Kloster Ziesar
Gemeinde Ziesar, Landkreis Potsdam-Mittelmark

Die Bischofsstadt Ziesar beherbergte nacheinander 2 Klöster in ihren Mauern. 

Franziskaner-Kloster

Um 1226 ließen sich erstmals Franziskanermönche in Ziesar nieder, Aber schon 1271 verlegten sie ihr Kloster nach Brandenburg an der Havel. Die Gebeine ihres Stifters, des 1237 verstorbenen und in St. Crucis zu Ziesar begrabenen Magister Helyas, überführten sie ebenfalls in ihr neues Kloster.

Zisterzienserinnen-Kloster

Um 1330 siedelten sich, unterstützt durch Bischof Ludwig, die ersten Zisterzienserinnen in dem heute noch erhaltenen Klostergebäude neben der Stadtkirche St. Crucis an. Diese Kirche wurde von den Nonnen auch als Klosterkirche genutzt. Vom Klostergebäude wurde ein Übergang zur Kirche gebaut. Dort konnten die Nonnen ihre eigene Empore direkt erreichen.

Das Kloster blieb immer recht bescheiden. Die westlich der Kirche liegenden Gebäude nahmen das Refektorium, den Kapitelsaal und das Dormitorium auf. Der Klosterbezirk war durch eine Mauer von der Stadt abgegrenzt. Urkundlich wurde das Kloster 1345 erstmalig als Monasterium beatae Marie virginis sanctimonialium in Seghesere (deutsch: Nonnenkloster der seligen Jungfrau Maria in Ziesar) erwähnt. 1361 erhielt das Kloster das Patronat über die Kirche St. Crucis.

Nach 1540 wurde im Zuge der Reformation das Kloster aufgehoben. Es bestand noch eine Zeit als Fräuleinstift. 1610 wurde es endgültig säkularisiert und war von nun an kurfürstliche Domäne.

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