Dom zu Aachen
Grablege Karls des Grossen
Kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen

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Ein sehr imposanter Bau, der seines Gleichen sucht. Der heutige Dom besteht aus mehreren Teilbauten: das karolingische Oktogon in der Mitte ist das wichtigste architektonische Beispiel für die karolingische „renovatio“. 

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Er ist umgeben von mehreren Anbauten aus späterer Zeit. Dazu gehören die gotische Chorhalle im Osten, das Westwerk und einige Seitenkapellen. Den karolingischen Zentralbau ließ Karl der Große gegen Ende des achten Jahrhunderts errichten.

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Das im Zentrum des Doms gelegene Oktogon wurde in den neunziger Jahren des 8. Jahrhunderts (vermutlich ab 793/794) unter anderem nach byzantinischen Vorbildern (zum Beispiel San Vitale in Ravenna, Kirche der Heiligen Sergios und Bakchos in Konstantinopel) als Kapelle der Aachener Kaiserpfalz errichtet. Weitere Vorbilder sind in den spätantiken Bauten von St. Gereon und dem Praetorium in Köln zu suchen.    

Überlieferter Baumeister war der Franke Odo von Metz. Die Pfalzkapelle Kaiser Karls des Großen war über 200 Jahre lang nördlich der Alpen in ihrer Höhe und Gewölbeweite unübertroffen.

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Die Ambo (Heinrichskanzel), ein Geschenk Heinrichs II., wurde 1014 unter Verwendung älterer profaner Kostbarkeiten hergestellt.

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Der Marienschrein (1238) enthält die Aachener Heiligtümern. Die vier Aachener Heiligtümer fanden vermutlich schon unter Karl dem Großen ihren Weg nach Aachen. Die fränkischen Reichsannalen berichten, dass zur Einweihung der Pfalzkapelle im Jahr 799 ein sagenhafter Reliquienschatz aus Jerusalem übersandt wurde.

Erst 1239 wurde bekannt, was der kostbare Reliquienschrein enthalten sollte:

  • die Windeln Jesu,
  • das Lendentuch Christi,
  • das Kleid der Maria und
  • das Enthauptungstuch Johannes des Täufers.

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Im westlichen Galeriejoch, im Obergeschoss gegenüber dem Chor, steht der Aachener Königsthron, der in den vergangenen Jahrzehnten Gegenstand neuerer Untersuchungen war. Der ursprünglich Standort des Thrones in der Kapelle wurden im Lauf der Jahrhunderte nicht verändert. Zwischen 936 und 1531 haben 31 deutsche Könige nach ihrer Weihe und Krönung am Marienaltar diesen Thron bestiegen. Karl der Große selbst wurde nicht auf diesem Thron gekrönt. Der Thron hat alle Umbauten, Restaurierungen und Zerstörungen in der Kapelle durch die Jahrhunderte hindurch überstanden. Er besteht aus vier mit bronzenen Klammern zusammengehaltenen Marmorplatten, die nach den neueren Untersuchungen ebenso wie die Stufen aus der Grabeskirche in Jerusalem um 800 entnommen wurden. 

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Auf einer der beiden seitlichen Platten finden sich feine, eingeritzte Linien, die wohl als Spielfeld für ein antikes Mühlespiel dienten.

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Vom Gewölbe des Domes, das als Klostergewölbe aus acht gekrümmten Flächen (Wangen) besteht, hängt an einer langen Kette etwa vier Meter über dem Boden ein Radleuchter (Kronleuchter) von über vier Metern Durchmesser herab. 

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Der Barbarossaleuchter wurde im Auftrag Kaiser Friedrichs I., genannt Barbarossa, und dessen Gemahlin Beatrix etwa im Zeitraum zwischen 1165 und 1170 angefertigt und unter dem Kuppeldach der Pfalzkapelle im Aachener Dom angebracht. Der Leuchter war eine Stiftung zu Ehren der Gottesmutter Maria, der Schutzpatronin des Aachener Domes, und stellte zugleich eine Ehrung des Erbauers des Domes, Karls des Großen, dar.

Die 48 Kerzen des Leuchters werden an kirchlichen Hochfesten angezündet. Die Kettenglieder verdicken sich nach oben immer mehr, sodass vom Boden der optische Eindruck entsteht, die Kette habe stets die gleiche Stärke.

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