Nordrhein-Westfalen


Wasserburg Lüdinghausen 
Gemeinde Lüdingshausen, Kreis Coesfeld.

Die Burg erbaute im Jahre 1271 Bischof Gerhard von der Mark. Sie wurde danach Stammsitz der Droste zu Vischering, eines der bedeutendsten Geschlechter des westfälischen Landadels, Erbdrosten des Fürstbischofs von Münster. Sie diente bis 1521 als reines Verteidigungsbauwerk. Im selben Jahr brannte die Burg nieder und wurde auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut.

Durch den Einbau zahlreicher Fenster und eines Erkers aus der Zeit der Renaissance verlor die Anlage ihre Funktion als Burg, nicht jedoch ihr Aussehen, denn man behielt aus Gründen der Repräsentation Zugbrücken, Torbauten und Gräften bei. Die Neuausstattung der Burg wurde in vielen Fällen in Baumberger Sandstein ausgeführt, dessen blassgelbe Farbe harmonisch mit dem Rot der Dachziegel und den dunklen Farben des Schwartensandsteines aus der benachbarten Haard kontrastiert.

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Aus dem 16. Jahrhundert stammen auch einige der interessanten Baudetails. So finden sich in der Fassade eine in Stein gehauene Liste mit Lebensmittelpreisen aus den Jahren 1573/74, verschiedene Wappen und eine Inschrift zum Stadtbrand im Jahre 1569. Die oberen Räume der Burg verbinden Bautradition mit modernen Elementen und sind zum Teil als Tagungsräume ausgestattet. Die Burg befindet sich heute im Besitz der Stadt Lüdinghausen.

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