Hohensyburg
Gemeinde Dortmund, Kreisfreie Stadt

Die Hohensyburg, auch Sigiburg oder Syburg genannt, befindet sich oberhalb des Zusammenflusses von Ruhr und Lenne in den Hengsteysee im südlichen Dortmunder Stadtteil Syburg. 

Insgesamt befinden sich Überreste von drei Burgen auf dem Berg. Der Bau der steinernen Syburg (Hohensyburg) wird auf 1150 datiert. Sie ist eine Höhenburg der Kölner Erzbischöfe und steht im Zusammenhang mit dem Landesausbau im 12. Jahrhundert. 1235 werden die Herren von Syberg als kölnische Ministerialen erstmalig erwähnt. Die beiden anderen Burgen sollen im frühen Mittelalter entstanden sein.

Im Jahre 1300 ging dann der Reichshof Westhofen und mit ihm die Burg Sieberg in die Lehnsherrschaft der Grafen von der Mark über. Sie ließen sich dieses Recht bei jedem Reichsherrschaftswechsel bestätigen. Die Reichsunmittelbarkeit wurde erst 1806 aufgehoben. Die Tatsache, daß die Burg nur teilzerstört wurde und vermutlich zumindest teilweise wieder aufgebaut wurde, ist am Mauerwerk durch zwei verschiedene Baustufen erkennbar. 1496 ernannte Herzog Johann von der Mark Gerd Spee zum Burggrafen und Verwahrer der Burg Syburg unter der Bedingung, daß er die "borch to Sybergh bewoenen" solle. Die Burg wurde wahrscheinlich im 16. oder Anfang des 17. Jahrhundert aufgegeben und verfiel seitdem.

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Besucht im Februar 2012

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