Dillenburg
Gemeinde Dillenburg, Lahn-Dill-Kreis

Vom Dillenburger Schloss, das um 1130 erbaut und 1760 im Siebenjährigen Krieg zerstört wurde, stehen außer dem alten Stockhaus (ehemaliges Gefängnis) nur noch Ruinen.

Das heutige Wahrzeichen Dillenburgs, der Wilhelmsturm, wurde in den Jahren 1872-1875 auf dem historischen Schloßberg errichtet. Heute befindet sich im Inneren des Turmes das Oranien-Nassauische Museum mit vielen Ausstellungsstücken und Dokumenten zur Geschichte Wilhelms I., der 1533 im Dillenburger Schloss geboren wurde.

Der ganze Schloßberg ist hohl wie ein Schweizer Käse. Die Dillenburger Kasematten gehörten mit zu den größten Verteidigungsanlagen West-Europas aus der frühen Neuzeit (15./16. Jahrhundert). Mit Bollwerken, Kasematten und Wehrgängen wurde ein Verteidigungssystem geschaffen, das die „Dillenburg“ uneinnehmbar machte.

Im Siebenjährigen Krieg im Jahre 1760, haben französische Truppen das Schloss in Brand geschossen. Nach Friedensschluss (1763) sind auf Anraten der nassauischen Landesregierung die oberirdischen Anlagen geschleift (abgetragen) worden. Die Verteidigungsanlagen wurden aus Angst vor einer erneuten Belagerung zum Teil gesprengt oder mit Schutt und Erde aufgefüllt.

Teile der unterirdischen Anlage können besichtigt werden - aber dazu hatten wir leider keine Zeit :-( .

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