Burg Philippstein
Gemeinde Braunfels, Lahn-Dill-Kries

Burg Philippstein ist eine kleine Burgruine oberhalb von Philippstein, einem Ortsteil von Braunfels. Die Burg wurde im Jahre 1390 von Graf Philipp I. von Nassau-Weilburg" erbaut. Sie diente in erster Linie der Absicherung seines Territoriums und der Bergbauminen. Spätestens im 16. Jahrhundert verlor die Burg ihre strategische Bedeutung und verfiel nach dem Abzug des letzten Verwalters immer weiter. Im 19. Jahrhundert wurde die Ruine von den Dorfbewohnern als Steinbruch genutzt, so dass weite Teile abgetragen wurden und die Steine in neu errichteten Gebäuden eingefügt wurden.

Bei der Burg Philippstein handelt es sich um eine Spornburg, das heißt, dass sie auf einem Bergsporn über dem Tal des Baches und dem Dorf liegt. Der Bergfried der Burg liegt am westlichen Rand der Ruine an ihrer tiefsten Stelle, was burgenbautechnisch eine Besonderheit darstellt. An den Bergfried schließen sich Reste der Schildmauer an. Weitere Mauerreste am Berghang könnten von einem Palas stammen, wobei dies nicht einwandfrei geklärt ist.

Die Ruine ist heute wieder frei begehbar. Der etwa 20 Meter hohe Bergfried ist mittlerweile im Bestand gesichert und kann bestiegen werden. Er besitzt heute ein Dach, dass aus einer hölzernen Konstruktion besteht und mit Schiefer gedeckt ist.

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