Burg Frauenberg
Gemeinde Ebsdorfergrund, Landkreis Marburg-Biedenkopf

Die Burg Frauenberg ist eine mittelalterliche Burgruine in Frauenberg, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund bei Marburg. Die Ruine liegt, an der damals strategisch wichtigen Fernstraße „durch die langen Hessen“, etwa 6 Kilometer südlich von Marburg auf einem 379 Meter hohen Basaltkegel, dem Frauenberg, an dem bis 1913 Basalt abgebaut wurde.

Obwohl erst 1296 urkundlich bezeugt, wurde die Burg schon im Jahre 1252 von der Herzogin Sophie von Brabant, der Tochter der Heiligen Elisabeth und Mutter des noch unmündigen Landgrafen Heinrich I. von Hessen erbaut, um eine Gegenposition zum mainzischen Burg Amöneburg zu schaffen und die „Langen Hessen“ zu überwachen. Die Burg wurde mit Burgmannen besetzt, die sich in der Folge von Frauynberg nannten. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Seitenlinie der Rau von Holzhausen.

Mehrfach war die Burg noch im 14. Jahrhundert verpfändet, unter anderem an die Familien Riedesel und von Dernbach. Im Jahr 1350 wurde die Burg Sitz des hessischen Amts Frauenberg, das 1604 mit dem Amt Kirchhain vereinigt wurde. Die einstige Burganlage ist heute nur noch in geringen Teilen erhalten. Darunter der teilweise verfallene dreieckige Turm, eine 7 Meter hohe innere und eine äußere Ringmauer und einige Wallgräben. Von der umzäunten Mauer der Burgruine hat man einen guten Rundblick über den Ebsdorfer Grund und das Amöneburger Becken.

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