FRANKEN: Nicht bayrisch - nur bayerisch besetzt ...


Burg Rothenburg
Gemeinde Rothenburg ob der Tauber, Landkreis Ansbach

Die Ursprünge der Stadt Rothenburg gehen auf eine Burg oberhalb der Tauber zurück, die um das Jahr 970 errichtet wurde und sich im Besitz der Grafen von Comburg-Rothenburg befand. 1108 starb das Adelsgeschlecht aus. Das letzte Mitglied, Graf Heinrich von Rothenburg, vermachte die Burg dem Kloster Comburg bei Schwäbisch Hall. 1116 gelangte sie in den Besitz der Hohenstaufen. Kaiser Heinrich V. gab sie als Lehen an seinen Neffen, Herzog Konrad von Schwaben, der 1137 als Konrad III. deutscher König wurde. Er hielt Hof in Rothenburg, erweiterte 1142 die Grafenburg durch die so genannte "vordere Burg" und ernannte die Anlage zu einer Reichsburg. 

Die Siedlung östlich des Burgtores entwickelte sich langsam zur Stadt. 1356 wurde die Burg durch ein Erdbeben zerstört. Als sich herausstellte, dass ein Wiederaufbau der eingestürzten Burg nicht möglich ist, erlaubte Kaiser Karl IV. den Rothenburger Bürgern, die Steine zum Bau städtischer Gebäude zu verwenden. Lediglich die Blasiuskapelle, auch das „Hohe Haus der Herzöge“ genannt, wurde zwischen 1383 und 1390 auf dem ehemaligen Burggelände wieder aufgebaut. Sie dient heute als Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Von der Burg selbst sind nur noch das Burgtor aus dem 12. Jahrhundert, der älteste und zugleich höchste Torturm der Stadt sowie der idyllische Burggarten erhalten. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Stadtsilhouette und das Taubertal.

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