"Sagen"-haft
Radeln
| Eine
"sagenhafte" Radwanderung erleben kann man auf dem Murradweg
zwischen Tamsweg und Kendlbruck.
Der Murradweg wurde um einige originelle Raststationen erweiterte. Auf diesen wurden von Bildhauer Reinhard Simbürger gestaltete Relieftafeln angebracht, auf denen über Sagen und Mythen berichtet wird. Die einzelnen Relieftafeln befinden sich an dem jeweiligen Standort, von wo aus die Schauplätze zu sehen sind, wo sich die Geschehnisse zugetragen haben sollen. Insgesamt sechs dieser Sagen und Mythen sind entlang des Radweges angeführt: "Der Teufel als Liebhaber", "Die Kasmandlmilch", "Die Hogglgoaß", "Satan und der Wolf", "Das Überreitergrab" sowie "Die Bergmännlein verlassen die Burg Finstergrün". |
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Die Radwegstationen sind nicht nur Schutz- und Rastplatz sowie Infostellen über die Sagen- und Mythenwelt des Lungaus. Sie bieten darüber hinaus auch Wissenswertes zum Thema Wald und Holz. Links die Tafel aus Kendlbruck mit den verschiedenen Arten, wie man Stollen gegen Versturz sichern kann. |
Die einzelnen Stationen:
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Der Teufel als Liebhaber |
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Ein unterhaltsamer Teufel, als fideler Bauernbursch verkleidet, versucht das Herz einer naiven Bauerntochter zu erobern. Es kommt aber anders als erwartet.
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Die Kasmandlmilch |
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Der
vorlaute Knecht muss für seinen Übermut bezahlen. Das Kasmandl
überreicht ihm eine grausliche Kost.
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Die Hogglgoaß |
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„Schau nit hi, sist hot si du !" Die Hogglgoaß mit ihren großen Spiegelaugen lauert gerne unter Häselstäuden am Roa.
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Der Satan und der Wolf |
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Der Pfleger
zu Tamsweg nimmt an einer Wolfsjagd teil. Ein riesiges Tier überrascht
ihn und er schwört den Leibhaftigen darin gesehen zu haben.
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Das Überreitergrab |
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Der Beamte erwischt zwei Burschen beim Salzschmuggeln. Es kommt zu einem wilden Streit mit tragischem Ausgang.
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Die Bergmännlein verlassen die Burg |
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Eine böse Vorahnung treibt die Bergmännlein aus der Burg. Kurz darauf bricht ein bitteres Unglück über das ganze untere Lungauer Murtal herein.
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(Fotos von Familie Ritter, Berlin, Juli 2006)
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Lungauer Sagenwelt |