Schleswig-Holstein


Burg Glambek
Gemeinde Burg auf Fehmarn, OT Burgtiefe, Insel Fehmarn

Die Ruine ist am Südstrand hinter dem Schwimmbad wenn man die Strasse weiter fährt richtung Jachthafen. (Sackgasse - Ist auch nicht zu begehen sondern nur von aussen zu besichtigen.

Die Burg Glambek, (auch Glambeck geschrieben), ist die Ruine einer mittelalterlichen Niederungsburg auf der Halbinsel Burgtiefe im Süden von Fehmarn. Sie steht auf dem Gebiet des Fehmarner Stadtteils Burg auf Fehmarn. Die Anlage, die der Dänenkönig Waldemar II. im Jahr 1210 errichten ließ, war bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg der wichtigste Schauplatz der Inselgeschichte. Die rechteckige Anlage hat die Maße von 36 Meter Breite und 53 Meter Länge und ist von einem Wassergraben sowie einem flachen Wall umgeben.

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Von den Backsteinbauten der Burg sind heute nur noch der Stumpf des quadratischen Bergfrieds mit seinem 11 mal 11 Meter messenden Fundament aus Feldsteinen in der nordöstlichen Ecke und Reste der Ringmauer erhalten. Die Mauern des Bergfrieds stehen noch bis zu einer Höhe von vier Metern und sind zwei Meter dick. Früher existierte als zusätzlicher Schutz noch ein weiterer Wehrturm in der Südwest-Ecke.

Die Festung am Südstrand auf Fehmarn wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Im Laufe der Zeit wurde die Burg unterschiedlich genutzt. Heute sind nur noch einzelne Mauerreste der ehemaligen Festung zu sehen, die es nicht einmal wert sind, Ruine genannt zu werden. Legenden berichten von einem geheimen Gang und von Seeräubern, die auf eine originelle Weise die Burg eroberten.

Auf der Landzunge zwischen dem Burger Binnensee und der Ostsee steht ein kleiner Mauerrest der Burg Glambeck. Sie wurde wahrscheinlich 1210 für den dänischen Amtsverwalter erbaut, damit er den Schiffsverkehr und das Eintreiben der Abgaben von der Burg aus kontrollieren konnte. Von 1430 bis 1460 hausten Seeräuber auf der Festung, denn sie war ein idealer Standpunkt, um die Schiffe zu beobachten und zu überfallen.

Während des Dreißigjährigen Krieges 1627 kamen kaiserliche Truppen unter dem Befehl eines Grafen von Merode nach Fehmarn und zerstörten die Burg derart, dass sie nicht wieder aufgebaut wurde. Die Ruine diente daraufhin als Steinbruch. 

Die Bewohner verwendeten die noch vorhandenen Mauern als Baumaterial. Über die Fundamente wuchs nach und nach die Dünenlandschaft der Nehrung. 1908 wurden die Fundamente bei Ausgrabungen wieder freigelegt. Die Anfänge der Stadt Burg reichen wesentlich weiter zurück. Burg auf Fehmarn erhielt also nicht von der Burg Glambeck ihren Namen, sondern von einer völlig verschwundenen Burganlage im engeren Stadtbereich.

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