FRANKEN: Nicht bayrisch - nur bayerisch besetzt ...


Burg Egloffstein
Gemeinde Egloffstein, Landkreis Forchheim

Burg Egloffstein ist eine ehemalige hochmittelalterliche Adelsburg, die unmittelbar westlich des gleichnamigen Ortes Egloffstein. Die Höhenburg kann gegen Eintrittsgebühr besichtigt werden. Leider haben wir es aus zeitlichen Gründen nicht geschafft, diese Burg zu besichtigen. Das werden wir beim nächsten Besuch in dieser Gegend nachholen.

Die Herren von Egloffstein sind urkundlich seit 1180 nachweisbar. Die Burg selbst wurde zwar erst 1358 erwähnt, als Albrecht II. von Egloffstein mit seinen Brüdern dort eine Kaplanei stiftete, dürfte aber wesentlich älter sein. Die Herren von Egloffstein besaßen die Burg zunächst als freies Eigen. Während einer Fehde mit dem Bischof von Bamberg zog sich 1372 Götz von Egloffstein nach der Zerstörung seiner Burg Leienfels auf die Stammburg Egloffstein zurück. Damit diese nicht durch den Bischof von Bamberg belagert wurde, schloss man Götz von Egloffstein 1374 vom Familienverband aus.

1376 zwang der Bamberger Bischof Lamprecht von Brunn (1374–1398) Seybot II. von Egloffstein, dem Bamberger Hochstift das Öffnungsrecht für den größten Teil der Burg einzuräumen. Im Ersten Markgrafenkrieg 1449/50 wurde die Burg durch Truppen des Markgrafen Albrecht Achilles am 8. April 1450 erfolglos angegriffen und dabei aber schwer beschädigt. Von 1482 bis 1493 wurde die Burg erheblich umgebaut.

Von der einstigen Burganlage ist noch die Haupt- oder Oberburg vorhanden. Sie besteht hauptsächlich aus der Alten Kemenate und der Langen Kemenate. In der Alten Kemenate dürften die ältesten Bauteile der Burg, die vielleicht aus dem 12. Jahrhundert stammen, enthalten sein. Die Pfarrkirche St. Bartholomäus wurde 1750 anstelle der Burgkapelle

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