Burg Vilbel
Gemeinde Bad Vilbel, Wetteraukreis

Der Ort Vilbel wurde 774 erstmals genannt. Im 12. Jahrhundert bis 13. Jahrhundert wurde die heutige Burg als Wasserburg an der Nidda gebaut. Möglicherweise ging dieser eine ältere Turmhügelburg zeitlich voraus.

1399 wurde sie wegen vorausgegangener Räubereien des Burgherr von den Grafen Ulrich V. von Hanau und Philipp von Falkenstein belagert und zerstört; Bechtram wurde hingerichtet. 1420 wurde die Burg erneuert.

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Die Burg fiel 1503 an die Eppsteiner. Die Burg war von 1590 bis 1803 mainzischer Amtssitz und wurde sowohl im 16. Jahrhundert als auch nochmals im 18. Jahrhundert erneuert und verstärkt. 1796 wurde die Burg durch französische Truppen unter General Jean-Baptiste Kléber zerstört und blieb seitdem Ruine. 

Seit 1955 beherbergt die Burgruine ein Heimat- und Brunnenmuseum, nachdem die Stadt Bad Vilbel die Burg erworben hatte. Aus dieser Zeit stammt auch der Wassergraben, der zu Zeit (Herbst 2011)  mit Wasser gefüllt ist. Durch das Wasser des Grabens entstanden bisher erhebliche Schäden am Mauerwerk, das seither aufwändig saniert wird. 

  

Es wird vermutet, dass die Burg in früheren Zeiten zwar über einen Graben verfügte, der aber trocken war und nur bei Bedarf geflutet werden konnte. Im Burghof finden seit 1987 jährlich die Burgfestspiele Bad Vilbel statt.

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