Luetzelhard (Elsaß)
Gemeinde Obersteinbach, Canton Wissembourg, Département Bas-Rhin

1250 wird die Burg Lützelhardt erstmals urkundlich erwähnt. Die ersten Besitzer, die Vögte von Wasselnheim, verkaufen die Anlage Stück für Stück an die Herren von Fleckenstein, denen ab 1373 die gesamte Burg gehört. Konflikte mit den Städten Straßburg und Weißenburg haben Belagerungen und erste Zerstörungen zur Folge. Ob die Burg Lützelhardt im Bauernkrieg endgültig zerstört wird, ist unklar. 1538 allerdings wird Lützelhardt in einer Urkunde bereits als Ruine bezeichnet.

Burgruine Lützelhardt war eine mächtige Felsenburg. Nachdem man die Reste des Torbaus passiert hat, gelangt man in ihre weitläufige Vorburg. Nicht nur auf der Oberburg, sondern auch hier befanden sich zahlreiche Gebäude. Hiervon sowie von der Ringmauer sind noch einige Reste vorhanden, ebenso eine große Zisterne und ein Felsenkeller. Der heutige Zugang führt über eine lange Holztreppe hinauf durch ein Felsentor auf eine der zahlreichen Ebenen der Oberburg, an der rechter Hand eine Zisterne angelegt ist. Einige Meter weiter erreicht man über eine Felsentreppe eine Ebene auf etwas niedrigerem Niveau. Auch hier kann man noch eine vermutliche Zisterne erkennen. Vor dieser Treppe führt eine weitere Felsentreppe auf eine wesentlich höhere Ebene, von der man aus wiederum über eine Treppe – im neuzeitlichen Stil erbaut - die oberste Plattform erreicht. Durch einen Durchbruch in den Resten des ehemaligen Bergfrieds kommt man in den Bereich einstiger Wohnbauten. Von hier genießt man eine herrliche Aussicht auf die umliegende Gegend. Wer hinauf zur Oberburg will, sollte auf jeden Fall schwindelfrei sein.

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Anreise: von Steinbach nach Bitche auf der D3 kommend erreicht man nach etwa 1km einen Parkplatz. Von dort führt ein Fußweg zur frei zugänglichen Ruine

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