Burg Rheinstein
Gemeinde Trechtingshausen, Landkreis Mainz-Bingen

Die Burg Rheinstein (im Lauf ihrer Geschichte hieß sie eigentlich Vaitzburg oder Voitsberg; zahlreiche weitere Schreibweisen sind überliefert) ist eine Burg im oberen Mittelrheintal bei der Gemeinde Trechtingshausen. Die Burg steht linksrheinisch auf einem 90 m hohen Felssporn am östlichen Abhang des Binger Walds. 

Erste Erwähnung als Mainzer Besitz erfolgt 1323. Wahrscheinlich wurde sie unter dem Mainzer Erzbischof Peter von Aspelt (1306-20) gebaut, um das Wiederaufbauverbot der Ruine Reichenstein - auf Sichtweite rheinabwärts gelegen - zu überwachen. Diese war als Raubritternest der Herren von Hohenfels 1286 durch König Rudolf von Habsburg zerstört worden. Nachdem die Hohenfelser - obwohl eigentlich Mainzer Lehnsmänner - 1290 die Ruine an Kurpfalz verkauft hatten, war eine Sicherung des Mainzer Territoriums nötig geworden. Eine zweite Ausbauphase folgte um 1330 und wohl auch noch eine dritte im späten 15. Jahrhundert, obwohl die Burg ihre strategische Bedeutung schon 1344 verlor, weil Kurpfalz zu Gunsten von Mainz auf Reichenstein verzichtete. Ende des 16. Jahrhunderts beginnt unter dem letzten Bewohner mangels wirtschaftlicher Mittel der Verfall. Im pfälzischen Erbfolgekrieg war die Burg wohl schon so baufällig, dass die Franzosen hier auf eine Sprengung verzichteten, wie sie bei fast allen anderen Burgen im Tal erfolgte.

Die Burg ist nach über dreißig Jahren Sanierungsarbeit aufwändig instandgesetzt und weitgehend wieder im Original ausgestattet. Sie befindet sich im Privatbesitz, ist aber zu regelmäßigen Öffnungszeiten entgeltlich zugänglich. Besonders sehenswert sind die zum großen Teil rekonstruierten Architekturmalereien und die restaurierten Glasfenster aus dem 14. bis 17. Jahrhundert.

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