Sachsen


Albrechtsburg zu Meißen
Kreisstadt Meißen

Die Albrechtsburg in Meißen ist eines der bekanntesten spätgotischen Architekturdenkmäler und gilt als der erste Schlossbau Deutschlands. 

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Der emporragende Felsen, auf dem die spätere Burg namens Misni (Meissen) erbaut wurde, eignete sich ausgezeichnet für die Beherrschung des Landes. Wegen ihrer Lage über der Elbe wird die Albrechtsburg auch „sächsische Akropolis“ genannt. 

Die Burg wurde mit einer steinernen Ringmauer mit Ecktürmen versehen und in der Mitte des Plateaus entstand der berühmte „Rote Turm“, der auf dem Meißner Wappen bis heute vertreten ist. 

Der Name der Burg Misni bezieht sich auf den kleinen Fluss Misni (Meisa, siehe Meisatal)), der etwas oberhalb des Burgberges in die Elbe mündete. Während am Flüsschen Misni Slawen siedelten, wurde südlich der Burg an einem kleinen Naturhafen die erste deutsche Siedlung im heutigen Gebiet der Stadt Meißen angelegt.

 Ab 968 ist ein Markgraf von Meißen bezeugt. Der Burgberg wurde noch im selben Jahr Sitz für den Bischof des neuen Bistums Meißen. Seit 1068 ist außerdem ein Burggraf nachweisbar. Mit der Zeit entwickelte sich eine Burggrafschaft Meißen, die die Familie der Meinheringer weiter ausbauen konnte.

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Im Jahr 1423 wurde Friedrich IV, der Streitbare, zum Kurfürsten von Sachsen ernannt. Seine Enkel, Ernst und Albrecht, herrschten 1464 bis 1485 gemeinsam über Sachsen und Thüringen und beauftragten 1471 den Baumeister Arnold von Westfalen, anstelle der alten Markgrafenburg das erste deutsche Schloss zu errichten. Auch wenn das Schloss eigentlich als Residenz für die beiden Fürsten angelegt worden war, wurde es nie als solche benutzt. 1485 wurde die Regierung der beiden Brüder aufgehoben und das Land in Sachsen und Thüringen geteilt. Albrecht (der Albertiner) erhielt Sachsen mit dem neu erbauten Schloss. Deswegen wurde es auch 1676 nach seinem ersten Herrn und Erbauer auf den Namen „Albrechtsburg“ getauft. Doch erst sein Sohn, Georg der Bärtige, nahm die Albrechtsburg als Residenz in Anspruch. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Schloss stark beschädigt

Erst Anfang des 18. Jahrhunderts erhielt die Albrechtsburg, durch August den Starken, wieder mehr Aufmerksamkeit, als dieser 1710 die erste europäische Porzellanmanufaktur in dem Schloss errichten ließ. 

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Hedwig von Ballenstedt   Jutta von Thüringen   Diesdrich der Bedrängte

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Zwei Jahre zuvor hatten Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus das europäische Porzellan erfunden.

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