch ein Stück bekannt. Ersttag: 10. Februar 1856.

Britisch-Indien
Umfaßte ca. 700 Einzelstaaten, von denen 27 eigene Marken herausgaben. Alle Ausgaben wurden am 1.4.1950 durch Marken der Republik Indien ersetzt und verloren am 1.5.1950 ihre Gültigkeit.

Brjefsjald
Isländisches Wort für "Postkarte", das als Aufschrift auf isländischen Postkarten steht.

Bronzedruck
Druck mit Bronzefarben in verschiedenen Tönen (Goldbronze, Silberbronze, Kupferbronze). Den ersten Bronzedruck gibt es bei den schweizerischen Briefmarken von 1862 (Freimarke 60 Rappen, in Kupferbronze, 1 Franken in Goldbronze).

Bruch
Starke Knickung einer Briefmarke oder eines Blocks, die die Papierstruktur verletzt kann. Ein Bruch kann nicht mehr beseitigt werden und ist deutlich sichtbar, wenn man die Marke gegen Licht hält. Je nach Länge und Stärke des Bruchs kann es eine Wertminderung der Marke geben.

Brüchiger Gummi
Philatelistische Bezeichnung der Erscheinungsform des Gummis. Er entsteht durch einen hohen tierischen Leimanteil (z. B. Knochenleim, Fischleim), da es beim Trocknen zu Brüchen bzw. Rissen kommen kann. Beispiele für Marken mit einem derartigen Gummi sind Marken von Österreich 1850/90, Belgien 1849/54 oder Ungarn 1871.

Brücke
Gestaltungselement bei einem Poststempel, das aus zwei waagerecht parallel, durch die Innenfläche des Stempels führende Linien beseht, auf denen oben oder/und unten ein Kreisbogen seht, der parallel zur Kreislinie der Einfassung verläuft.

Brückenbaublock
Sonderblock der OPD Thüringen aus dem Jahre 1946. Die Blockrandinschrift lautet "LAND THÜRINGEN/BAUT AUF/FÜNF REICHSMARK". Daneben gab es auch eine entsprechende Sondermarkenausgabe.

Brückengeldstempel
Nichtpostalischer Einkreisstempel mit Jahreszahl und Zierleiste darunter, der in Sachsen Mitte des 19. Jahrhunderts von Brückenzolleinnehmern eingesetzt wurde.

Brustschild
Ausgabe des Dt. Reiches in kleinem (Januar 1872) und großem (Juni 1872) Format mit im Prägedruck hergestellten Ausgaben In der Mitte war der Reichsadler im farblosen Prägedruck.

Bruttokatalog
Gegenteil von Nettokatalog. Sammlerkatalog, der jedem Objekt einen relativen Preis zuordnet, der das Wertverhältnissen zu den anderen Objekten ausdrücken soll. Heute sind fast alle Briefmarken-, Münzen- und Telefonwertkartenkataloge Nettokataloge.

B.S.P.
Abkürzung für Bodenseeschiffspost auf Marken von Baden, Bayern und Württemberg. Kommt auch auf Marken Bayerns Bavière Service Postale vor.

BSV
Briefmarkensammlerverein

Buchdruck
Vertreter der Hochdruckverfahren. Zu erkennen ist der Buchdruck an den scharfen Konturen und dem Abquetschen der Farbe nach den Rändern der druckenden Teile hin. Die Rückseie des Papiers zeigt eine leichte Prägung.

Buchner, Prof. Sepp
Prof. Sepp Buchner, am 8. Juli 1921 in Erlach NÖ geboren, zählt zu den vielseitigsten Künstlern unserer Zeit.
In 21 Jahren hat die österreichische Post nicht weniger als 27 Briefmarken herausgegeben, für deren Entwurf Prof. Buchner verantwortlich zeichnet. Kurz vor seinem Tod erhielt er den Auftrag der Aländischen Postverwaltung, die Briefmarken 2000 Jahre Christentum (9.10.2000) zu gestalten. Dies ist die einzige ausländische Briefmarke die er gestaltet hat. Zusätzlich gehören auch viele Sonderpoststempel zu seinem Werk. Beinahe regelmäßig werden seine Briefmarken mit hohen Auszeichnungen geehrt. Ein sakrales Motiv, das anlässlich des 500-jährigen Bestehens des Pacher-Altars in St. Wolfgang entstand, wurde 1981 zur schönsten Briefmarke der Welt gekürt. Buchners Weihnachtsmarke 1995, mit der das 300jährige Jubiläum des Wallfahrtsortes Christkindl gefeiert wurde, errang 1996 in Berlin beim Weltkongreß der staatlichen Briefmarkendrucker den 1. Preis.
Am 7. September 2000 starb Prof. Sepp Buchner überraschend im Alter von 79 Jahren.

Buchstabenstempel
Dieser ermöglich die Feststellung des Aufgabeortes, ebenso wie der Nummernstempel. Es gibt Sammler, die ihr Hauptaugenmerk nicht auf die Marke, sondern auf den Stempel richten.

Büffelkopfmarke
Briefmarke zu 4/4 Schilling mit Büffelkopf (Stierkopf) des Wappens von Mecklenburg-Schwerin. Es gab in den Jahre 1856/67 drei verschiedene Ausgaben.

Büffelkopfstempel
Einkreis- oder Hochovalstempel der mecklenburgischen Zoll- und Steuerbehörden von Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts, der auf Altbriefen, Stempelpapier etc. vorkommen kann. Aber auch der mecklenburgische Sanitätsstempel zeigt den Büffelkopf des Wappens.

Bug
Sichtbarer Knick in der Marke.

Bug

Bugspur
Gering sichtbarer Rest eines ausgebügelten Bugs bzw. eines Klebebugs oder Gummibugs nach einfachem Wasserbad.

Bulgarien
Bulgarien, ist eine Republik in Südosteuropa. Es grenzt an Griechenland, Mazedonien, Rumänien, Serbien und die Türkei und liegt am Schwarzen Meer. Hauptstadt: Sofia
Briefmarkenausgaben seit 1879

lexiko121.jpg (34310 Byte) Kleinbogen aus Bulgarien

Bund Deutscher Philatelisten
Der »Bund Deutscher Philatelisten e.V.« ist die Dachorganisation der Briefmarkensammlervereine in der Bundesrepublik Deutschland. Der Verband wurde 1947 in Köln gegründet und ist einer der größten Verbände weltweit mit ca. 1.500 Vereinen. Er gliedert sich in Landesverbände und mehr als 170 Arbeitsgemeinschaften zur Postgeschichte und thematischen Philatelie. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die im Kulturbund der DDR organisierten Sammlervereine in den BDPh aufgenommen. Der BDPh arbeitet eng mit der Deutschen Post und dem APHV zusammen. Der BDPh bringt zwölfmal im Jahr für seine Mitglieder die Fachzeitschrift "philatelie" heraus.

Bundesdruckerei
Im Besitz ist das Traditionsunternehmen "Apax Partners & Co", Übernahme 2001 der Bundesrepublik Deutschland (gehörte früher zu 100% das Unternehmen), mehr als 3.500 Mitarbeitern , davon 2.000 in Berlin, druckt für mehrere Länder Briefmarken aber auch Geldscheine.

Bundespost-Museum
Am 24.08.1872 verfügte H. Stephan (siehe Stephan) die Gründung eines technischen Museums „Plan- und Modellkammer“, welches 1878 in Postmuseum bzw. Reichspostmuseum umbenannt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Sammlungsbestände aus Berlin verlagert, und 1958 erfolgte die Wiedereröffnung, jetzt Bundespostmuseum genannt, in Frankfurt/Main.

Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels
Der »Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels« ist eine 1969 aus dem Allgemeinen Postwertzeichenhändler-Verband entstandene Vereinigung deutscher Briefmarkenhändler mit Sitz in Köln, dem aber auch ausländische Händler beitreten können.

Bund Philatelistischer Prüfer
Die Mitglieder des »Bundes Philatelistischer Prüfer e. V.« stehen zur Durchführung von philatelistischen Prüfungen zur Verfügung. Ihre Tätigkeit dient der Feststellung der Echtheit und Erhaltung von Briefmarken, Abstempelungen oder anderen philatelistischen Belegen.

Buntfrankatur
Philatelistische Bezeichnung für eine Postsendung, die mit mindestens drei Marken verschiedener Wertstufen beziehungsweise Farben aus einem Satz freigemacht ist.

Bureau of Engraving and Printing
Bezeichnung für die Staatsdruckerei in Washington.

Burkina Faso
Burkina Faso ("Land der Aufrichtigen") ist ein Staat in Westafrika. Das Land stand bis 1960 unter französischer Kolonialherrschaft und hieß mit Beginn der Unabhängigkeit bis 1984 Obervolta. Der auf einem Hochplateau liegende Binnenstaat liegt in den Savannen des Sudan, hat im Norden Anteil am Sahel und grenzt an Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana und die Elfenbeinküste. Hauptstadt: Ouagadougou
Briefmarkenausgaben seit 1984

Marke aus Burkina Faso

Burjatien 
Burjatien ist eine Republik in Russland. Burjatien liegt im Föderationskreis Sibirien an der Grenze zur Mongolei. Sie umfasst das Ostufer des Baikalsees und reicht bis zum Jablonowygebirge. Die wichtigsten Flüsse der Republik sind die Selenga, der Bargusin und die obere Angara. Marken dieser Region werden zu den Cindarellas gezählt.

lexiko9.jpg (27978 Byte)   Marke aus Burjatien 

Burundi 
Burundi ist ein Staat in Ostafrika und grenzt (im Uhrzeigersinn) an Ruanda, Tansania und die Demokratische Republik Kongo. Der größte Teil der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo liegt im Tanganjika-See. Hauptstadt: Bujumbura
Briefmarkenausgaben seit 1962

lexiko303.jpg (19203 Byte) 
Marke aus Burundi

Bypost
Stadtpostmarken in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden. 

BZ
Abkürzung für Bogenzähnung.

 

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Letzte Änderung am 23. Januar 2009

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