Boosenburg
Gemeinde Rüdesheim, Rheingau-Taunus-Kreis

Der zweifach abgestufte, sehr hohe Bergfried wurde von einem würfelförmigen Baukörper umgeben, in dem der Zugang lag. Gesichert wurden die Gebäude durch eine Ringmauer und einem neun Meter breiten Graben. Im späten Mittelalter wurden zusätzliche Wohngebäude errichtet. 

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Die Burg ist vermutlich im 12. Jahrhundert als Sitz der Ritter Fuchs von Rüdesheim errichtet worden. 1407 wurde die Burg an die Brömser von Rüdesheim vererbt und war dann von 1474 bis 1830 im Besitz der Boos von Waldeck. 1830 an die Grafen von Schönborn-Wiesntheid übergegangen, ließen diese 1838 alle Gebäude bis auf den Turm abreißen. Der Turm wurde erhöht und mit neugotischen Zinnen versehen. Nach 1860 ließ der neue Burgherr - der Weinhändler Baptist Sturm - den Graben zum Weinkeller überwölben. Seine Witwe ließ nach Entwürfen des Architekten Franz Schädel 1872 eine neugotische Villa errichten. Seit 1938 ist die Burg im Besitz der Weinkellerei Carl Jung.

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