Wappen der Gemeinde Eppstein


Eppstein
Stadt Eppstein, Main-Taunus-Kreis

Die Burg unseres Lehensherren Gerhard von Eppstein

Die Burg Eppstein ist eine Burgruine über der hessischen Stadt Eppstein im Main-Taunus-Kreis. Auf dem Felssporn eines Bergrückens errichtet und durch einen Halsgraben vom Bergrücken getrennt, stellt sie eine typische Spornburg dar. Sie war die Hauptresidenz der Herren von Eppstein, die sich nach ihrer Stammburg nannten.

Bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts hatte sich am Fuße der Burg eine Siedlung gebildet, die 1318 die Stadtrechte verliehen bekam. Aus ihr erwuchs die heutige Stadt Eppstein.

Die jüngst durchgeführten bauarchäologischen Untersuchungen im Umfeld des Palas belegen das 10. Jahrhundert als Gründungszeit der Burg. Sie wurde als Reichsburg zur Grenzsicherung erbaut und 1122 erstmals urkundlich erwähnt. Nur zwei Jahre nach ihrer Erstnennung schenkte Kaiser Heinrich V. eine Hälfte dem Erzstift Mainz, das kurze Zeit später auch die andere Hälfte in seinen Besitz bringen konnte.

Ende des 12. Jahrhunderts kam die Burg als Lehen an die Herren von Hainhausen. Diese nannten sich fortan nach ihrem neuen Wohnsitz Herren von Eppstein und machten die Anlage zum Mittelpunkt ihres Territoriums. Nach der Teilung der Eppsteiner Familie in zwei Linien war die Anlage ab 1433 im Besitz der Linie Eppstein-Münzenberg. Die heute erhaltene Bausubstanz der Burg Eppstein stammt vornehmlich aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Besonders markant ist der runde Bergfried der Anlage. Er besitzt einen viereckigen Unterbau und in seinem Inneren sind flache Kuppelgewölbe erhalten. Im Mittelalter war er 33 Meter hoch, von denen heutzutage noch 24 Meter erhalten sind. Seine zwei ursprünglichen Hocheingänge sind noch zu erkennen. Erreichbar waren sie über die Dächer der östlich angrenzenden Gebäude und über den Dachboden des sich südlich anschließenden Palas. Dieser Palas besaß vier Geschosse und stammt wie der Bergfried aus dem 14. Jahrhundert. Von ihm sind nur noch wenige Reste der beiden unteren Geschosse erhalten.

Besser steht es um den so genannten Küchenbau, der sich östlich des Bergfrieds anschließt. Von dem um 1500 von Kurmainz direkt an der Ringmauer erbauten Gebäude steht noch seine Außenfassade und das Erdgeschoss der hofseitigen Fassade. Im Erdgeschoss befand sich ursprünglich die Kemenate, das Frauengemach.

Die Burganlage besitzt zwei Eingänge. Der östliche ist über eine Halsgrabenbrücke zu betreten, während das Haupttor im Westen über einen steilen Burgweg erreichbar ist. Die einstige Wehrhaftigkeit wird durch die Überreste großer Zwingeranlagen rund um die Kernburg dokumentiert. Bestandteile dieser waren auch zwei Flankierungstürme im Süden, von denen heutzutage noch der so genannte Bettelbub erhalten ist. Seinen Namen erhielt der Turm durch die Verwendung seines Kellers als Schuldgefängnis.

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Die Sandburg Eppstein - ANNO 2011 ist erbaut!

 


Rechtzeitig zum Hessentag 2011 in Oberursel ist die Sandburg Eppstein vollendet.

Die Eppsteiner Sandburg ist zum Publikumsmagnet in Oberursel geworden. Der Künstler Martijn Smits (Niederlande), Carver für Eis-, Schnee- und Sandskulptur baute aus 80 Tonnen Sand mit seinen Helfer(innen) in 400 Stunden die Eppsteiner Burg im Maßstab 1 : 20 nach. Initiator ist der der Eppstein Touristik Service e. V. (ETS), der mit Hilfe von Sponsoren 20.000 € investiert hat, um für die malerische Burgstadt Eppstein zu werben.

Bereits nach der Halbzeit des Hessentages 2011 ist das vergängliche Replikat zur Pilgerstätte geworden. Bis nach Mitternacht kommen die Hessentagsbesucher, um vor der imposanten Kulisse des Riesenrades das Kunstwerk zu bestaunen. Im Anschluss wird die alle entscheidende Frage gestellt: Was passiert, wenn es regnet? Dies beantwortet Jörg Steimer, Vorsitzender des ETS den Besuchern bei der Sandburgführung in der Adenauerallee Oberursel.

So erklärt er den Schaulustigen die drei Geheimnisse: Erstens kommt es auf den Sand an, der ungewaschen sein muss und einen Lehmanteil von ca. 20 % hat. Zweitens muss die Luft aus der Skulptur heraus. Dies erreicht man mit Wasser und Stampfen. Drittens braucht das Kunstwerk eine Schutzschicht. Hierzu wird verdünnter wasserlöslicher Holzleim genommen und das fertige Kunstwerk eingesprüht.

Egal von welcher Seite man schaut - sogar vom Riesenrad aus ist die Sandburg sehr "imposand" -   äh - imposant.

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Vom Riesenrad aus

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[ mehr über Gerhard von Eppstein ] [ Link zum Burgverein ] [ Die Ritter von Eppstein ]

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