Api-Phila - Lexikon
Buchstabe "I"

IAA
Abkürzung für "Internationales Arbeitsamt". Aufdruck auf Marken des Deutschen Reiches (Michel-Nr. 407-409).

IAPC
Internationaler Aero-Philatelisten-Club "Otto Liliental"

IBASA
Bezeichnung für die Sondermarke des Saarlandes zum "Tag der Briefmarke" 1950 anlässlich der Internationalen Briefmarkenausstellung in Saarbrücken mit einer Auflage von 124.000 Stück.

Identifikationsmarken
Bezeichnung für an Postämter gelieferte Vergleichstücke, die zur Feststellung der Gültigkeit von verwendeten Freimarken auf Poststücken dienten.

IEIA
Westdeutsche Flugpostzulassungs-Marke, die im Mai 1948 herausgegeben wurde. Die Inschrift "Par Avion Deutsche Luftpost" wurde den deutschen Exportfirmen von der "International Export-Import-Association" (IEIA) zugeteilt. Zwischen Mai und Oktober 1948 durfte keine Briefpost mit der Luftpost befördert werden, die nicht diese Marke trug.

IFA
Internationale Flugpostausstellung.

IFS
Siehe Internationale Frachtstation.

IFSDA
international federation of stamp dealers' associations. Internationaler Dachverband der nationalen Briefmarkenhändlervereinigungen.

ILAG
Abk. für  (Internierungslager)

IMABA-Block
Seltener, in Bogen zu 16 Stück hergestellter und nummerierter Sonderblock der Schweiz anlässlich der Internationalen Briefmarkenausstellung 1948 in Basel mit einer Auflage von 202.240 Stück.

IMOS
Internationale Motivgruppen Olympiaden und Sport

indirekter Hochdruck
siehe Letterset

Imprimé
Französische Bezeichnung für Drucksache zur Kennzeichnung bzw. Aufdruck auf zu Zeitungsmarken umgewandelte Freimarken der Türkei von 1879/94 und des Iran 1908/09.

Imprimé
Bezeichnung für Steuermarken in spanisch sprechenden Ländern.

Indien
Indien ist ein Staat in Südasien, der den größten Teil des indischen Subkontinents umfasst. Der Himalaya bildet die natürliche Nordgrenze Indiens, im Süden umschließt der Indische Ozean das Staatsgebiet. Indien grenzt an Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesch. Europäische Mächte, zunächst Portugal, begannen ab 1505 kleinere Küstenstützpunkte zu erobern. 
Von 1756 an unterwarf die britische Ostindien-Kompanie (British East India Company) von ihren Hafenstützpunkten Kalkutta, Madras und Bombay aus weite Teile Indiens. Der vorher bestehende Einfluss der europäischen Kolonialmächte Portugal, Niederlande und Frankreich wurde von ihr weitgehend beseitigt. Der gewaltfreie Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft, vor allem unter Mahatma Gandhi, führte 1947 zur Unabhängigkeit. Hauptstadt: Neu Delhi
Briefmarkenausgaben seit 1852

lexiko340.jpg (8278 Byte)
Marke aus Israel

Indonesien
 
Die Republik Indonesien wurde am 17. August 1945 proklamiert und am 27. Dezember 1949 unabhängig. Der Name Indonesien setzt sich aus dem lateinischen Wort indus für Indien und dem griechischen Wort nesos für Insel zusammen. Hauptstadt: Djakarta
Briefmarkenausgaben seit 1948

lexiko341.jpg (11741 Byte)
Marke aus Indonesien

Inflation
Philatelistisch gesehen meint dies die Emission von Marken über meist sehr rasch empor schnellende Werte, teils durch Überdruck des neuen Wertes, teils durch Auflage neuer Marken mit neuen Frankaturwerten. Die Postwertzeichen passen sich dabei der allgemeinen inflatorischen Wirtschafts- und Finanzlage eines Landes an.

lexiko200.jpg (28643 Byte) Inflationsbrief aus Zaire - die Vorderseite schaut genauso aus

Inflationsbriefmarken
Wie die Währung eines Landes zerfällt, so lässt sich dies auch an den Portostufen der Briefmarken zu dieser Zeit ablesen. In Deutschland steht der Begriff insbesondere für die Marken des Deutschen Reiches nach dem 1. Weltkrieg, die nach der Weltwirtschaftskrise und der anschließenden Inflation in Deutschland verausgabt wurden.

Inflationsnotmaßnahmen
Philatelistische Bezeichnung für postalische Maßnahmen zur Zeit der deutschen Hochinflation im August/November 1923. Damals schritt die Geldentwertung so schnell voran, dass die Deutsche Reichspost die Gebührensätze in kurzen Abständen wiederholt erhöhen musste und die Reichsdruckerei den Bedarf an Postwertzeichen nicht so schnell drucken konnte. So wurden von den 11 Oberpostdirektionen Aufdrucke hergestellt bzw. es kam zur Barverrechnung mit handschriftlichen Vermerken.

Infobrief
Ein Service der Deutschen Post AG. Bei der Versandform Infobrief oder Infopost dürfen - im Gegensatz zu einem Brief - bei einem Mailing außer der Adresse maximal 10 Datenfelder voneinander unterscheiden. Infobrief und Infopost wurden früher als Drucksache bezeichnet.

lexiko25.jpg (174916 Byte) Infobrief mit Honigwerbung

Infopost
siehe Infobrief

lexiko26.jpg (12952 Byte) Infopost-Logo der Post AG

Inguschetien I
nguschetien ist eine sehr kleine Republik  und liegt im nördlichen Kaukasusvorland zwischen Nordossetien im Westen und der Unruheregion Tschetschenien im Osten. Die Marken dieses Landes werden von der -> UPU nicht anerkannt und gehören somit zu den -> Cinderellas. 

Initiale
Zierbuchstabe bei Kapitalanfängen, der besonders gestaltet, verziert oder mit schmückenden Ornamenten versehen ist. Bei der Schriftgestaltung von Postwertzeichen wurde er als Motiv z. B. in Belgien 1940 bei der Sonderausgabe für die Abteien Orval und Averbode oder in den USA 1960/61 bei den Credo-Marken verwendet.

lexiko178.jpg (25011 Byte) Marke mit Initialen (Belgien)

Inlandspost
Postalischer Begriff für Postsendungen nach Bestimmungsorten innerhalb des Staatsgebietes. Verschiedene Länder gaben Postwertzeichen heraus, die ausschließlich nur im Inland verwendet werden durften (z. B. Hannover 1950/55, Plön 1860/65, Malta 1969/81, Türkei 1876/1914).

Inlandsverkehr
Bezeichnung für die Gesamtheit des Postverkehrs innerhalb eines Landes oder Territoriums, der von einheitlichen Postverwaltungen über eigene Postdienststellen unter Inanspruchnahme verschiedene Verkehrsmittel abgewickelt wird.

Innendienstbriefmarken
Briefmarken für den inneren deutschen Postdienst. Bekannte Beispiele sind z. B. Norddt. Postbezirk 10 und 30 Groschen und Danzig 60 Pf blau, 1 M rot und 2 M blau.

Innenkreisbogenstempel
Besondere Form des Einkreisstempels, der innen statt einer vollständigen Kreislinie nur oben und unten je ein Kreisbogenstück aufweist.

Inselpost
Aufdruck in versch. Typen auf deutschen Zulassungsmarken. Im Herbst 1944 waren aufgrund der Kapitulation Rumäniens und Bulgariens und der gescheiterten Räumung des Dodekanes und Kreta diese Inseln nur mehr durch die Luft erreichbar. Durch den nur beschränkt zur Verfügung stehenden Laderaum der Transportmaschinen konnte natürlich nicht jeder Soldat schreiben so viel er wollte. Von der zuständigen Dienststelle erhielt jeder Soldat 8 Marken pro Monat. 4 für die Briefe in die Heimat und 4 für die Antworten.

Inselzähnung
die bei Sondermarken übliche Zähnungsart einer oder mehrerer Einzelmarken, die in der Mitte des Blocks freistehend inmitten einer sich auf das Markenmotiv beziehenden Zeichnung plaziert sind.

Insinuationsdokument
Die Sächsiche Post hatte hier ein eigenes verfahren; später umbenannt in Zustellungsurkunde

Inskription
Bei Briefen der Vormarkenzeit den Text einleitende Grußformel.

Instruktionsmarken
Steuermarken von Venezuela mit Inschrift INSTRUCCION zugunsten eines Fonds zur Finanzierung des unentgeltlichen Grundschulunterrichtes. 1893/95 wurden diese Marken in Folge Markenmangels auch an Stelle regulärer Freimarken postalisch verwendet, ab 1895 wieder nur als Steuermarken zugelassen, aber bis 1912 postalisch noch geduldet.

Instruktionszettel
Bogenverschlußzettel in Bayern und Hamburg 1851/70 zur Kennzeichnung des Tascheninhaltes, wobei ein Abdruck der betreffenden Marke vom Originaldruckstock in schwarzer Farbe auf gefärbtem Papier abgebildet war. Hierbei handelt es sich zwar nicht um ein Postwertzeichen, ist aber von Spezialsammlern sehr gesucht.

Integrals
Bezeichnung für Briefmarken der USA mit Vorsausentwertung, die zur Verhinderung einer Wiederverwendung mit Monat, Jahr und Abkürzung der verwendenden Firma versehen werden müssen.

Intellektuellensatz
Sonderausgabe mit Zuschlag "Internationales Hilfswerk für Geistesarbeiter" von Luxemburg aus dem Jahre 1935. Der Zuschlagserlös diente zur Unterstützung aus Nazi-Deutschland emigrierter Intellektueller.

Interessenten-Sonderpostamt
Sonderpostamt, bei dem mit einem Sonderpoststempel nur Briefmarken entwertet werden, die auf vom Antragsteller aufgelegten und auf eigene Rechnung verkauften Drucksorten (Briefumschläge, Karten u. dgl.) angebracht sind.

INTERMESS
Abkürzung für die "Internationale Briefmarkenschau der Messestädte".

INTERMESS-Blocks
Sonderblocks anlässlich der "Internationalen Briefmarkenausstellungen der Messestädte"; 1961 in Poznan (1 Block) und 1965 in Leipzig (2 Blocks).

INTERMESS-Komitee
Von philatelistischen Organisationen verschiedener Messestädte gebildete ständige internationale Kommission zur Vorbereitung und Durchführung der "Internationalen Briefmarkenausstellungen der Messestädte" und zur Förderung der Beziehungen zwischen den Philatelisten dieser Städte 1960 in Leipzig gegründetes Komitee.

Internationale Frachtstation
(IFS) Postzentrum, über welches das Postaufkommen mit dem Ausland von und nach Deutschland auf dem Landweg geleitet wird.

Internationale Seepoststation
(ISPS) Postzentrum, über welches das Postaufkommen mit dem Ausland von und nach Deutschland auf dem Seeweg geleitet wird. Gegenwärtig gibt es eine Internationale Seepoststation in Hamburg.

Internationaler Antwortschein
(IAS) seit 1906 durch den Weltpostverein geschaffene Möglichkeit zur Vorauszahlung des Rückportos seitens des Absenders durch Beilage eines solchen Scheins im Brief an den Empfänger. Der Schein wird von jedem Postamt der dem Weltpostverein angeschlossenen Länder gegen Marken im Wert des dort gültigen Portos für einen einfachen Auslandsbrief umgetauscht.

lexiko14.jpg (75065 Byte) Internationaler Antwortschein mit Bienenkorb im Motiv

Internationaler Api-Philatelistenkreis deutschsprachiger Imker
Internationaler Club (aus Deutschland) von Bienenmarken-Sammlern, Ansprechpartner Karl Schottenhammer 

Internationaler Fernmeldeverein
Spezialorganisation der UNO, die seit 1947 auf dem Gebiet des Fernmeldevereins (Union Internationale des Télécommunications), International Telecommunication Union) mit Sitz in Genf tätig ist. Ziel ist es, durch Zusammenarbeit die Einrichtungen des Fernmeldewesens zu verbessern, zu erhalten, zu erweitern sowie technische Anlagen zu entwickeln.

Internationaler Philatelisten-Dienst
(IPD) 1937 auf der PEXIP gegründete Vereinigung zum Zwecke der Förderung der Philatelie und zur Pflege der Postwertzeichenkunde auf breitester internationaler Basis.

Internationaler Philatelisten-Verband
Die "Féderation Internationale de Philatélie" (FIP) wurde als internationale Dachorganisation philatelistischer Landesverbände im jahre 1926 mit Sitz in Paris gegründet. Zu ihren Aufgaben gehören die Förderung der Philatelie in allen ihren Spezialgebieten, freundschaftliche Beziehungen und enge Zusammenarbeit zwischen Philatelisten in aller Welt zu fördern, Reglements für verschiedene Tätigkeitsbereiche der Philatelie aufzustellen, Verbindungen zu Postverwaltungen, nationalen und internationalen Organisationen herzustellen, die an philatelistischen Fragen interessiert sind und von den Mitgliedsverbänden organisierte Veranstaltungen zu unterstützen. Oberstes Organ ist der jährlich einmal stattfinden Kongress Leitendes Organ sind ein fünfköpfiger Exekutivausschuß unter Leitung eines Präsidenten sowie ein bis zu zwölfköpfiger Organisationsausschuß für die regelmäßig Arbeit der FIP. Außerdem gibt es spezielle Kommissionen für Ländersammlungen, Thematik, Jugendphilatelie, Ganzsachen, Aerophilatelie, Vorphilatelie und philatelistische Literatur.

Internationales Postrecht
Völkerrechtliche Normen, die in multilateralen oder bilateralen Abkommen die Zusammenarbeit zwischen Postverwaltungen im grenzüberschreitenden Postverkehr regeln. Die Verkehrsleistungen richten sich nach den Bestimmungen des Weltpostvertrages.

Internationales Postzentrum

(IPZ) am Frankfurter Rhein-Main-Flughafen gelegenes Postzentrum, welches fast sämtliche Luftpostbriefe und -Pakete von und nach Deutschland befördert.

Internet-Briefmarke
Service der Post-AG ab August 2008. Unter www.internetmarke.de können die Kunden ab sofort aus mehr als 100 verschiedenen Motiven wählen und diese für ihre nationalen und internationalen Brief- und Warensendungen verwenden. Bis die fertige Briefmarke auf dem Schreibtisch liegt, sind nur drei Schritte nötig: Anzahl, Wert und Bild auswählen, die gewünschte Bezahlart anklicken und die Marke ausdrucken.

aktuel24.jpg (35284 Byte)  Screen-shoot der Post-AG

Internet-Freimachung
s. Internet-Briefmarke

Interniertenmarken
Portofreiheitsmarken neutraler Länder für Kriegsinternierte (z. B. Schweiz 1871 für internierte französische Soldaten, Niederlande 1914 für internierte belgische Soldaten, Frankreich 1939 für republikanische spanische Flüchtlinge).

Interniertenpost
An Insassen von Interniertenlagern und von diesen an ihre Angehörigen gerichtete Post, die im allgemeinen gebührenfrei ist.

Intitulation
Bei Briefen der Vormarkenzeit in der Innenadresse mit allen Titeln versehene Angabe des Absenders.

Investmentmarken
Sammelbezeichnung für Marken, die nur als Kapitalanlage mit Zielsetzung auf einen späteren Veräußerungsgewinn erworben werden.

IPD
Abkürzung für Internationaler Philatelisten-Dienst.

I.P.O.
Abkürzung für "Imperial Post Office" (kaiserliches Postamt) in Rechteckstempeln verschiedener chinesischer Postämter in der Zeit von 1895 bis 1904, mit denen auf Auslandssendungen die Freimarken der Postverwaltungen Hongkongs und frz. und dt. Postanstalten, die vertragsgemäß Auslandspost beförderten, vorentwertet wurden, um eine mißbräuchlichen Wiederverwendung zu verhindern.

IPOSTA
Abkürzung für Internationale Postwertzeichen-Ausstellung in Berlin im September 1940.

IPZ
Abkürzung für Internationales Postzentrum.

Irak
Der Irak liegt im westlichen Asien, nördlich der Arabischen Halbinsel und wird derzeit noch zu den Maschrek-Staaten gerechnet. Der Irak grenzt an Kuwait, Saudi-Arabien, Jordanien, Syrien, die Türkei, Iran und den Persischen Golf. Der Staat kann sich mit der Rückgabe der Souveränität am 28. Juni 2004 wieder selbst verwalten, doch bestehen noch Einschränkungen. Hauptstadt: Bagdad
Briefmarkenausgaben seit 1917

Marke aus Irak

Irak - Kurdengebiete
Die Kurdische Autonome Region, die auf kurdisch Basûrê Kurdistanê (Südkurdistan) genannt wird, ist eine Region im Nordirak. Sie wurde 1970 eingerichtet. Bis heute ist diese Region de facto unabhängig. Sie hat ihren eigenen Dinar als Währung, eine Flagge, eine Verfassung und eine Nationalhymne.
Die Marken dieses Landes werden von der -> UPU nicht anerkannt und gehören somit zu den -> Cinderellas. 

Iran
Der heutige Staat Iran befindet sich auf dem Gebiet, das man im deutschen Sprachgebrauch lange als Persien bezeichnet hat. Die geografische Lage zwischen dem Kaukasus im Norden, der Arabischen Halbinsel im Süden, Indien und China im Osten und Mesopotamien und Syrien im Westen ließen das Land zum Schauplatz einer wechselvollen Geschichte werden. Von 1980 bis 1988 befand sich das Land in einem Krieg (erster Golfkrieg), nachdem der Irak das Land angegriffen hatte. Die anhaltende internationale Isolation Irans lockerte sich erst Ende der 1990er. Hauptstadt: Teheran
Briefmarkenausgaben von 1868 bis 1935 Postes Persanes seitdem IRAN

Marke aus Iran

Irland
Irland ist ein Inselstaat auf der gleichnamigen Insel Irland. der nordöstliche Teil der Insel (Nordirland) gehört zum Vereinigten Königreich Großbritannien. Irland ist Mitglied der Europäischen Union. Auf den Briefmarken findet man Irlande oder EIRE als Landesbezeichnung. Hauptstadt: Dublin
Briefmarkenausgaben seit 1922


lexiko179.jpg (15370 Byte) Marke aus Irland

I. R. Official
Abkürzung für "Inland-Revenue Official". Aufdruck auf englischen Inlands-Dienstmarken. Die Michel-Nr. 59 aus 1902/04 zählt zu den teuersten Marken Europas.

Irrläufer
Postsendung, die durch Mängel in der Anschrift einem falschen Empfänger zugestellt oder in ein falsches Fach eingelegt wurde.

Irrtümer auf Briefmarken
Irrtümer auf Briefmarken fassen Fehler zusammen, die während des Designs der Briefmarkenausgabe zustandekommen. Die Fehler sind dabei im Unwissen des Designers und/oder der Genehmigungsbehörden in Bezug auf das Thema oder im einfachen Übersehen des Fehlers begründet.

lexiwko1.jpg (16140 Byte)
Anlässlich der Winterolympiade 1984 in Sarajevo verausgabte Guinea-Bissau eine Ausgabe, die die Nationalflaggen und Namen der Städte der bisherigen Winterolympiaden darstellt. Eine der Marken zeigt 1932 Lake Placid und 1936 Garmisch-Partenkirchen. Wie bekannt, war im Jahr 1936 eine andere als die Fahne der Weimarer Republik bzw. der Bundesrepublik Nationalflagge des Dritten Reiches

Island
Die Republik Island ist mit einer Fläche von etwa 103.000 km² nach dem Vereinigten Königreich der zweitgrößte Inselstaat Europas und die größte Vulkaninsel der Welt. Sie liegt im Nordatlantik, knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Hauptstadt: Reykjavik
Briefmarkenausgaben seit 1873.  Auf den Briefmarken findet man "Iceland" oder "Islande" als Landesbezeichnung.

lexiko180.jpg (11262 Byte) Marke aus Island

Isle of Man
Die Isle of Man ist eine Insel in der Irischen See. Sie ist weder Teil des Vereinigten Königreichs noch eine Kronkolonie, sondern als autonomer Kronbesitz (engl. crown dependency) direkt der britischen Krone unterstellt. Die Isle of Man ist bekannt als Steueroase und Sitz von Offshorefirmen. Seit 1973 besitzt Man die Posthoheit und bringt eigene Marken heraus. Die Motiv sind in der Regel sehr ansprechend gestaltet. 
Briefmarkenausgaben seit 1958

lexiko330.jpg (10003 Byte) Marke aus Isle of Man

ISPS
Abkürzung für Internationale Seepoststation.

Israel
Israel ist ein Staat im Nahen Osten, der an Syrien, den Libanon, Ägypten, Jordanien und an die staatenlosen israelisch besetzten Gebiete und palästinensischen Autonomiegebiete grenzt. Hauptstadt: Jerusalem
Briefmarkenausgaben seit 1948


lexiko344.jpg (15920 Byte) Marke aus Israel

Italien
Italien ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Italiens Hauptstadt ist Rom. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba. Hauptstadt: Rom
Briefmarkenausgaben seit 1861.  Auf den Briefmarken findet man "Italy", "Italie" oder "Italia" als Landesbezeichnung.

Marke aus Italien

Italienisch-Libyen
Das Gebiet des heutigen Libyens, bestehend aus den Gebieten Tripolitanien, Cyreneica und Fezzan, gehörte bis 1911 zum Osmanischen (Türkischen) Reich. In der Folgezeit war es italienische Kolonie. Im 2. Weltkrieg besetzten britische und französische Truppen Italienisch Lybien. Eigene Briefmarken erschienen von 1912 bis 1941. 1951 wurde Libyen unabhängiges Königereich.1969 stürzte Oberst Muammar al-Ghaddafi den König und herrscht seitdem als Staatschef über das Land.

lexiko345.jpg (20636 Byte) Marke aus Italienisch-Libyen

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Letzte Änderung am 23. Januar 2009

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