Einleitung

Der Lungau ist voller Montangeschichte, Stollen, Gruben und Löchern. Kaum ein Tal, in dem in den letzten Jahrhunderten nicht versucht wurde "irdene" Schätze zu heben. Diese Homepage ist bemüht, dem interessierten Leser in möglichst vielschichtiger Art über die Montanhistorie des südlichsten Gaues des Landes Salzburg zu informieren.

Dies geschieht u.a. anhand der verschiedenen Erzwegen, die von den Gemeinden Thomatal, Weisspriach und Ramingstein im Laufe der Jahre eingerichtet wurden. Der Vollständigkeit halber haben wir auch viele weitere Informationen zur Lungauer Montangeschichte in diesem Online-Projekt aufgenommen, als wir festgestellt haben, dass die Montangeschichte dieser Region viel umfangreicher ist, als wir je gedacht haben !

Aber auch in der heutigen Zeit gibt es immer wieder Überraschungen: so wurde im Sommer 2005 Spuren des Kupferbergbaues im Lignitztal entdeckt. Erste Untersuchungen legen den Verdacht nahe, dass diese aus der Römerzeit stammen könnten.

Schätze aus Salzburgs Boden

1994 wurde auf Initiative von Dr. Wolfgang Vetters und Felix Lackner das Projekt „Schätze aus Salzburgs Boden“ aus der Taufe gehoben. 1997 wurde der gleichnamige Verein unter dem Obmann Univ. Prof. Dr. Heinz Dopsch gegründet, mit dem Ziel, die noch vorhandenen Spuren des ehemaligen Bergbaues im ganzen Land Salzburg sichtbar zu machen sowie die geowissenschaftlich interessanten Punkte für die Öffentlichkeit aufzubereiten.

Thomatal/Bundschuh konnte, aufgrund des Vorhandenseins so vieler montanhistorisch bedeutender Baulichkeiten, als Modellgemeinde für diese einheitliche Darstellung den Zuschlag erhalten. Auf Burg Mauterndorf war ein Informationszentrum mit Hinweisen auf alle anderen Kultur- und Naturschätze des Lungaues geplant. Die Arbeiten sollten sich in weiterer Folge über den gesamten Lungau erstrecken.

Und so gibt es nun auf diese Initiative hin die Erzwege Schönfeld und Weißpriach, sowie eine Schautafel beim naturkundlichen Lehrpfad Rotgülden. 

Die Ramingsteiner Erzwege wieder begehbar zu machen, war eine Idee von Alt-Bürgermeister Johann Bogensberger. Der Montanlehrpfad im Revier Altenberg wurde im Jahre 1997 in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Fremdenverkehrsverband und der Lungauer Stollengruppe errichtet. Mittlerweile gibt es in Ramingstein noch zwei weitere Erzwege: Dürnrain und Kendlbruck.

Allen Erzwegen ist gemein, dass an exponierten Stellen Tafeln stehen, die über das jeweils zu sehende Informieren. Wir haben die Texte dieser Hinweistafeln erstmalig zusammengefasst und präsentieren diese nun in virtueller Form. Wir empfehlen Ihnen, sich Stückchen für Stückchen (oder gerne auch themenbezogen) durch unsere Seitenübersicht (Sidemap) zu "hangeln" - hier haben wir alle Seiten aus diesem Projekt für Sie aufgelistet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß.

GLÜCK AUF !!!

 


Eine Seite zurück

               Lungauer Erzwege             
Die Lungauer Bergbau-Geschichte online
© TAURACHSOFT

zur Startseite