Api-Phila - Lexikon
Buchstabe "E"

E.A.F.
Abkürzung für "East African Forces"; Aufdruck der Militärverwaltung für Italienisch-Ostafrika auf britischen Postwertzeichen.

East India
Englische Bezeichnung für Ostindien. Inschrift auf Marken von Britisch-Indien 1860-1879.

Échantillon gratuit
Internationale Bezeichnung für Warenproben.

Echt geflogen
Bezeichnung für eine Briefsendung, die tatsächlich durch eine Luftposteinrichtung von einem Ort oder Land zu einem anderen befördert wurde, wobei es gleichgültig ist, ob es sich um Bedarfs- oder um Sammlerpost handelt.

Echt gelaufen
Bezeichnung für eine Briefsendung, die tatsächlich postalisch befördert wurde, wobei es gleichgültig ist, ob es sich um Bedarfs- oder um Sammlerpost handelt.

lexiko134.jpg (18217 Byte) postalisch gelaufener Brief (Irak)

Echt gestempelt
Bezeichnung für während der Kurszeit des betroffenen Postwertzeichens mit echtem, zum angegebenen Zeitpunkt in Gebrauch befindlichen Poststempel gestempeltes Stück. Bei Briefmarken ist es dabei egal, ob sich die Marke auf einem Brief befindet oder lose ist.

Echtheitsmerkmal
Typisches Merkmal einer Briefmarke, an dem man eindeutig die Echtheit des vorliegenden Stückes feststellen kann. Merkmale sind z. B. Papier, Farbe, Einzelheiten, Druck , Wasserzeichen und Stempelung.

Echtheitszeichen
Nach Prüfung einer Marke auf der Rückseite aufgebrachte Stempelabdruck mit dem Prüfernamen. Aus der Stellung des Stempels kann man entnehmen, ob die Marke gebraucht oder ungebraucht, gezähnt, gestochen oder geschnitten ist.

Eckrandblock
Blockstück aus vier Ecken eines Schalterbogens oder Kleinbogens.

lexiko86.jpg (14979 Byte) Eckrandblock (Bulgarien)


Eckrandstück
Briefmarke aus vier Ecken eines Schalterbogens oder Kleinbogens, die an beiden Teilen einen Bogenrand aufweist.

lexiko40.jpg (22878 Byte) Eckrandstück (DDR)


Eckrandviererblock
Bezeichnung für 2 * 2 Briefmarken aus einer der vier Ecken eines Schalterbogens oder Kleinbogens, die an zwei Teilen einen Bogenrand aufweisen.

Eckrandviererblock (Nord-Korea)

Eckstempel
Abdruck des Poststempels, der nur über eine Ecke des Postwertzeichens reicht, (z.B. bei Bogenabstempelung oder Gefälligkeitsabstempelungen).

lexiko88.jpg (6661 Byte) Eckstempel (Belgien)

Eckzahn
Gezähnte Marken von der senkrechten und der waagerechten Zähnung gebildete Ecke.

Ecuador 
Die Republik Ecuador ist ein Staat in Südamerika und grenzt an Kolumbien und Peru. Die Galápagos-Inseln, die zu Ecuador gehören, sind etwa 1.000 km westlich des Festlands gelegen. Hauptstadt: Quito
Briefmarkenausgaben seit 1865

lexiko319.jpg (8135 Byte) 
Marken aus Ecuador

Edeldruck
Bezeichnung für einen besonders sauberen Druck, verbunden mit scharfer Prägung. Diese Bezeichnung gilt für Freimarken von 1872/74 der ehemaligen Dt. Reichspost (Brustschild-Ausgabe).

Edwardskrone
Bezeichnung für das seit 1955 auf britischen Briefmarken verwendete Wasserzeichen.

E.EL.P.
Aufdruck auf Luftpostmarken des Deutschen Reiches aus 1912. Diese wurden benutzt bei der Herstellung der Flugpostverbindung durch das Luftschiff "Schwaben" bzw. das Flugzeug "Gelber Hund". Die Marken durften nur als Luftpostzuschlag neben der normalen Frankatur verwendet werden.

Eesti
Landesbezeichnung auf Briefmarken von Estland.

lexiko136.jpg (19193 Byte) Marke aus Estland

E.F.
In Katalogen gebräuchliche Abkürzung für Einzelfrankatur.

Effektivpreis-->
Handelsüblicher Barpreis für eine Briefmarke oder Ganzsache etc. in einwandfreier Erhaltung

Egyptienne
Anfang des 19. Jahrhunderts in England entwickelte Schrift mit gleichmäßig starker Strichführung, die in etwa der Schrift einer handelsüblichen Schreibmaschine entspricht.

Ehrenhof
Sonderklasse bei Ausstellungen, in der Objekte auf besondere Einladung ausgestellt werden, ohne am Wettbewerb teilzunehmen.

Ehrenklasse
Besondere Ausstellungsklasse, in der bereits mehrfach ausgezeichnete Spitzenobjekte außer Konkurrenz gezeigt werden.

Ehrenmedaille
Auszeichnung eines Verbandes für herausragende Leistungen.

Ehrennadel
Auszeichnung eines Verbandes für herausragende Leistungen.

E.I.
Abkürzung für "Eres Israel" (hebräisch für "Land Israel"). Die beiden Buchstaben tauchten erstmals 1920 auf palästinischen Briefmarken auf.

Eigenhändig
Gebührenpflichtige Zusatzleistung einer Postverwaltung, wobei eine Postsendung nur dem Empfänger persönlich übergeben werden darf.

Eilbriefmarken
Diese dienen in einigen Ländern dazu, die Eilzustellungsgebühr zu entrichten. Die erste Eilbriefmarke wurde 1885 in den USA herausgegeben

Eilmarken
Spezielle Marken zur Entrichtung der Eilzustellungsgebühr.

Eilkartenbrief
Kartenbrief für Eilzustellung in Guatemala 1896/97.

Eilpost
Andere Bezeichnung für Eilsendung, in Sachsen und in Thurn & Taxis auch Bezeichnung für Schnellpost.

Eilsendung
Postsendung (Eilbrief, Eilkarte, Eilpaket), die mit der schnellsten Postverbindung befördert wird.

Eilsendung-Zettel
Klebezettel zur Kennzeichnung von Eilsendungen

lexiko1a.jpg (54957 Byte) Express-Klebezettel

Eilwagen
Bezeichnung für Schnellpost in Baden ab 1822, Bayern ab 1825 und Württemberg ab 1822.

Eindruck
Bezeichnung für den letzten mehrerer Druckgänge, bei dem nicht mehr Teile des eigentlichen Markenbildes, sondern Wertziffer, Landesbezeichnung, Zweckinschrift etc. eingedruckt werden.
Einfarbendruck

Einführungsblatt
Bei Ausstellungsobjekten dem Titelblatt nachfolgendes Blatt, auf dem die Gliederung der Sammlung dargestellt wird.

Eingabemarke
Besondere Zuschlagmarke zur Entrichtung einer zusätzlichen Gebühr für Eingaben der Bevölkerung an den Staatspräsidenten der Dominikanischen Republik während der Diktatur von Rafael Trujillo Molinas mit der Inschrift "Franqueo Expecial Ley 844" (Sondergebühr gem. Gesetz 844).

Einheitsporto
Dieser Begriff wurde erstmals für das Postbeförderungssystem mit der britischen 1-Penny verwendet.

Einkleben
Befestigen von Briefmarken und anderen Belegen auf einer Unterlage mit Klebefalz. Dieses Verfahren wird heute fast nur noch bei gestempelten Marken angewendet, da die Beeinträchtigung des Gummis als Wertminderung betrachtet wird.

Einkreisstempel
Untergruppe der Kreisstempel, wobei die Einfassung nur aus einer Kreislinie besteht.

Einlieferung
Aufgabe von Postsendungen bei einer postalischen Einrichtung (Schalter, Briefkasten, Bahnpostwagen) zur postalischen Beförderung bzw. Zusammenstellung philatelistischen Materials, das zwecks Veräußerung an eine Auktion, einen Auswahl- oder Rundsendedienst übergeben wird.

Einlieferungsbescheinigung
Gebührenfrei erstellte Empfangsbestätigung bei Sendungen, für deren Verlust oder Beschädigung Ersatz zu leisten ist.

lexiko137.jpg (21496 Byte) Einlieferungsschein (DDR)

Einlieferungsnummer
Aufgabenummer auf Klebezettel für einschreiben, Wert- bzw. Paketsendung.

Einlieferungspostamt
Postamt, bei dem Postsendungen zwecks postalischer Beförderung aufgegeben werden.

Einlieferungsschein
Besonderes Formblatt bzw. Teil einer Paketkarte, Zahlkarte oder Postanweisung, das dem Absender quittiert ausgehändigt wird. Einlieferungsscheine wurden schon im 18. Jahrhundert bei verschiedenen Postverwaltungen verwendet und waren anfangs oft gebührenpflichtig. Sie hießen Postschein (Preußen, Sachsen), Aufgabeschein (Bayern, Sachsen), Recepisse (Österreich) etc.

Einlochung
Lochung zur Kennzeichnung von Briefmarken ohne entwertenden Charakter, wobei meist damit auch eine Markengattungsänderung verbunden ist. In Bayern diente die Einlochung bei Freimarken z. B. dazu, die Marken als Dienstmarken für Eisenbahnämter und in Luxemburg als Dienstmarken zu kennzeichnen.

Einnahmenachweisstempel
Stempel mit mehrzeiliger Inschrift (z. B. "Gebühr bezahlt" oder "Taxe Percue").

Stempel "Taxe Percue"

Einplattendruck
Druck von einer Platte, bei dem das gesamte Markenbild in einem einzigen Druckvorgang gedruckt wird. Dieses Verfahren wird besonders bei einfarbigen Marken angewandt.

Ein-Rahmen-Wettbewerb
Im Oktober 1998 veranstaltete der Briefmarkensammlerverein Kamp-Lintfort von 1964 in der Stadthalle Kamp-Lintfort eine Briefmarkenausstellung im Rang 3.
Große Beachtung fand dabei der Ein-Rahmen-Wettbewerb, weil er erstmalig in Deutschland durchgeführt wurde. Diese Art des Wettbewerbs ist besonders in den Niederlanden sehr verbreitet und wird - auf Grund des großen Erfolges in Kamp-Lintfort - auch in Deutschland zunehmend ins Ausstellungsprogramm aufgenommen.
Nach der AMPHILEX 2002 in Amsterdam wurde es als sinnvoll angesehen, die Statuten neu zu überarbeiten. 

Einsatzdauer
Der von der Postverwaltung festgelegte Zeitraum für die Verwendungsdauer von Poststempeln, wobei der Beginn als Ersttag bezeichnet wird und die Dauer mit dem Letzttag endet, an dem der Stempel gezogen wird.

Einsatzstück
Teil des in Freistemplern und Briefstempelmaschinen befindlichen Maschinenstempels. Es enthält gerade, parallele Linien, Wellenlinien oder ggf. auch Werbetexte bzw. den Firmennamen.

Werbeeinsatzeindruck einer Freistempelmaschine (USA)

Einschreib-Zettel
Bezeichnung für Klebezettel für Einschreibsendungen

specia263.jpg (19601 Byte) Einschreib-Zettel (Rettenberg bei Immenstadt im Allgäu)

Einschreibemarken
Einschreibemarken (auch R-Marken) sind Spezialmarken, die erstmals in Neusüdwales 1856 für eingeschriebene Sendungen vorgeschrieben waren. In Großbritannien und einigen seiner Kolonien gab es sogar besondere Einschreiben-Briefumschläge mit Vordruck.

Einschreiben
Ein Einschreiben (auch "chargé" oder "recommandeé") ist eine Postsendung, bei der dem Absender amtlich durch gestempelte Quittung die Auslieferung bescheinigt wird. Die Zustellung an den Adressaten erfolgt ebenfalls per Quittung.

lexiko139a.jpg (40472 Byte) Ein ganz besonderer Briefumschlag (DDR)

Einschreibestempel
Diese wurden in Deutschland versuchsweise benutzt, weshalb echtgelaufene Einschreibestempelbriefe sehr gesucht und selten sind. Der Stempel ersetzt den Quittungszettel.

Einschreibeumschlag
Für Einschreibsendungen vorgesehener besonderer Briefumschlag, der vor allem in den Postgebieten des Commonwealth zum Teil heute noch üblich ist.

Einschreibgebührenzettel
Zweiteiliger Klebezettel für Einschreiben.

Einschreibzettel

Diese werden in Österreich auch "Reko"-Zettel genannt: Klebezettel zur Kennzeichnung von eingeschriebenen Sendungen. Sie werden auch als R-Zettel bezeichnet (von "R" = Rekommandation; nach dem französischen Wort "recommandé").

Einseitig ungezähnt
Philatelistische Bezeichnung für den Zähnungszustand einer Marke, bei der eine Seite versehentlich nicht gezähnt wurden ist. Wenn die Marke absichtlich nicht gezähnt wurde, spricht man von dreiseitig gezähnt.

Einsetzen
Reparatur unansehnlicher oder zerstörter Teile des inneren Markenbilds durch Einkleben von Ersatzteilen aus der Substanz anderer Marken. Dies erfolgt oft bei klassischen Marken, bei denen die Verwendung von billigen und reichlich vorhandenen Ersatzteilen möglich ist. Unter einer Analyselampe ist das eingesetzte Material meist gut zu erkennen. Die Reparatur der Marke zieht allerdings immer eine starke Wertminderung nach sich.

Ein-Shilling-Fälschung
Einzige bekannte Fälschung zum Schaden der Post von Großbritannien, die um 1870 im Muster der 1-sh-Freimarke grün von 1867 hergestellt wurde.

Einsteckalbum
Dieses ermöglicht die Aufbewahrung der Marken, ohne sie durch Klebefalze befestigen zu müssen. Meist haben sie mehrere Zellophanstreifen, in die man die Marken einstecken kann. Im Unterschied zum Einsteckbuch gibt es hier vorgedruckte Seiten.

Einsteckblatt
Blatt mit reihenweise quer geklebten Pergamin- oder Zellophanstreifen in üblichen Albumformaten. Oft handelt es sich um Ergänzungsblätter für Vordruckalben zur Aufnahme von Neuheiten eines Landes. Die Blätter kann man auch mit Schraub- oder Klemmdecken zu einem Einsteckbuch zusammenstellen.

Einsteckbuch
Buch mit Pappblättern, die mit durchsichtigen Pergamin- oder Zellophanstreifen beklebt sind, hinter die die Marken gesteckt werden können. Ein Einsteckbuch ist hervorragend zum Vorsortieren von Marken bzw. zum Aufbewahren von Dubletten geeignet. Es sollten maximal drei bis vier Marken überlappend gesteckt werden, damit sich die Streifen nicht dehnen und dadurch Marken herausfallen können.

Einsteckheft
Kleines Einsteckbuch im Taschenformat bzw. Auswahlheft mit Einsteckstreifen für postfrische Marken.

Einzelfrankatur
Hierbei reicht eine einzige Marke, um eine Postsendung portogerecht zu frankieren (Gegenteil von Mehrfachfrankatur).

Einzelmarke
Einzelne, aus dem Schalterbogen herausgetrennte Marke bzw. einzeln zu einem bestimmten Zweck oder Anlass verausgabte Briefmarke.

Einzelpreis
Katalog- oder Verkaufspreis für eine einzelne Marke. Der Preis ist oft etwas höher als der Preis für den kompletten Satz einer Ausgabe.

Einzelstück
Wertpaket mit Wertangabe oder aber auch andere Bezeichnung für eine Einzelmarke.

Einzelwasserzeichen
Ein einzelnes auf einer Marke sichtbares Wasserzeichen, das von der Zeichnung her in sich abgeschlossen ist (Gegenteil von Bogenwasserzeichen).

Eire
Eigenname von Irland.

lexiko140.jpg (15370 Byte) Marke anlässlich der APIMONDIA 2005 (Irland)

Eisenbahndienstsache
Bezeichnung für einen handschriftlichen oder Stempelvermerk auf Dienstsendungen von Eisenbahnbehörden und deren Dienststellen, die auf Grund besonderer Vereinbarungen mit der Postverwaltung gebührenfrei oder gegen Portablösung befördert werden.

Eisenbahnmarken
Diese gibt es z. B. in Bayern und in Belgien. In Bayern dienten sie der Eisenbahnbehörde als eigene Marken, in Belgien gelten sie als Gebühr für die Paketbeförderung, die dort nicht nur von der Post, sondern auch von der Eisenbahn durchgeführt wird.

Eisenbahnpaket
Umgangssprachliche Bezeichnung für ein Paket, das durch ein Eisenbahnunternehmen in eigener Regie befördert wird.

Eisenbahnpaketmarke
Paketmarke für ein am Paketschalter von Bahnhöfen aufgegebenes Paket. Derartige Marken gibt es von Belgien, England, Dänemark und Frankreich.

lexiko141.jpg (28227 Byte) Eisenbahnpaketmarke aus Finnland

Eisenbahn-Postamt
Amtliche Bezeichnung für ein Bahnpostamt der Dt. Reichspost im 19. Jahrhundert.

Eisenbahn-Postbureau
Amtliche Bezeichnung für die Bahnpost bei der Dt. Reichspost im 19. Jahrhundert.

Eisnotpost
Notpostdienst von oder nach von Eismassen eingeschlossenen Inseln vor der Meeresküste eines Landes, wobei derartige Sendungen oft am Stempel oder besonderen Vermerken erkennbar sind.

Electric Telegraph Company
Englische Telegraphengesellschaft, die eigene Marken zur Bezahlung der Telegrammgebühren verausgabte.

Elefantenzähnung
Mit gekorbten Elefantenzähnen vorgenommene Perforation der ersten Freimarkenausgabe von Portugiesisch-Indien aus dem Jahre 1871/77, die auf einheimischem, meist sehr zähem Papier gedruckt sind, so dass die Ränder dieser Marken fast stets schlecht erhalten sind und ausgefranst aussehen.

Elfenbeinkopf

engl. ivory heads, Begriff aus der Sammlersprache für die auf alten (englischen) Briefmarken rückseitig durchscheinende Silhouette der abgebildeten Persönlichkeit (Königin Viktoria).

Elfenbeinküste
Die Elfenbeinküste, die sich offiziell République Côte d'Ivoire nennt, ist ein Staat in Westafrika. Sie grenzt an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana und im Süden an den Atlantik. Nationalfeiertag ist der Unabhängigkeitstag am 7. August, an dem die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich gefeiert wird. Hauptstadt: Abidjan
Briefmarkenausgaben seit 1892 (davon viele Inoffizielle)

lexiko54.gif (41189 Byte) Marken von der Elfenbeinküste (Cindarella) 

Elferstreifen
Streifen von einer Markenrolle mit elf Marken. Übliche Schalterbogen weisen meist nicht mehr als zehn Markenreihen auf, so dass die elfte Marke als Nachweis dient, dass es sich tatsächlich um einen Streifen aus einer Markenrolle handelt.

Ellice Islands
Ellice Islands (jetzt Tuvalu) ist eine konstitutionelle Monarchie und Mitglied des Commonwealth of Nations. Tuvalu ist in 9 Inseln gegliedert. Auf deutsch bedeutet Tuvalu "Acht Inseln". Tuvalu liegt im Südwesten des Pazifischen Ozeans, östlich von Papua-Neuguinea und nördlich von Neuseeland. Zu den umliegenden Inseln gehören die Salomonen, Nauru, Kiribati, Tokelau, Samoa, Wallis und Futuna, Fidschi und Vanuatu. Nach der Trennung der Gilbert- & Ellice-Inseln 1976 wurden die Ellice-Inseln in Tuvalu umbenannt und es erscheinen seitdem Marken mit dieser Landesangabe. Weitere Inseln sind: Funafuti, Nanumaga, Nanmea, Niutao, Nui, Nukfetau, Nukulaelae und Vaitup.Briefmarkenausgaben seit 1976



El Salvador
El Salvador (spanisch: der Retter) ist ein Staat in Mittelamerika und grenzt an Guatemala, Honduras sowie an den Pazifik. El Salvador, das in einem Erdbebengebiet liegt, ist das kleinste Land Mittelamerikas mit der gleichzeitig höchsten Bevölkerungsdichte. Hauptstadt: San Salvador
Briefmarkenausgaben seit 1867

Marken aus El Salvador

Emission
Vom lateinischen emittere (herausschicken) abgeleiteter Ausdruck, der in der Philatelie für die Ausgabe von Postwertzeichen durch die autorisierten Herausgeber steht.

Emissionsplan
Plan der Postverwaltung eines Landes mit den für ein Jahr vorgesehenen Ausgabeanlässen und Terminen sowie Umfang der Ausgaben. Die Bekanntgabe erfolgt meist zum Jahresbeginn, wobei es bei unvorhergesehenen Ereignissen durchaus zu Abweichungen kommen kann.

Empfindliche Farben
Bezeichnung für Farben, die leichtlösliche Bestandteile enthalten und weshalb möglichst keine Einwirkung von Wasser, Benzin, Licht etc. auf die Marken erfolgen kann. Man unterscheidet also wasserlösliche, benzin- und lichtempflindliche Farben.

Empfindliches Papier
Papierart, die entsprechend den verwendeten Grundstoffen, dem Grad der Verleimung oder der Art der Oberflächenstruktur gegen äußere Einflüssen sehr empfindlich ist.

EMS
Express Mail Service, Schnellste Brief- und Paketbeförderungsart der Post.

lexiko70.jpg (19407 Byte) EMS-Adressaufkleber (Russland)

Encomendas postais
Aufschrift auf portugiesischen Paketmarken der Ausgaben 1921 und 1936.

Englischer Druck
Bezeichnung für den 1945/46 bei Harrison & Sons in London durchgeführten Offsetdruck der in den damaligen Westzonen verwendeten AM-Post-Marken. Daneben gibt es noch den Amerikanischen Druck und den Braunschweiger Druck.

Entfalzt
Bezeichnung für eine ungebrauchte Marke, die von ihrem Falz befreit wurde.

"Entgelt bezahlt"-Stempel
Dies ist die Inschrift von "Gebühr bezahlt" -Stempeln, vor allem im grenzüberschreitenden Postverkehr, wobei diese Bezeichnung zusammen mit dem Begriff "Gebühr bezahlt" in der jeweiligen Landessprache gebraucht wird.

lexiko34.jpg (6234 Byte)

Moderner "Entgelt bezahlt" - Vermerk 
Der Freimachungsvermerk ist bei der Frankierung großer Stückzahlen die einfachste und zeitgünstigste Variante. Der Vermerk befindet sich in der rechten oberen Ecke einer Sendung (z.B. auf der Briefhülle) und muss mindestens 3,5 x 1,8 cm gross sein.

lexiko18.jpg (58963 Byte)   lexiko19.jpg (26716 Byte) verschiedene Freimachungsvermerke

Entlastet-Stempel
Postalischer Nebenstempel als Hinweis für Rückschrift entsprechend eingeworfener, durch Marken oder Vermerk verrechneter Nachgebühr. Diese ist erforderlich bei Unzustellbarkeit oder Annahmeverweigerung mit Nachgebühr belasteter Sendungen. Die Nachgebühr wird dann auf der Sendung beim Absender nach Rückgabe erhoben.

Entomologie
Die Insektenkunde ist der Zweig der Zoologie, der sich mit den Insekten (Insecta), der artenreichsten Gruppe von Lebewesen, befasst.

Entwertung

Die Entwertung einer Briefmarke bedeutet das Kennzeichen einer gebrauchten Briefmarke durch einen Poststempel oder durch eine andere Entwertungsart um eine erneute Verwendung der Briefmarke zu unterbinden.

Entwertungsstempel
Poststempel, der im üblichen Postbetrieb nicht verwendet wird, sondern nur zur Bogenabstempelung oder zur nachträglichen Entwertung benutzt wird.

Entwurf
in der Philatelie eine künstlerische Vorlage zum Erstellen von Briefmarken, Stempeln oder Belegen.

E.O.
Abkürzung für "ex officio" für Dienstsachen als handschriftlicher Vermerk auf Briefen.

Épaulettes
Philatelistische Bezeichnung für die erste Freimarkenausgabe Belgiens von 1849, die ein Porträt des damaligen Königs Leopold I. zeigt und von dem aus (dem heutigen Kamp-Lintforter Ortsteil) Hoerstgen stammenden Graveur Jacques Wiener entworfen wurde.

E.P.B.
Abkürzung für Eisenbahnpostbüro.

Épreuve de Luxe
Meist auf Spezialpapier abgezogener Probedruck zur Vorlage bzw. als Geschenk an hochgestellte Personen.

ER
Erga Recepisse: gegen Quittung (auf Altbriefe vorkommend)

Erdbebenausgabe
Buchdrucknotausgabe Japans vom 25. Oktober 1923, die ungummiert und geschnitten verausgabt wurde, weil fast alle Markenvorräte in Tokio durch das Erdbeben im September 1923 vernichtet worden waren.

Erga Recepisse
gegen Quittung (auf Altbriefe vorkommend)

Ergänzungsmarke

Früher übliche Bezeichnung für das Bogenfeld des Markenbogens, das nicht mit einem Markenbild versehen, sondern als Anzeige, Leerfeld oder Reklamefeld gestaltet wurde.

lexiko142.jpg (13474 Byte) Ergänzungsmarke (Reklame Honig-Gühler) zur Germania (Deutsches Reich)

Ergänzungswert
Eine nachträglich notwendig gewordene Marke zu einer bereits seit längerer Zeit verwendeten Dauermarkenserie, die meistens nach Portoerhöhungen erforderlich ist. Das Bild entspricht meist denen der bisher verausgabten Wertstufen.

Erhaltungsform
Briefmarken haben normalerweise nur 2 Erhaltungsformen: Benutzt (gestempelt, gebraucht, entwertet) oder unbenutzt (ungebraucht, postfrisch). Darüber hinaus werden Briefmarken auch noch auf Briefumschlägen befindlich gesammelt.

Erinnerungsausgaben
Bezeichnung für Sonderausgaben anlässlich eines Jahrestages aus Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Sport etc.

lexiko143.jpg (7659 Byte) Marke anlässlich der APIMONDIA 1993 (China)

Erinnerungsblatt
Auf einem Erinnerungsblatt findet man neben einer originalen Briefmarke mit Ersttagsstempel auch viele Hintergrundinformation zur Briefmarke.

Erinnerungskarte
andere Bezeichnung für Ausstellungskarte.

Erläuterungsblatt
auch Abhandlung oder Legende. Meist über 4 DIN A4-Seiten sich erstreckende Erläuterung zu einer Briefmarkenausgabe, die vertiefende, interessante Informationen zu dem Ausgabeanlaß enthält.

Erläuterungsblatt zum Bienenforscher und Pfarrer Kneipp (Deutschland-Bund) 

Erinnophilie
Randgebiet der Philatelie, welches sich mit Nicht-postalischen Objekten beschäftigt, wie z.B. Gedenkblättern, Vignetten, Neudrucke, etc.
Oft werden solche Objekte als Ergänzung zur Hauptsammlung gesammelt, sofern sie thematisch passen, es gibt aber auch eigene Vereine, die auf die Erinnophilie spezialisiert sind. Teilweise sind sogar umfangreiche Kataloge vorhanden.

Eritrea 
Eritrea ist ein Staat im östlichen Afrika und grenzt an das Rote Meer, Äthiopien, den Sudan und Dschibuti. Der Jemen liegt nur wenige Kilometer entfernt am gegenüberliegenden Ufer des Roten Meeres. Bevor Eritrea 1889 italienische Kolonie wurde, beherrschten verschiedene Überseemächte das Land. Erst 1941 wurde die Zugehörigkeit zu Italien durch alliierte Streitkräfte beendet. Das Gebiet wurde britisches Protektorat. Nach dem 2. Weltkrieg entschieden die Vereinten Nationen auf eine Föderation mit Äthiopien. Am 24. Mai 1993 wurde nach einer Volksabstimmung die Unabhängigkeit erklärt. Hauptstadt: Asmara
Briefmarkenausgaben seit 1991 (davon viele inoffizielle)

lexiko321.jpg (24982 Byte) Marken aus Eritrea

Erstauflage
Bezeichnung für die erste Auflage, wenn es bei der Gesamtauflage mehrere Teilauflagen gibt.

Erstfalz
Erster Klebefalz, der auf einer postfrischen Marke angebracht wurde.

Erstflug
Philatelistisch bedeutet dies die erstmalige Beförderung von Luftpost auf einer bestimmten Strecke.

lexiko497.jpg (5424 Byte) Erstflugbeleg mit Bienenkorb

Erstflugbrief
Briefsendung, die bei einem Erstflug ordnungsgemäß befördert wurde und mit einem entsprechenden Sonderstempel versehen ist.

lexiko171.jpg (18969 Byte) Erstflugbrief

Erstflugstempel
Sonderstempel für einen Erstflug, der auf einer neu eingerichteten oder mit neuen Flugzeugen bedienten Fluglinie eingesetzt wird.

Ersttag

erster Gültigkeitstag neu verausgabter Briefmarken und Ganzsachen, nicht immer identisch mit dem ersten Verkaufstag, der verschiedentlich früher liegt (z.B. in Österreich und der Schweiz).

Ersttag-Langstempel
bei der "Blumen-Serie" von 1948 eingesetzter Ersttagstempel.

Ersttagsblatt
abgek. ETB. Zum ersten Gültigkeitstag neuer Briefmarken verausgabtes Blatt mit hinzugeklebter Briefmarke, die in der Regel mit einem Sonderstempel gestempelt ist. Die Idee zu österreichischen Ersttagsblättern stammt aus Berlin, wo bis 1959 österreichische ETB's herausgegeben wurden. Rudolf Straußberger startete im Oktober 1960 mit einer Auflage von 1500 Stück. Ab 1963/64 wurden auch Blankoblätter vertrieben. Kombinationen wurden anfänglich nur vom Linzer Briefmarkenhändler Fischerlehner angefertigt, später auch von Rudolf Straußberger selbst (erstmals Weihnachten 1963).

lexiko41.jpg (12930 Byte) Ersttagsblatt "Biene Maja" (Deutschland-Bund)

Ersttagsbrief
meist abgek. FDC genannt (die nach dem dt. Wort naheliegende Abk. ETB gilt für Ersttagsblatt). Ein Ersttagsbrief ist ein Brief, der am Ersttag einer neuen Briefmarke mit dieser versehen und gestempelt ist. Kann auch echt gelaufen sein.

lexiko42.jpg (18395 Byte) Erststagsbrief zur APIMONDIA 2005 (Irland)

Ersttagsbriefumschlag
Amtlich oder privat herausgegebener Briefumschlag, auf dem durch Bild oder Inschrift auf den Ausgabeanlaß einer Markenedition hingewiesen wird. Philatelistisch muss ein derartiger Brief mit den Briefmarken, für die der Umschlag erschienen ist, freigemacht und an deren Erscheinungstag abgestempelt sein.

lexiko145.jpg (12480 Byte)  Ersttagsbriefumschlag (Rumänien)

Ersttagssonderstempel
offizieller Poststempel, der am ersten Gültigkeitstag einer neuen Briefmarke von bestimmten Postämtern anstatt dem OT-Stempel auf dem Kuvert abgeschlagen wird. In Deutschland und bei der UNO üblich; Am 14. Mai 1948 wurde auch in Österreich ein Ersttagssonderstempel verwendet. Mit dem Beginn der Trachtenserie am 1. Juni 1948 wurde in Österreich der Ersttagstempel eingeführt.

Ersttagstempel
auch Ersttags-Zusatzstempel, offizieller Poststempel, der am ersten Gültigkeitstag einer neuen Briefmarke von bestimmten Postämtern zusätzlich zum OT-Stempel oder einem Sonderstempel auf dem Kuvert abgeschlagen wird. In Österreich seit dem 1. Juni 1948 (damals noch achteckig) im Einsatz; in Deutschland und bei der UNO wird ein Ersttagssonderstempel verwendet.

lexiko144.jpg (13992 Byte) Ersttagsstempel (Zypern)

Ersttags-Zusatzstempel
andere Bezeichnung für den Ersttagstempel

Escuelas-Marken
Steuermarken von Venezuela zugunsten des Baus von Grundschulen, die 1871/95 auch als Freimarken geduldet und ab 1878 infolge Freimarkenmangels allgemein postalisch verwendet wurden.

Espresso
Italienisch für Eilsendung

Espana
Eigenname von Spanien.

Espresso urgente
Inschrift auf der italienischen Eilmarke von 1917.

Esrom-Stempel
Dänischer Dreiringstempel der Briefsammelstellen in Landorten mit abgekürztem Ortsnamen(1860-1917) und der Briefsammelstellen in Kopenhagen (1883-1939). Der Name stammt von der Briefsammelstelle in Esrom.

Essad-Post
Während des 1. Weltkriegs in Mittelalbanien 1915/16 errichtete Privatpot des albanischen Feudalherrn Essad Pascha Toptani.

Essay
Entwurf einer Marke für die Post. Von der Post nicht angenommene, aber in den Handel gelangte Probedrucke, werden Essays genannt.

lexiko256.jpg (36923 Byte) Essay

ESt
Abk.f. Ersttagsstempel

ESSt
Abkürzung für Ersttagssonderstempel.

Estafette
Besondere Art der Postbeförderung eiliger Sendungen durch berittene Boten, die unterwegs abgelöst wurden bzw. in Relaisstationen die Pferde wechseln konnten. Estafetten gab es bei der Dt. Reichspost noch bis Ende des 19. Jahrhunderts.

Estland
Estland ist ein Staat in Nordeuropa und Mitglied der Europäischen Union. Das Land grenzt an Lettland, Russland sowie an die Ostsee. Über den Finnischen Meerbusen hinweg bestehen enge Beziehungen zu Finnland. Hauptstadt: Tallin. Auf den Briefmarken findet man "Estonia", "Esthonìe" oder "Eesti" als Länderbezeichnung.
Briefmarkenausgaben von 1918 bis 1940 und wieder seit 1991

lexiko146.jpg (19193 Byte) Marke aus Estland

E.T.A.
Abkürzung für "Empressa de Tramsportes Aeros"; brasilianische Luftfahrtgesellschaft, die auch eigene Briefmarken verausgabte.

ETB

Siehe Ersttagsblatt.

Etzdorfer Oblaten
Lokale Gebührenzettel der Poststelle Etzdorf bei Roßwein von 1948, wobei es sich um Klebezettel mit eingekerbtem Rand und dem Ortsnamen als schmalen Rechteckstempel handelte.

Europa
Bezeichnung für die geografisch zum Kontinent in Katalogen erfaßten Länder und Sammelgebiete.

Europamarken
Bezeichnung für die seit 1956 jährlich verausgabten Marken der europäischen Staaten. Zunächst waren die Marken bildgleich, heute sind sie unterschiedlich, da nur noch das Thema vorgegeben wird.

lexiko147.jpg (10180 Byte) Europamarken (Montenegro)

Ewenken
Die Ewenken (auch: Evenki; alte Bezeichnung: Tungusen) sind ein aus zahlreichen regionalen Gruppen und Clans bestehendes indigenes Volk. Ewenkische Gruppen leben über ein Gebiet verstreut, das größer ist als Europa. Außer in der Mehrheit der Regionen Sibiriens gibt es Ewenken in der Mongolei und in der Volksrepublik China (Rentier-Ewenken, Solonen, Oroqen).
Immer wieder erscheinen illegale Ausgaben, hergestellt von "geschäftstüchtigen" Agenturen weltweit. Diese Ausgaben werden von den staatlichen Stellen im Land selbst nicht als Postwertzeichen anerkannt, gehören somit zu den Cinderellas und werden aus eben diesen Grund in den offiziellen Katalogen nicht gelistet.

marken8.jpg (33367 Byte) Marke der Ewenken     


Exax
Alexander, österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren 1896 in Mürzzuschlag. Ihm sind u.a. die Dauermarken "100 Jahre österr. Eisenbahn" von 1937 (ANK 646/648) zu verdanken.

Exilausgabe
Ausgabe von Postwertzeichen durch eine dazu befugte Regierung, die infolge kriegerischer Verwicklungen das Land verlassen mußte. Derartige Ausgaben gibt es z. B. von den Niederlanden und Norwegen.

Ex officio
Bezeichnung auf Briefen des 18./19. Jahrhundert für die Gebührenfreiheit.

Expeditionsstempel
Bezeichnung für Nebenstempel von Expeditionen.

Exponat
Bezeichnung für ein Ausstellungsstück, wobei es sich in der Philatelie um eine selbstgestaltete und ausstellungsreife Sammlung philatelistischen Materials handelt.

Exprès
Französische Bezeichnung für Eilsendung, die sich auch als Inschrift auf derartigen Marken französischsprachiger Länder findet.

Exprès-Marken
Marken für die Eilbotenbeförderung, die als Zusatzfrankatur verwendet werden. In den USA haben diese Marken den Aufdruck "Special Delivery".

Expressbote
Bei der Dt. Reichspost im 19. Jahrhundert übliche Bezeichnung für Eilbote.

Exterior
Inschrift von Briefmarken, die für den Auslandsverkehr bestimmt sind. Diese kommt in verschiedenen spanisch sprechenden Ländern Amerikas vor.

Extragotik
Von der Dt. Reichsdruckerei 1905 entwickelte gotische Schrift, die nur zur Herstellung von Aufdruckformen für Freimarkenausgaben der damaligen deutschen Auslandspostämter (China, Marokko, Türkei) 1905 bis 1913 verwendet worden ist.

Extrapost
Vom Posthalter auf besonderes Verlangen durchgeführte Personen- oder Güterbeförderung auf der üblichen Postroute.

Extra Rápidot
Inschrift "Besonders schnell" auf Eilmarken von spanisch sprechenden Ländern (z. B. Kolumbien). 

 

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Letzte Änderung am 23. Januar 2009

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