Schleswig-Holstein


Turmhügelburgen Schlichtenberg
Gemeinde Blekendorf, Landkreis Plön

Großer Schlichtenberg

Als Großer Schlichtenberg werden die Reste einer Wallburg beim Gut Futterkamp in Blekendorf im Kreis Plön in Schleswig-Holstein bezeichnet.

Die Burg ist oval mit einer Länge von etwa 90 m und einer Breite von 65 m - wobei der Innenraum der Burg eine Länge von 55 m und eine Breite von rund 35 m aufweist - und wurde auf der natürlichen Erhebung eines Moränenrückens in der Niederung der Mühlenau angelegt.

Die Burg war von einem umlaufenden Wall sowie von Wällen und Gräben in dem umgebenden Gelände geschützt. Der Zugang befand sich im Süden. Der Wall der Burg weist noch eine Höhe von etwa 4 m auf, während sich die übrigen Gräben und Wälle noch im Gelände abzeichnen

Eine archäologische Untersuchung 1975/1976 ergab, dass die Burg im 11. Jahrhundert angelegt wurde - zunächst mit einer schwachen Befestigung. Später wurde die Burg stärker befestigt und bis in das 15. Jahrhundert genutzt

Die Burg befindet sich in einem Wiesengelände und ist zugänglich. Die Reste der Burg stehen als Bodendenkmal unter Denkmalschutz. Etwa 200 Meter nordwestlich liegt der Kleine Schlichtenberg.

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Kleiner Schlichtenberg

Als Kleiner Schlichtenberg werden die Reste einer Turmhügelburg oder Motte beim Gut Futterkamp in Blekendorf im Kreis Plön in Schleswig-Holstein bezeichnet.

Der ehemalige Turmhügel aus Erdreich ist fast rund (Länge: ca. 27 Meter, Breite: ca. 24 Meter), noch etwa 2,20 m hoch. Er wurde in einer Niederung angelegt und wurde von zwei Gräben und einem Wall geschützt. Eine archäologische Untersuchung 1975 ergab, dass sich auf dem Turmhügel ein hölzernes, unterkellertes Gebäude von etwa 7 × 9 Metern befand. Der Zugang befand sich im Westen und erfolgte über eine Brücke.

Die Anlage der Burg erfolgte im 13. Jahrhundert - die dendrochronologische Untersuchung des Holzes ergab eine Fällung der benötigten Bäume 1356/1357. Vermutlich wurde die Burg nur kurze Zeit genutzt und bereits gegen 1400 aufgegeben.

Die Burg befindet sich - durch einen Weidezaun geschützt - am Rande eines Wiesengeländes und ist zugänglich. Der Turmhügel und die Eintiefung des Kellers sind gut erkennbar. Die Reste der Burg stehen seit 1967 als Bodendenkmal unter Denkmalschutz. Etwa 200 Meter südöstlich liegt der Große Schlichtenberg.

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