Rheinland-Pfalz


Tanstein - Grafendahn - Altdahn
Stadt Dahn, Kreis Pirmasens

Die typischen Felsenburgen Altdahn, Grafendahn und Tanstein bilden eine der größten Burganlagen der Pfalz. 

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Tanstein

Die um 1328 erbaute Burg war im Besitz von Heinrich von Dahn, der seiner Burg im Verlauf der Sickinger Fehde enthoben wurde. 1585 war Tanstein bereits zerfallen. Ausgrabungen aus jüngster Zeit haben ergeben, dass die Burg auf einer damals bereits vorhandenen, wesentlich älteren Burganlage errichtet worden war. Diese ist vermutlich der älteste Teil der gesamten Burgengruppe, historisch begründet durch die Tatsache, dass am Fuße dieser Urburg eine frühmittelalterliche Heer- und Kaufmannsstraße vorbeiführte.

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Grafendahn

Die mittlere der Dahner Burgen wurde 1287 als selbständige Anlage neu erbaut. Sie gehörte zunächst den Grafen von Sponheim, wechselte aber mehrmals die Besitzer. 1339 erwarb Graf Johann II. von Sponheim als Erbe alle Anteile der Burg. Seitdem heißt sie Grafendahn. Um 1425 nochmals verstärkt, zerfiel Grafendahn bereits 1543. Noch zu sehen sind Mauerreste, Felskammern, zwei Viehtränken und ein Brunnenschacht.

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Altdahn

Altdahn, die größte der drei Burgen, wurde um 1100 durch die Herren von Dahn gegründet und 1189 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burgen waren Schauplatz zahl­reicher Schlachten um die Herrschaft im Wasgau. In Folge dessen wurde Altdahn des öfteren zerstört, zuletzt im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfol­gekrieg. Seit 1603 ist die Burg nicht mehr bewohnt. Beachtenswert sind die Reste der Schildmauer (ca. 1100 - 1150), zwei wuchtige Tor- und Geschütztürme (15. Jhdt.) mit in den Fels gehauenen Wachtstuben sowie Reste des Hauptgebäudes (Palas) und eines Turmes an der Oberburg. 

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Burgmuseum Dahn

Das zu der Anlage gehörende Burgenmuseum zeigt wertvolle Funde, die während der Ausgrabungen an den Burgruinen sichergestellt wurden. So z.B. eine Ritterrüstung, eine Taschensonnenuhr aus Elfenbein mit eingebautem Kompass, Kinderspielzeug aus der Ritterzeit, Münzen und Waffen.

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Anreise: Auf B 10 in Richtung Pirmasens über Annweiler bis Hinterweidenthal. Dort Abfahrt nach links auf die B 427 in Richtung Dahn. Hier nach links auf die K 40 (Richtung Erfweiler) und rechts auf Fahrstraße bis zum Parkplatz unterhalb der Burgen. Der Fußweg zu den drei Burgruinen beträgt ca. 500 m

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