Ruine Thurnschall (Salzburg)
Gemeinde Lessach

Die Ruine Thurnschall wird erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt.: "Das Kloster Admont erhielt bei seiner Gründung schon Zehente bei Lessach". Damals gehörte das "Castrum Lessach" dem Grafen Wilhelm von Heunburg, der es 1239 mit Zustimmung des Herzogs Bernhard von Kärnten als Landesherrn (princeps terrae) dem Grafen Hermann von Ortenburg schenkte. Dieser verkaufte bereits 1242 die "Terrula Lessach" wieder an Erzbischof Eberhard II. 1272 scheint ein Otto von Lessach und um 1400 ein Wolfgang von Lessach auf. Die heute noch 8 Meter hohen Reste des Turmes an der Westseite lassen den unregelmäßigen Grundriß der ehemaligen Festung erkennen.

Im Jahr 1914 wurden schon teilweise Absicherungsarbeiten durchgeführt. 1975 wurde dann der Sockelbereich der freistehenden Mauer restauriert, um ein Abstürzen des Gemäuers zu verhindern. In jüngster Vergangenheit (1997) wurden zwei Gebrauchsgegenstände aus grauer Vorzeit gefunden. Es handelt sich hierbei um eine Messerklinge und um eine Auflagegabel für schwere Stützflinten.

     

     

     

      

     

     

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