Drachenfels (Pfalz)
Gemeinde Busenberg, Landkreis Primasens

Der Drachenfels ist ein Musterbeispiel einer mittelalterlichen Felsenburg im Wasgau. 368 m NN. Erbaut um 1200 war er später die Haupt-Ganerbenburg des Wasgaus, an der um das Jahr 1510 sogar 24 Familien ihren Mitbesitz hatten. Einer der Miteigentümer war Franz von Sickingen. Am 10. Mai 1523 wurde die Burg im Rahmen der Sickinger Fehde zerstört.

Neben den baulichen Überresten sind heute insbesondere die aus dem Buntsandstein herausgehauenen Gewölbe, Treppen und Kammern noch gut zu sehen. Der Überlieferung nach sollen sich die Raubritter des Wasgaus regelmäßig auf dem Drachenfels versammelt haben, um gemeinsame Überfälle auszuhecken. Die Ruine ist z. B. vom Wanderparkplatz "Drachenfels" östlich von Busenberg zu erreichen.

Die sehr mächtige Ruine der Burg Drachenfels besteht aus einem östlichen und einem westlichen Teil, die durch einen Graben mit einem Rondell voneinander getrennt sind. Der Hauptteil erstreckt sich auf dem östlichen Fels, die westliche Burg ist nicht zugänglich. Betritt man die Burg durch den mächtigen Torturm, so gelangt man über zahlreiche Treppen zum Hof der Ostburg. Hier in der Unterburg gibt es einen Turm, imposante Kellergewölbe und einige Mauerreste zu erkunden. Der Aufstieg zur Oberburg ist über einen östlichen oder westlichen Aufgang möglich. Zahlreiche Felsentreppen führen über verschiedene Ebenen, teils durch in den Fels geschlagene Gänge sowie  an Felsenkammern vorbei, hinauf zu einer großen Plattform der Oberburg. Ausarbeitungen am Fels lassen darauf schließen, dass sich hier mehrere Gebäudeteile befanden. Hier trifft man auch auf den als Bergfried genutzten Aufsatzfels. Auf den Felskopf gelangt man über eine Stahl- sowie eine Felsentreppe. Hier ist es ratsam, schwindelfrei zu sein. Oben angelangt, wird man mit einer schönen Aussicht belohnt. Hier ist auch noch eine Zisterne vorhanden. Aufgrund der Vielseitigkeit der Anlage sollte man viel Zeit mitbringen, um alle Details zu erkunden.

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Sommer 2013

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Anreise: Abfahrt Landau-Nord auf die B 10 bis zur Abfahrt Annweiler-West/Trifels, hier auf die L 490 bis Annweiler/Sarnstall. Dann nach links auf die K 65/L 490 über Lug - Schwanheim - Darstein - Oberschlettenbach - Vorderweidenthal zur B 427. Dort nach rechts in Richtung Busenberg/Dahn. Nach 4 km links Zufahrt bis zum Parkplatz unterhalb der Burg. Fußweg von 500 m. Offene Ruine

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